Island qualifiziert sich für WM - USA nicht

Johannsson: „Das größte Ding der Geschichte“

Aron Johannsson freut sich mit Island und hofft noch auf die WM mit den USA.
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Aron Johannsson freut sich mit Island und hofft noch auf die WM mit den USA.

Bremen - Es ist ja nicht so, als ob der Fußballer Aron Johannsson derzeit üppig viele Gründe hätte, zur guten Laune zu finden.

Bei Werder Bremen läuft es für ihn seit Monaten mehr als schlecht, mittlerweile wird der Stürmer gar nicht mehr berücksichtigt. Und doch gibt es da etwas, das ihm ein glückliches Lachen ins Gesicht zaubert. Sein Island!

Der kleine Inselstaat hat sich erstmals für eine Fußball-Weltmeisterschaft qualifiziert, und das ganze Land ist deshalb aus dem Häuschen. Johannsson auch. „Es ist schwer in Worte zu fassen, was da gelungen ist, einfach unglaublich. Das ist das größte Ding der Fußball-Geschichte“, schwärmt Johannsson.

Johannsson ist „sehr, sehr stolz“

Er wurde als Kind isländischer Studenten in den USA geboren, hat deshalb vor Jahren das Angebot bekommen, für Stars and Stripes zu spielen, und angenommen. Vielleicht war das ein Fehler, denn Island ist jetzt der neue Knaller auf der Fußball-Weltkarte. Und Johannsson, der in der Hauptstadt Reykjavik aufgewachsen ist, ist nicht dabei, gehört nicht dazu. „Ich bin aber nicht traurig, sondern einfach nur glücklich über den Erfolg“, behauptet er.

Im isländischen Nationalteam habe er viele Freunde – natürlich, denn wer in Island gut Fußball spielen kann, lernt sich zwangsläufig irgendwann kennen. Das Land hat schließlich nur 340.000 Einwohner und damit gerade mal etwas mehr als die Hälfte des Bundeslandes Bremen (670.000). So ein kleines Land und soviel Erfolg – das haut selbst Johannsson aus den Puschen: „Ich bin sehr, sehr stolz auf die Spieler.“

USA verpassen WM

Island fährt also zur WM. Und Aron Johannsson selbst? Er hatte am Dienstag noch eine Minihoffnung, mit den USA an der WM teilnehmen zu können. Doch der Traum zerplatzte in der Nacht zu Mittwoch, weil die USA das letzte Qualifikationsspiel gegen Trinidad & Tobago überraschend mit 1:2 verloren hat. Mindestens ein Remis wäre nötig gewesen, um sich für die WM in Russland zu qualifizieren. Aber Johannsson wäre nach jetzigem Stand der Dinge ohnehin nicht für den Kader nominiert.

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