Viele planen Urlaub weit im Voraus, andere buchen lieber spontan. Was, wenn sich der Arbeitgeber zum Jahresbeginn wünscht, dass man den Urlaub bis zum Jahresende plant?
Arbeitgeber sind gesetzlich verpflichtet, Wünsche von Beschäftigten bei der Urlaubsplanung zu berücksichtigen. Darauf hatte die Arbeitnehmerkammer Bremen in einem Facebook-Post im Dezember hingewiesen. „Nur unter strengen Voraussetzungen – insbesondere bei Vorliegen dringender betrieblicher Gründe wie einer saisonbedingten Betriebsschließung – darf der Arbeitgeber zumindest einen Teil des Jahresurlaubs vorgeben“, schreibt die Arbeitnehmerkammer Bremen. „Der oder die Beschäftigte soll aber mindestens 40 Prozent des Jahresurlaubs individuell planen können.“ Außerdem müsse der Arbeitgeber den angeordneten Urlaub in der Regel vor Beginn des neuen Kalenderjahres ankündigen.
Muss man auf Wunsch den Urlaub für das ganze Jahr verplanen? Was ist, wenn Arbeitgeber ihre Beschäftigten dazu auffordern, den Urlaub schon frühzeitig für das gesamte Jahr zu planen, manche jedoch eigentlich lieber „Last Minute“ buchen würden? „Der Arbeitgeber darf maximal 60 Prozent des Jahresurlaubs vorgeben“, schreibt die Arbeitnehmerkammer Bremen. „Die verbleibenden 40 Prozent (bei einer Fünf-Tage-Woche und dem gesetzlichen Mindesturlaub von 20 Urlaubstagen pro Jahr sind das acht Urlaubstage) können Beschäftigte daher zur individuellen Planung nutzen.“
Nicht jeder hat schon die meisten Urlaubstage für das Jahr geplant – doch sollte man das auf Wunsch? (Symbolbild)
© Bihlmayerfotografie/Imago
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Flexibilität ja – aber Urlaubswünsche können auch abgelehnt werden Der Urlaub müsse allerdings ganz normal beantragt werden und könne unter bestimmten Umständen abgelehnt werden, heißt es weiter in dem Beitrag der Arbeitnehmerkammer Bremen – „etwa, wenn Kolleginnen und Kollegen mit Kindern zu Ferienzeiten Vorrang haben oder dringende betriebliche Belange dagegen sprechen“.
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Sie behandeln die Häute mit verschiedenen chemischen und mechanischen Verfahren, um das Endprodukt für die Weiterverarbeitung vorzubereiten. Der Beruf erfordert chemisches Wissen und handwerkliches Können. Moderne Gerbereien setzen zunehmend auf umweltfreundliche Verfahren, um Nachhaltigkeit zu fördern. © Imago Seiler/innen fertigen Seile, Taue und Netze in unterschiedlichen Stärken und Materialien. Seiler: Seiler fertigen Seile, Taue und Netze in unterschiedlichen Stärken und Materialien. Sie bedienen spezielle Maschinen zur Seilproduktion und kontrollieren die Qualität ihrer Produkte, die in der Schifffahrt, in der Bauindustrie und in der Landwirtschaft eingesetzt werden. Der Beruf ist außerdem sehr mathematisch, da Seiler die Reißfestigkeit und Belastbarkeit ihrer Produkte genau berechnen müssen, um höchste Sicherheit zu gewährleisten. © Imago Sattler/innen stellen maßgeschneiderte Sättel, Zaumzeug und Lederwaren her. Sattler: Sattler stellen maßgeschneiderte Sättel, Zaumzeug und Lederwaren her. Sie schneiden und nähen Leder präzise und gestalten Produkte, die sowohl im Reitsport als auch in anderen Bereichen Anwendung finden. Der Beruf kombiniert handwerkliches Geschick mit Kenntnissen über Materialien und Ergonomie. © Imago Metall- und Glockengießer/innen formen und gießen Glocken sowie andere Metallprodukte. Metall- und Glockengießer: Metall- und Glockengießer formen und gießen Glocken sowie andere Metallprodukte. Sie erstellen Gussformen, schmelzen Metall und führen den Gussprozess durch, um die gewünschten Stücke herzustellen. © Imago Kürschner/innen gestalten und fertigen Kleidungsstücke und Accessoires aus Tierfellen Kürschner: Kürschner gestalten und fertigen Kleidungsstücke und Accessoires aus Tierfellen, wie Pelzmäntel oder Mützen. Dabei schneiden, nähen und veredeln sie das Material und achten darauf, dass das Endprodukt sowohl optisch ansprechend als auch funktional ist. © Imago Vor allem in den Sommermonaten kommt es bei Urlaubswünschen von Mitarbeitern öfter zu Überschneidungen. Viele Beschäftigte mit schulpflichtigen Kindern wollen oder müssen zwecks der Betreuungsfrage ihre Urlaubstage in die Schulferien legen.
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