So könnte Werder gegen Leverkusen spielen
Mögliche Aufstellung: Junuzovic erste Wahl für die Bartels-Rolle
Bremen - Die Englische Woche nimmt Fahrt auf: Am Mittwochabend steht für Werder Bremen ab 20.30 Uhr das schwere Auswärtsspiel bei Bayer 04 Leverkusen auf dem Programm.
Schon jetzt ist klar: Trainer Florian Kohfeldt wird seine Startelf im Vergleich zum 2:1-Erfolg bei Borussia Dortmund etwas umbauen. Das liegt natürlich in erster Linie am verletzungsbedingten Ausfall von Angreifer Fin Bartels (Achillessehnenriss), für den die Saison gelaufen ist.
Kohfeldt steht vor der Frage, wen er als Ersatz für Bartels an die Seite von Max Kruse stellt. Die naheliegendste Antwort lautet: Zlatko Junuzovic. Der Werder-Kapitän hat am Dienstagvormittag eine individuelle Einheit im Stadion absolviert und stieg wenig später wie angekündigt mit in den Mannschaftsbus in Richtung Leverkusen.
Sane zurück ins Abwehrzentrum
Es sieht stark danach aus, als ob der Österreicher seine muskulären Probleme in der Wade aus dem Dortmund-Spiel rechtzeitig auskuriert hat. Will Kohfeldt doch lieber auf Nummer sicher gehen, dürfte Junuzovics Landsmann Florian Kainz die besten Karten haben, der schon in Dortmund für Bartels ins Spiel gekommen war.
In der Defensive spricht vieles dafür, dass Werder wie zuletzt beim Erfolg gegen den BVB auf eine Dreier- beziehungsweise Fünferkette setzt, in deren Zentrum Lamine Sane zurückkehrt. Der Senegalese war schon für das Spiel in Dortmund fest eingeplant gewesen, fiel dann aber wegen einer Erkältung aus und wurde überraschenderweise durch Philipp Bargfrede ersetzt. Bargfrede dürfte in Leverkusen ins bewährte Dreier-Mittelfeld an die Seite von Thomas Delaney und Maximilian Eggestein zurückkehren.
