Borussia Mönchengladbach benötigt Einnahmen durch Spielerverkäufe. Abhilfe könnte ein Konkurrent aus der Bundesliga schaffen.
Mönchengladbach – Die Sommertransferperioden verlaufen bei Borussia Mönchengladbach seit 2022 nach einem ähnlichen Muster.
Gladbach ist nach schnellen Deals im Wartestand Zu Beginn tüten die Fohlen ein bis zwei Deals ein – nach dem Jahreswechsel wurden die Verpflichtungen von Kevin Diks und Jens Castrop zur kommenden Saison verkündet – und müssen anschließend auf Einnahmen warten, um weiter einkaufen zu können.
XXL-Blockfahne, Heimatverbundenheit und „ewiger Oka“: Diese Eintracht-Choreos gehen unter die Haut Die Frankfurter Fans erinnern beim Bundesliga-Spiel 2009 gegen Nürnberg an die bisher einzige Deutsche Meisterschaft der Vereinsgeschichte. © imago sportfotodienst „SGE“ prangt in Rot auf der Nordwestkurve beim Europa-League-Duell gegen Maccabi Tel Aviv im Jahr 2013. © imago sportfotodienst Der „ewige Oka“ (Oka Nikolov) wird 2013 beim Bundesliga-Spiel gegen Augsburg von den Frankfurter Fans gebührend verabschiedet. © imago sportfotodienst „Hessenland mein Königreich“: Die Frankfurter Fans zelebrieren das Hessen-Derby 2015 gegen Darmstadt. © imago sportfotodienst Choreo der Frankfurter Fans beim Bundesliga-Spiel gegen den VfB Stuttgart in der Saison 2017/2018. Die SGE-Fans spielen 2017 beim Bundesliga-Spiel gegen Stuttgart auf die Apfelwein-Kultur und die grüne Soße der Stadt Frankfurt an. © DeFodi.de/IMAGO Choreo der Frankfurter Fans beim Europa-League-Heimspiel 2018 gegen Lazio Rom. „Hier holten wir den Pokal - auf ihr schwarz-weissen Helden holt ihn noch einmal“ steht auf der Gegengerade geschrieben. Die Nordwestkurve zeigt einen wütenden Adler. Mit dieser Choreo erinnerten die Frankfurter Fans beim Europa-League-Heimspiel 2018 gegen Lazio Rom an den UEFA-Cup-Sieg von 1980. © Jan Huebner/Ulrich/Imago Choreo der Frankfurt-Fans beim Europa-League-Duell in der Gruppenphase gegen Apollon Limassol (2018). Imposante Choreo in den Vereinsfarben Schwarz, Weiß und Rot beim Europa-League-Duell 2018 in der Gruppenphase gegen Apollon Limassol. © Jan Huebner/Herkert Choreo der Frankfurter Fans beim Europa-League-Duell 2018 in der Gruppenphase gegen Olympique Marseille. Fahnen soweit das Auge reicht, weiße Luftschlangen und mehr: Diese Choreo beim Europa-League-Duell 2018 in der Gruppenphase gegen Olympique Marseille wusste zu gefallen. © Jan Huebner/Herkert/Imago Choreo der Frankfurt-Fans beim Europa-League-Achtelfinale 2019 gegen Inter Mailand. „Glorreiche Zeiten, traurige Tage. Wir stehen zur Eintracht, gar keine Frage“ steht auf der Gegentribüne geschrieben. Die Zahl 120 ziert die Nordwestkurve. Eintracht Frankfurt feiert das 120-jährige Vereinsjubiläum beim Achtelfinal-Hinspiel der Europa League im Jahr 2019 gegen Inter Mailand. © rscp - FRANK HEINEN/Imago Choreo der Frankfurter Fans beim Europa-League-Viertelfinale 2019 gegen Benfica Lissabon. Das ganze Stadion macht mit: Spektakuläre Choreo in Schwarz und Weiß der Frankfurter Fans beim Europa-League-Viertelfinale 2019 gegen Benfica Lissabon. © Jan Huebner/Scheiber/Imago Choreo der Frankfurter Fans beim Europa-League-Halbfinale 2019 gegen den FC Chelsea. Diese Choreo hat Eindruck gemacht: Frankfurts Fans präsentieren 2019 beim Europa-League-Halbfinale gegen den FC Chelsea eine riesige selbstgemalte Blockfahne. © rscp - FRANK HEINEN/Imago Choreo der Frankfurter Anhänger beim Europa-League-Qualifikationsspiel der 2. Runde gegen den FC Flora Tallinn. Die Nordwestkurve hat sich beim Europa-League-Qualifikationsspiel der 2. Runde (2019) gegen den FC Flora Tallinn ganz in Weiß herausgeputzt. © Jan Huebner/Imago Choreo der Frankfurter Fans in Runde 3 der Qualifikation für die Europa League gegen den FC Vaduz. Schön anzusehen: Die SGE-Fans tauchen die Nordwestkurve beim Europa-League-Qualifikationsspiel (2019) gegen den FC Vaduz in Rot. © Revierfoto/Imago Choreo der Frankfurter Fans beim Europa-League-Viertelfinale gegen den FC Barcelona anlässlich des Todes von Jürgen Grabowski. Emotional: Die SGE-Fans gedenken der verstorbenen Vereinslegende Jürgen Grabowski beim Europa-League-Viertelfinale 2022 gegen den FC Barcelona. © osnapix/IMAGO Choreo der Frankfurter Fans beim Europa-League-Halbfinale 2022 gegen West Ham United. „Meine Stadt, mein Verein“: Die Frankfurter Fans feiern ihre Heimat beim Europa-League-Halbfinale 2022 gegen West Ham United. © Patrick Scheiber/IMAGO Choreo der Frankfurter Fans beim Europa-League-Finale 2022 in Sevilla gegen die Glasgow Rangers. Historisches Spiel, historische Choreo: Die Fans von Eintracht Frankfurt beeindrucken mit einer rund 50.000 Euro teuren Darbietung beim Europa-League-Finale 2022 gegen Glasgow Rangers. © Florian Ulrich/IMAGO Choreo der Frankfurter Anhänger am 1. Spieltag der Vorrunde in der Champions League gegen Sporting Lissabon. Teil 1 der Frankfurter Choreo beim Champions-League-Auftakt der SGE gegen Sporting Lissabon in der Saison 2022/2023. © osnapix/IMAGO Choreo der Frankfurter Fans in der Nordwestkurve am 1. Spieltag der Champions-League-Vorrunde 2022/2023 gegen Sporting Lissabon. Teil 2 der Frankfurter Choreo beim Champions-League-Auftakt der SGE gegen Sporting Lissabon in der Saison 2022/2023. © Ulrich Hufnagel/IMAGO Eintracht Frankfurts Fans präsentieren eine Titel-Choreografie beim DFB-Pokalfinale gegen RB Leipzig in der Saison 2022/2023. Titelsammlung der Eintracht: Die Frankfurter Fans blicken beim DFB-Pokalfinale gegen RB Leipzig in der Saison 2022/2023 auf die großen Triumphe der Klub-Geschichte zurück. © Patrick Scheiber/IMAGO Choreo beim Bundesliga-Heimspiel von Eintracht Frankfurt gegen RB Leipzig am 34. Spieltag der Saison 2023/2024. Die SGE-Fans feiern am letzten Spieltag der Saison 2023/2024 verdiente Frankfurt-Spieler wie Bernd Hölzenbein und Bruno Pezzey. © Florian Ulrich/IMAGO Choreo in der Nordwestkurve von Eintracht Frankfurt beim Europa-League-Spiel gegen Ferencváros Budapest. Tradition pur: Die Choreo der Eintracht-Fans am vorletzten Spieltag der Ligaphase in der Europa-League-Saison 2024/2025 bildet das Gründungsjahr des Vereins ab. © osnapix / Marcus Hirnschal/IMAGO Die Fans von Eintracht Frankfurt präsentieren ihre Choreografie beim Auswärtsspiel beim SV Werder Bremen. Emotionale Choreo in Bremen: Die SGE-Fans ehren am 28. Spieltag der Saison 2024/2025 Eintracht-Idole wie Uwe Bein oder Anthony Yeboah. © osnapix / Marcus Hirnschal/IMAGO Vor einem Jahr sollte Manu Koné wichtige Millionen bescheren, der Mittelfeldspieler wechselte aber erst kurz vor Transferschluss zur AS Rom. Im anstehenden Sommer lautet die Hoffnung, schneller die ersten Verkäufe abzuwickeln.
Unter Umständen kann der berüchtigte Dominostein dieses Mal früher fallen. Nach Informationen von Absolut Fussball, dem Fußball-Portal von Home of Sports , hat Eintracht Frankfurt Innenverteidiger Ko Itakura im Blick. Die Rheinische Post hatte den Abwehrchef schon im April als Kandidat bei den Hessen ins Spiel gebracht.
Eintracht Frankfurt hat Ko Itakura im Blick Der Eintracht ist in dieser Saison erstmals über die Bundesliga die Champions-League-Qualifikation gelungen. In seiner zweiten Saison führte Dino Toppmöller die SGE trotz des Winter-Abgangs von Omar Marmoush mit 60 Punkten auf den dritten Tabellenplatz.
In der Frankfurter Defensive könnte es zu Veränderungen kommen. Tuta, dessen Vertrag bis 2026 befristet ist, liebäugelt mit einem Wechsel nach Spanien. Robin Koch verfügt unterdessen über eine Ausstiegsklausel und wird seit geraumer Zeit mit Bayer Leverkusen in Verbindung gebracht, die Eintracht ist allerdings optimistisch hinsichtlich eines Verbleibs des Abwehrchefs.
Muss Eintracht Frankfurt in der Abwehr umbauen, ist Ko Itakura von Borussia Mönchengladbach (2. v.r.) ein Kandidat.
© IMAGO/Anke Waelischmiller/Sven Simon
Für den Fall der Fälle gilt Itakura am Main als interessanter Spieler. Sportvorstand Markus Krösche hatte ihn bereits vor seinem fünf Millionen Euro teuren Wechsel nach Gladbach im Sommer 2022 im Blick. Ein Pluspunkt ist die Flexibilität des japanischen Nationalspielers (37 Länderspiele), der auch auf der Sechs eingesetzt werden kann.
Gladbach hofft auf Itakura-Millionen Itakura steht in Gladbach bis 2026 unter Vertrag, übereinstimmenden Meldungen zufolge lehnt der 28-Jährige eine Verlängerung ab. Nach einer überzeugenden Saison, in der er erstmals seit seinem Wechsel zur Borussia verletzungsfrei geblieben ist, gilt Itakura als erster Abgangskandidat.
Bei den Fohlen zeichnet sich indes ein größerer Umbruch in der Defensive ab. Nico Elvedi strebt im dritten aufeinanderfolgenden Jahr den nächsten Schritt an, Marvin Friedrich und Stefan Lainer sind mit ihren Rollen unzufrieden und auch Luca Netz könnte eine Luftveränderung anstreben. Demgegenüber wird Sturm-Star Tim Kleindienst nach seiner Knieverletzung aller Voraussicht nach bleiben.
Rubriklistenbild: © IMAGO/Anke Waelischmiller/Sven Simon