Aktuelle News im Ticker

Iran-Krieg aktuell: Mullahs drohen Demonstranten – US-Militärjet wohl abgeschossen

News zum Iran-Krieg im Ticker: USA verlieren Tankflugzeug. Führung in Teheran ist trotz US-israelischer Angriffe stabil.

Dieser News-Ticker ist beendet. Alle weiteren Informationen finden Sie in unserem neuen News-Ticker zum Iran-Krieg.

Update, 8:45 Uhr: Das israelische Militär hat den Beginn einer großangelegten Angriffswelle auf Teheran bekannt gegeben. Iranische Staatsmedien berichteten ‌von mehreren Explosionen und Kampfjets über der Stadt Karadsch westlich der Hauptstadt.

Update, 7:30 Uhr: Die USA haben einem Zeitungsbericht zufolge seit Beginn des Krieges mit dem Iran ⁠Munitionsvorräte für „Jahre“ verbraucht. Zu den schnell zur Neige gehenden Waffen zählten auch moderne Langstreckenraketen vom Typ Tomahawk, berichtet die „Financial Times“ unter Berufung auf Insider.

Update, 6:35 Uhr: Bei einem Angriff auf im Irak stationierte französische Truppen ist ein Soldat getötet worden. Weitere Militärangehörige wurden verletzt, wie Frankreichs Präsident Emmanuel Macron mitteilte. Nach Angaben des Gouverneurs von Erbil waren an dem Angriff in der Region Erbil zwei Drohnen beteiligt, schrieb die Zeitung Le Parisien. Wer hinter dem Angriff steckte, blieb zunächst unklar. Macron bezeichnete den Angriff auf die französischen Truppen als inakzeptabel. Sie sind seit 2015 im Anti-Terror-Kampf im Irak stationiert.

Update, 5:50 Uhr: Der Geheimdienst der iranischen Revolutionsgarden hat die Bevölkerung vor neuen Massendemonstrationen gewarnt. Der Staatssender Iribnews verbreitete eine Erklärung, in der noch härtere Schläge angedroht werden als bei den Protesten Ende Dezember und Anfang Januar. Der Geheimdienst kündigte an, „Vaterlandsverräter“ rund um die Uhr zu verfolgen. Demnach schürt der „böse Feind“ Angst und Straßenunruhen, weil er seine Ziele nicht auf dem Schlachtfeld erreichen konnte. 

Update, 5:20 Uhr: Eine vom Iran unterstützte Milizengruppe ​hat nach eigenen ⁠Angaben ein Tankflugzeug ‌des US-Militärs vom Typ KC-135 im Westirak abgeschossen. Der Islamische Widerstand im Irak, ​eine Dachorganisation bewaffneter Gruppen, teilte laut Reuters mit, der Abschuss sei „zur Verteidigung der Souveränität und ⁠des Luftraums unseres Landes“ erfolgt. Das US-Militär hatte zuvor den Absturz eines US-Tankflugzeugs ⁠vom Typ KC-135 im ‌Westen des Iraks gemeldet. Demnach habe es sich nicht ⁠um feindlichen Beschuss oder Eigenbeschuss gehandelt.

Ein US-Tankflugzeug vom Typ KC-135 ist nach Angaben des US-Militärs im Westen des Irak abgestürzt. 

Iran-Krieg aktuell: USA melden „Verlust“ von Tankflugzeug im Westen des Iraks

Update, 13. März, 4:55 Uhr: Eine vom Iran unterstützte Milizengruppe ​hat nach eigenen ⁠Angaben ein Tankflugzeug ‌des US-Militärs vom Typ KC-135 im Westirak abgeschossen. Der Islamische Widerstand im Irak, ​eine Dachorganisation bewaffneter Gruppen, teilte laut Reuters mit, der Abschuss sei „zur Verteidigung der Souveränität und ⁠des Luftraums unseres Landes“ erfolgt. Das US-Militär hatte zuvor den Absturz eines US-Tankflugzeugs ⁠vom Typ KC-135 im ‌Westen des Iraks gemeldet. Demnach habe es sich dabei nicht ⁠um feindlichen Beschuss oder Eigenbeschuss gehandelt.

Israel und USA attackieren Mullah-Regime – Bilder aus dem Iran-Krieg

Rauchsäule in teheran
Der Iran-Krieg beginnt am 28. Februar 2026 mit Angriffen aus Israel und den USA auf Teheran. Noch am ersten Tag wird auch Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei getötet. Seit dem Angriff hat sich der Konflikt auf die gesamte Golfregion ausgeweitet. © AFP
Iran-Krieg - Iran
Immer wieder schlagen Raketen in der iranischen Hauptstadt Teheran und der Umgebung ein. Die Menschen vor Ort berichten von zitternden Fenstern, in sozialen Medien kursieren Bilder von Rauchschwaden. In Teheran leben rund 15 Millionen Menschen.  © Vahid Salemi/dpa
Angriff auf den Iran - Iran
Präzisionsschläge auf relevante militärische Ziele – erstmals auch mit Drohnen, die von den Shaheds kopiert worden sind: „LUCAS kostet etwa 35.000 US-Dollar pro Plattform und ist ein kostengünstiges, skalierbares System, das modernste Fähigkeiten zu einem Bruchteil der Kosten herkömmlicher US-Langstreckensysteme mit vergleichbarer Wirkung bietet“, sagt der Marineoffizier Tim Hawkins gegenüber dem Magazin The War Zone (TWZ). US-Präsident Trump hat sich für den Angriff gegen den Iran vermutlich von den Waffen seines Gegners inspirieren lassen: Erstmals haben die USA Kamikaze-Drohnen eingesetzt, veröffentlicht das „US Central Command“ (CENTCOM).  © dpa
Angriff auf den Iran - U.S. Navy
Die Angriffe gehen ohne Unterlass weiter. Dieses Standbild aus einem vom U.S. Central Command zur Verfügung gestellten Video zeigt den Start einer Rakete von einem Schiff der U.S. Navy zur Unterstützung der Operation „Epic Fury“. © dpa
Raketenabwehrsystem Iron Dome
Der Iran antwortet mit Gegenangriffen auf Israel. Das israelische Raketenabwehrsystem Iron Dome fängt zahlreiche Geschosse ab. Über Tel Aviv kommt es zu entsprechenden Explosionen. © Jack Guez/AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Auch am Tag feuert das israelische Luftabwehrsystem, um Raketen während eines iranischen Angriffs abzufangen. © Ohad Zwigenberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
Dennoch kommt Israel nicht ungeschoren davon. Hier verbinden Rettungskräfte einen verwundeten Mann und leisten erste Hilfe am Ort eines direkten Einschlags einer iranischen Rakete in Tel Aviv. © Tomer Neuberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
An einer anderen Stelle in Tel Aviv ist ein Feuerwehrmann dabei, ein brennendes Auto zu löschen. © Tomer Neuberg/dpa
USA Iran
Dieses offizielle Foto des Weißen Hauses, veröffentlicht am 28. Februar 2026 auf dem Account „White House X“, zeigt US-Vizepräsident JD Vance (Mitte), die Direktorin des Nationalen Nachrichtendienstes, Tulsi Gabbard (zweite von links), und US-Finanzminister Scott Bessent (rechts) im Lagezentrum in Washington, D.C. © AFP
Trump Iran
Ein weiteres offizielles Foto des Weißen Hauses zeigt Donald Trump im Gespräch mit Stabschefin Susie Wiles (rechts), während US-Außenminister Marco Rubio (Mitte) die Aktivitäten der „Operation Epic Fury“ gegen den Iran von einem nicht genannten Ort aus überwacht. „Chamenei, einer der bösartigsten Menschen der Geschichte, ist tot“, schrieb Trump später auf „Truth Social“. © AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Was ist das Ziel der Operation Epic Fury (Einsatz Gewaltiger Zorn)? US-Präsident Trump begründet die Luftangriffe mit dem iranischen Atom- und Raketenprogramm und mit der iranischen Unterstützung für bewaffnete Milizen, wie etwa die Hisbollah im Libanon. Durch beides sieht Israel seine Existenz bedroht. Daneben will Trump aber auch die USA vor „direkten Bedrohungen“ durch den Iran schützen. © Leo Correa/dpa
Un-Sicherheitsrat
Der US-Angriff ruft die Vereinten Nationen auf den Plan: Der Sicherheitsrat ist zu einer Notfall-Sitzung zusammengekommen. UN-Generalsekretär António Guterres warnte die Botschafter, die Aktion berge die Gefahr, „eine Kette von Ereignissen auszulösen, die in der instabilsten Region der Welt niemand mehr kontrollieren kann“, wie die UN berichten. Israels Botschafter Danny Danon hatte die Angriffe als gerechtfertigt dargestellt und als einen notwendigen Akt, um eine existenzielle Bedrohung abzuwehren. © Spencer Platt/AFP
Minab-Mädchenschule
Das UN-Menschenrechtsbüro hat nach den Berichten über einen Angriff auf eine Mädchenschule im Iran mit fast 200 Toten eine umfassende Untersuchung verlangt. Nach Angaben einer Sprecherin könne es sich um ein Kriegsverbrechen handeln. Bei dem Angriff in Minab im Süden des Landes waren nach iranischen Angaben mindestens 168 Schülerinnen im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren, 26 Lehrerinnen sowie vier Eltern ums Leben gekommen. Vertreter des israelischen Militärs hatten gesagt, ihnen seien keine Angriffe zu dem Zeitpunkt in der Region bekannt.  © Ali Najafi/AFP
Proteste in London
Weltweit gehen noch am ersten Abend des Iran-Kriegs Exil-Iranerinnen und -Iraner auf die Straßen und feiern den Tod von Ajatollah Chamenei. Dieses Bild zeigt eine Demonstration vor der iranischen botschaft in London. © Vuk Valcic/Imago
Angriff auf den Iran - Berlin
Auch auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin gehen die Menschen spontan auf die Straße. © Christophe Gateau/dpa
Demo in der Türkei
Anders sieht es in der Türkei aus: Vor dem israelischen Konsulat in Istanbul machen Demonstranten Donald Trump und Israel für die Eskalation verantwortlich. Sie protestierten gegen den Angriff auf den Iran und die Tötung von Ajatollah Chamenei, indem sie eine US-Flagge verbrennen. © Ozan Kose/AFP
Angriff auf den Iran - Indien
578889050.jpg © Mukhtar Khan/dpa
Angriff auf den Iran - Dubai
Der Iran-Krieg zieht auch die arabischen Länder mit in den Konflikt hinein. Mit Hunderten Raketen und Drohnen greift der Iran seit Ende Februar unter anderem Kuwait, Katar, Bahrain, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate an. Hier steigt Rauch nach einem iranischen Drohnenangriff im Hafengebiet von Dubai auf. © Fatima Shbair/dpa
Angriff auf den Iran – Katar
Folgen der Rache des Iran: Die USA betreiben in al-Udeid eine Militärbasis. Die liegt im Fokus des Iran – allerdings befindet sich rund 30 Kilometer entfernt die Stadt Doha; und die wird kaum durch die Luftabwehr der US-Basis abgedeckt.  © dpa
Iran-Krieg - reaktionen
US-amerikanisch-israelische Luftschläge – Schockwellen in der gesamten Welt: Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet hätten Demonstranten im pakistanischen Karatschi vor dem Konsulat „Tod Amerika! Tod Israel!“ skandiert; Reuters-Reporter hätten Schüsse gehört und in den umliegenden Straßen Tränengas wahrgenommen. Die Nachrichtenagentur spricht von mindestens 23 getöteten Demonstranten; davon zehn im Hafen von Karatschi, wo Sicherheitskräfte des US-Konsulats gefeuert hätten auf Demonstrierende nach deren Durchbruch durch die äußere Mauer. Elf Menschen seien demnach in der nördlichen Stadt Skardu ums Leben gekommen – die Menge soll ein UN-Büro in Brand gesetzt haben; zwei Tote verzeichnet Reuters in Pakistans Hauptstadt Islamabad. © Imago
Weitere Bilder der Straßenschlachten, die sich in Teilen Pakistans nach dem US-Angriff auf den Iran ereigneten.
Explosionen im Iran, Beben in Pakistan: „Pakistans Westgrenzen befinden sich im Kriegszustand“, sagt Muzzammil Aslam gegenüber Arab News. Der Finanzminister der nordwestlichen Provinz Khyber Pakhtunkhwa an der Grenze zu Afghanistan fürchtet wirtschaftliche Verwerfungen, sollte der Iran seine Rachegelüste gegenüber dem Westen ausleben und damit den gesamten Nahen Osten in den Abgrund reißen. Die Wirtschaftskraft des Landes hängt an den Arbeitern in den Golfstaaten, die im Visier des Iran liegen und Anschläge auf ihre Energieindustrie befürchten müssen.  © dpa
Angriff auf den Iran - Irak
578899115.jpg © Hadi Mizban/dpa
Beirut
Der Iran-Krieg führt auch zu einer neuen Eskalation zwischen Israel und der Hisbollah. Die Schiiten-Miliz feuert als Reaktion auf die Tötung von Ajatollah Ali Chamenei Raketen in Richtung Israel ab. Daraufhin greift das israelische Militär zahlreiche Ziele im Libanon an, vor allem im Süden des Landes und in den Vororten der Hauptstadt Beirut (im Bild). Diese Gebiete gehören zum Einflussgebiet der Hisbollah. © AFP
Angriff gegen den Iran - Luftverkehr
Der Iran-Krieg legt zu Beginn auch den Flugverkehr teilweise lahm. Hier prüft ein Reisender die Abflugzeiten am internationalen Flughafen Beirut Rafik Hariri, da viele Fluggesellschaften nach den Angriffen auf den Iran ihre Flüge gestrichen haben.  © Hassan Ammar/dpa
Stra0ße von Hormus
Dieses Satellitenbild, aufgenommen von 2026 Planet Labs PBC am 2. März 2026, zeigt Rauchwolken, die nach einer Explosion im Hafen von Bandar Abbas an der Straße von Hormus von einem Schiff aufsteigen. Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus, durch die ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggashandels läuft, ist weitgehend zum Erliegen gekommen.  © 2026 Planet Labs PBC/AFP

Iran-Krieg aktuell: Netanjahu gibt Kriegsziel bekannt

Update, 22:02 Uhr: Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zufolge ist der Iran nach fast zwei Wochen gemeinsamer US-israelischer Angriffe „nicht mehr derselbe“. Die Revolutionsgarden und Basidsch-Kräfte hätten schwere Schläge erlitten, sagt Netanjahu bei seiner ersten Pressekonferenz seit Kriegsbeginn. Er spreche fast täglich mit US-Präsident Donald Trump. Man wolle den Iran daran hindern, Atom- und Raketenprojekte unter die Erde zu verlegen. Israel könne Bedingungen für einen Regimewechsel schaffen, aber das iranische Volk müsse auf die Straße gehen. Auf die Frage nach Irans neuem geistlichem Oberhaupt Modschtaba Chamenei und Hisbollah-Chef Naim Kassem sagt Netanjahu: „Ich würde keine Lebensversicherung für diese Führer abschließen.“

Iran-Krieg aktuell: Irans Sicherheitschef mit klarer Ansage für Trump

Update, 20:42 Uhr: Der Iran will sich nach den Worten seines Sicherheitschefs Ali Laridschani so lange gegen Angriffe verteidigen, bis die USA ihre „schwere Fehlkalkulation“ bereuen, einen Krieg gegen die Islamische Republik begonnen zu haben. „Einen Krieg zu beginnen ist zwar leicht, aber er lässt sich nicht mit ein paar Tweets gewinnen“, erklärte Laridschani im Onlinedienst X mit Blick auf US-Präsident Donald Trump. Der Iran werde „nicht nachlassen“, bis die USA ihr Vorgehen bereuten.

Irans Sicherheitschef Ali Laridschani richtet klare Worte an Donald Trump.

Die USA und Israel hatten am 28. Februar mit Luftangriffen gegen den Iran begonnen. Am ersten Kriegstag töteten sie den damaligen obersten Führer des Landes, Ayatollah Ali Chamenei, und weitere Mitglieder der iranischen Führung. Der Iran greift seitdem mit Raketen und Drohnen Israel sowie mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Region an.

Iran-Krieg aktuell: Israel greift Beirut an

Update, 17:55 Uhr: Das israelische Militär hat erneut im Herzen der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen. Über Opfer war zunächst nichts bekannt. Das israelische Militär hatte zuvor einen Evakuierungsaufruf für ein Gebäude im Beiruter Stadtviertel Baschura herausgegeben. Daraufhin wurde das Gebäude zweimal aus der Luft getroffen, wie auf Live-Aufnahmen im libanesischen Fernsehen zu sehen war.

Kurze Zeit später rief das israelische Militär auch zur Räumung eines Gebäudes in dem benachbarten Wohnquartier Sokak al-Blat auf. In dem Gebäude befindet sich eine Filiale des Finanzinstituts der Hisbollah. Beide Wohngegenden sind dicht besiedelt und gehören nicht zum Einflussgebiet der Hisbollah. Das israelische Militär teilte mit, eine neue Angriffswelle auf Hisbollah-Infrastruktur in Beirut gestartet zu haben.

Iran-Krieg aktuell: Irans hält Straße von Hormus weiter geschlossen

Update, 16:08 Uhr: Irans Revolutionsgarden halten die Straße von Hormus im Iran-Krieg weiter geschlossen. Der Kommandeur der Marineeinheit der Revolutionsgarde erklärte auf X: „Wir werden dem Aggressor-Feind die schwersten Schläge zufügen, indem wir die Strategie der Schließung der Straße von Hormus beibehalten.“ Damit bestätigt der Kommandeur die Linie des Obersten Führers Modschaba Chamenei, der die strategisch bedeutsame Meerenge als Druckmittel gegen den Feind geschlossen halten will.

Update, 14:45 Uhr: Irans neuer Religionsführer und Staatsoberhaupt Modschtaba Chamenei hat den USA und Israel mit neuen Fronten gedroht. Man habe Untersuchungen an Fronten, an denen die USA und Israel „ohne Erfahrung“ seien, durchgeführt, und werde bei Bedarf an diesen Fronten angreifen. Welche Fronten er konkret meint, nannte er nicht. Außerdem appellierte Chamenei an Nachbarländer des Iran, die amerikanischen Stützpunkte zu schließen, und betonte Teherans Wunsch nach guten Beziehungen mit Nachbarländern. Zugleich sagte er, man werde „das Blut der Märtyrer“ rächen.

Update, 14:31 Uhr: Irans neuer Religionsführer und Staatsoberhaupt Modschtaba Chamenei hat in einer ersten Stellungnahme Rache für die Kriegsopfer gefordert. Der 56-jährige Kleriker betonte die Notwendigkeit von Vergeltung, insbesondere für die bei einem Luftangriff getöteten Schülerinnen, wie es in einer Erklärung des Geistlichen hieß, die im Staatsfernsehen verlesen wurde.

Iran-Krieg aktuell: Iranischer Parlamentschef mit drastischer Drohung

Update, 14:17 Uhr: Im Persischen Golf ist ein Schiff der deutschen Reederei Hapag-Lloyd am Donnerstagmorgen von Splittern getroffen worden. „Das Schiff ist in Brand geraten und der Brand wurde gelöscht“, die Crew sei unversehrt, sagte eine Sprecherin des Unternehmens der Nachrichtenagentur AFP. Die Crew sei unversehrt. „Wir wissen nicht genau, welchen Ursprungs“ die Splitter waren, „ob Rakete, Drohne oder welches Geschoss“, fuhr sie fort.

Das Containerschiff „Source Blessing“ fuhr unter liberischer Flagge und war an die dänische Reederei Maersk untervermietet. Maersk bestätigte der AFP, dass die „‘Source Blessing‘ am frühen Donnerstagmorgen Ortszeit in einen Vorfall im Persischen Golf verwickelt“ war.

Update, 13:10 Uhr: Der iranische Parlamentschef Mohammed Bagher Ghalibaf hat den USA wegen angeblicher Pläne, die Insel Charg zu besetzen, gedroht. „Jede Aggression gegen den Boden der iranischen Inseln wird alle Zurückhaltung zerstören“, schrieb Ghalibaf auf der Kurznachrichtenplattform X. „Wir werden alle Zurückhaltung aufgeben und den Persischen Golf mit dem Blut der Eindringlinge überströmen“, hieß es weiter. Ghalibaf ergänzte: „Das Blut amerikanischer Soldaten liegt in Trumps persönlicher Verantwortung.“

Update, 10:45 Uhr: Die iranische Revolutionsgarde hat die Verantwortung für Angriffe auf zwei Tanker im Norden des Persischen Golfes vor der Küste vom Irak übernommen. Mittwochabend waren zwei Tanker vor dem Hafen von Umm Qasr im Süden des Irak in der Nähe von Basra attackiert worden – laut irakischen Sicherheitsquellen mit unbemannten Sprengstoffbooten. Es handelte sich unter anderem um das amerikanische Schiff „Safesea Vishnu“ mit der Flagge der Marshall-Inseln. Dabei ist Medienberichten zufolge ein indischer Staatsbürger ums Leben gekommen. Die Revolutionsgarde sagte in ihrer Erklärung, das Schiff habe sich „nicht an die Warnungen“ gehalten und sei daher zum Ziel geworden. Für die „Unsicherheit“ im Persischen Golf wurden die USA und ihr „unrechtmäßiger Angriff“ verantwortlich gemacht.

Iran-Krieg aktuell: Israel droht Libanon mit Angriffen auf Infrastruktur

Update, 9:33 Uhr: Die israelische Regierung hält laut dem Sender Kan News Gespräche mit der libanesischen Regierung mit Blick auf die Präsenz der Hisbollah im Land. Demnach fordert Israel die Regierung im Libanon dazu auf, die Armee gegen die Hisbollah zu mobilisieren. Andernfalls, so die Drohung bei den Gesprächen, werde man die Infrastruktur im Libanon angreifen. Der Sender behauptete außerdem, die USA würden erwägen, an den Angriffen gegen die Hisbollah im Libanon teilzunehmen und so die israelische Luftwaffe zu unterstützen.

Update, 8:45 Uhr: Die Luftabwehr in Saudi-Arabien ​hat nach Angaben des Verteidigungsministeriums eine Drohne abgefangen. Sie ⁠habe sich auf Kurs zum Ölfeld Shaybah ‌befunden, teilte das Ministerium laut Reuters mit. Dies sei bereits der dritte derartige Vorfall am heutigen Donnerstag. In dieser Woche war das Gebiet regelmäßig Ziel von Drohnenangriffen.

Iran-Krieg aktuell: Israels Luftangriffe in Teheran schüren Angst vor Chaos

Update, 8:10 Uhr: Neue Bombardierungen der israelischen Luftwaffe in Teheran haben Sorgen vor Chaos ausgelöst. Am späten Mittwochabend kam es zu einer der heftigsten Angriffswellen des Iran-Krieges, wie Bewohner der Millionenmetropole berichteten. Dabei wurden den Angaben nach erstmals auch Ziele auf offener Straße in der dicht besiedelten Großstadt bombardiert. Mehrere Kontrollposten der iranischen Sicherheitskräfte sollen angegriffen worden sein.

Update, 7:15 Uhr: Das Mullah-Regime ist trotz fast zwei Wochen schwerer US-amerikanischer und israelischer Luftangriffe stabil. Das gehe aus US-Geheimdienstberichten hervor, wie drei mit den Vorgängen vertraute Personen laut Reuters mitteilten. Eine „Vielzahl“ von Berichten komme übereinstimmend zu dem Schluss, dass das Regime nicht in Gefahr sei und die Kontrolle über die Bevölkerung behalte, sagte eine der Quellen. Die geistliche Führung des Iran halte zusammen.

Iran-Krieg aktuell: Angriff auf Öltanker im Persischen Golf

Update, 6:25 Uhr: Immer wieder geraten Schiffe in den Gewässern zwischen dem Iran und der Arabischen Halbinsel unter Beschuss. Nun sind zwei Öltanker vor der Küste des Irak im Persischen Golf angegriffen worden. Dabei ist nach Angaben der irakischen Regierung mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Die Attacke in irakischen Hoheitsgewässern stelle eine Verletzung der Souveränität des Landes dar, zitierte die staatliche Nachrichtenagentur INA einen Militärsprecher. 38 Besatzungsmitglieder seien bislang gerettet worden, die Suche nach Vermissten dauere an, sagte der Leiter der irakischen Hafenbehörde, Farhan al-Fartousi, dem irakischen Staatsfernsehen. Sechs Schiffe wurden demnach entsandt, um der Besatzung der beiden Tanker zu helfen.

Aktuelle Lage im Iran-Krieg: US-Kriegskosten in ersten sechs Tagen wohl mindestens 11,3 Mrd Dollar

Update, 5:50 Uhr: Beamte der Trump-Regierung haben Insidern zufolge die Kosten der USA für die ersten sechs Tage des Iran-Krieges auf mindestens 11,3 Milliarden Dollar geschätzt. Die Zahl sei in einer Sitzung hinter verschlossenen Türen für Senatoren genannt worden. Die umfasse aber nicht die gesamten Kosten des Krieges. Aus dem Umfeld des Kongresses hieß es, man gehe davon aus, dass das Weiße Haus dem Kongress bald einen Antrag auf zusätzliches Geld für den Krieg vorlegen werde.

Iran-Krieg aktuell: Trump über Iran – Gibt „praktisch nichts mehr“ zum Angreifen

Update, 12. März, 5:00 Uhr: Der Krieg mit dem Iran könnte nach den Worten von US-Präsident Donald Trump schon „bald“ enden. Es gebe „praktisch nichts mehr, was man angreifen könnte“, zitierte ihn das US-Nachrichtenportal Axios nach einem Telefoninterview. Wann immer er wolle, dass der Krieg ende, werde er enden, behauptete Trump demnach. Später erklärte er den Krieg sogar für gewonnen. „Man sagt nicht gerne zu früh, dass man gewonnen hat. Wir haben gewonnen“, sagte Trump im Bundesstaat Kentucky. „In der ersten Stunde war es vorbei.“ Die USA würden jedoch weiterkämpfen, um den Auftrag zu Ende zu führen. „Wir wollen nicht alle zwei Jahre zurückkommen müssen.“ (red)

Rubriklistenbild: © Imago

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