Osnabrückerin neu im Ministerinnenamt
Kathrin Wahlmann: SPD-Politikerin und neue Justizministerin in Niedersachsen
Kathrin Wahlmann ist SPD-Politikerin und seit der vergangenen Niedersachsen-Wahl 2022 die neue Ministerin für Justiz in Niedersachsen.
Hannover – Kathrin Wahlmann widmet sich der Politik und ist Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Die Osnabrückerin engagiert sich in verschiedenen politischen Ämtern in Niedersachsen. Nach der Niedersachsen-Wahl 2022 am 9. Oktober gehört sie als Ministerin für Justiz zum neuen niedersächsischen Regierungsteam. Zudem ist sie seit 8. November 2022 stellvertretendes Mitglied des Bundesrates für das Land Niedersachsen.
| Dr. Kathrin Heike Wahlmann | SPD-Politikerin, Ministerin für Justiz in Niedersachsen |
| Geburtsdatum und -Ort | 4. August 1977, Osnabrück |
| Familie: | verheiratet, 2 Kinder |
Kathrin Wahlmann trat nach der Vereidigung das Amt als Justizministerin an
Nach der Niedersachsen-Wahl 2022 wurde Dr. Kathrin Wahlmann am 8. November 2022 in Hannover in ihrem neuen Amt als Ministerin für Justiz bei der konstituierenden Sitzung für das Landesparlament in Niedersachsen vereidigt. Schon einen Tag später trat sie das Amt an und folgte somit auf die Dortmunderin Barbara Havliza (64), der Amtsvorgängerin. Neuer Justizstaatssekretär ist der im Jahr 2022 nun 59-jährige Jurist und Richter Dr. Thomas Smollich, der das Amt vom Vorgänger Dr. Frank-Thomas Hett (61) aus Hannover übernahm. Smollich war zuvor Präsident des niedersächsischen Staatsgerichtshofs und Oberverwaltungsgerichts.
Kathrin Wahlmann: Neue Justizministerin in Niedersachsen nach Wahl 2022
Dr. Kathrin Wahlmann, die im Jahr 2022 ihren 45. Geburtstag feierte, war von 2013 bis 2017 bereits Mitglied im niedersächsischen Landtag. Daher ist anzunehmen, dass sie bereits die internen Verwaltungsabläufe kennt, denn das würde ihr im neuen Amt zugutekommen. Doch bevor sie nun als Justizministerin durchstartet, kamen auch für sie erst einmal die Jahre mit Schule, Studium, Ausbildungen und berufliche Praxiserfahrungen.
Nach dem Abitur am Ratsgymnasium in Osnabrück studierte sie nach eigenen Angaben auf verschiedenen Webseiten im Rahmen ihrer politischen Arbeit Rechtswissenschaften an der Wilhelms Universität in Münster im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Außerdem absolvierte sie von 1999 bis 2000 zudem eine Fremdsprachenausbildung an der Partneruni Université Pantheon Assas (Paris II) im Rahmen des Erasmus-Programms, einem Förderprogramm der Europäischen Union.
Schritt für Schritt ging es weiter. So zunächst zur ersten juristischen Staatsprüfung 2004. Die Zweite folgte 2006. Und schon im Jahr darauf und insgesamt für drei Jahre war sie Richterin vom Oberlandesgericht in Hamm, der kreisfreien Stadt in Nordrhein-Westfalen und in dessen Bezirk. Allerdings war das nur erst einmal auf Probe. Seit 2019 war Wahlmann als Richterin am Landgericht in ihrer Heimatstadt Osnabrück tätig.
Der niedersächsische Landtag 2022 mit neuer Leitung
Stephan Weil, SPD – Ministerpräsident
Julia Willie Hamburg, Bündnis 90/Die Grünen – Kultusministerium und stellvertretende Ministerpräsidentin
Olaf Lies, SPD – Ministerium für Wirtschaft, Bauen, Verkehr und Digitalisierung
Boris Pistorius, SPD – Ministerium für Inneres und Sport
Daniela Behrens, SPD – Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung
Gerald Heere, Bündnis 90/Die Grünen – Finanzministerium
Falko Mohrs, SPD – Ministerium für Wissenschaft und Kultur
Dr. Kathrin Wahlmann, SPD – Justizministerium
Miriam Staudte, Bündnis 90/Die Grünen – Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Christian Meyer, Bündnis 90/Die Grünen – Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz
Wiebke Osigus, SPD – Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung
Kathrin Wahlmann bekam für ihre Doktorarbeit „ein höchstes Lob“
Dr. Kathrin Wahlmann nahm ihre Elternzeit vom März 2012 bis Januar 2013 und erneut von November 2017 bis September 2018. Ob sie von dieser Zeit inspiriert war und deshalb ihre Doktorarbeit (Dissertation) 2020 mit dem Thema „Mutterschutz und Elternzeit für Abgeordnete“ versah, kann nur sie ehrlich beantworten. Jedenfalls schloss sie mit „summa cum laude“, also „mit höchstem Lob“ ab. Ein Promotionsstudium dafür ging jedenfalls in den Jahren 2017 bis 2020 an der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität in Hannover voraus.
Von 2010 bis 2018 war Wahlmann Richterin am Landgericht in Bielefeld. Das Richtermandat ruhte während der Zeit in den Jahren 2013 bis 2017. Das war die Zeit im Landtag Niedersachsen. 2019 ging es als Richterin weiter zum Landgericht in Osnabrück. Nun ist sie Justizministerin in Niedersachsen und wird vermutlich auch oft in Berlin sein, um bei einigen Themendiskussionen dabei zu sein. Nach zwei Tagen im Amt ging es schon los, sie nahm an der Justizministerkonferenz am 10. November in der Hauptstadt von Deutschland teil. Im Bundesrat ist sie seit dem 8. November 2022 stellvertretendes Mitglied für das Land Niedersachsen. Außerdem ist sie zusätzlich Mitglied im Rechtsausschuss.
Jede Menge Arbeit, Ämter und Mitgliedschaften. Wie viel Zeit sie privat noch haben wird und wie sie die Quality Time am liebsten mit der Familie und Freunden verbringen wird, werden die Bürgerinnen und Bürger wohl erst nach und nach erfahren. Aber bis dahin gilt es erstmal, all die laufenden Aufgaben in einem Justizministerium zu bewältigen. Hier wird sie mit Niedersachsens Landeschef Stephan Weil sowie den anderen Ministerinnen und Ministern zusammenarbeiten.
Rubriklistenbild: © Moritz Frankenberg/dpa

