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Bremen - Florian Kainz schweigt. Keine Interviews in diesen Wochen, die alles andere als leicht sind für ihn. Drei Spiele in Folge hat Werder-Trainer Florian Kohfeldt den dribbelstarken Linksaußen nicht in den Bremer Kader berufen.
Mönchengladbach, Freiburg, Bayern München – in allen Partien war Kainz nur Tribünengast. Und quasi schon mit der ersten Nicht-Berücksichtigung setzten die Gerüchte ein, der 26-Jährige (Vertrag bis 2020) sei in der Winter-Transferperiode ein Wechsel- oder Ausleihkandidat.
Dem widerspricht nun Kainz-Berater Rob Groener. In der „Bild“-Zeitung sagt er: „Kainz wird sich in Bremen durchbeißen.“ Werder-Sportchef Frank Baumann hatte schon vor Tagen gegenüber der DeichStube betont: „Wir haben kein Bestreben, uns von Florian zu trennen.“
Kainz gegen Düsseldorf wieder in der Werder-Startelf?
Tatsächlich ist die Lage des Österreichers bei Werder auch nicht aussichtslos. Bis zum Spiel gegen Borussia Mönchengladbach stand Kainz immer im Kader, kam fast immer zu Einsätzen. Dass er dabei wenig Durchschlagskraft (kein Tor, ein Assist in der laufenden Bundesliga-Saison) zeigte, ist aber auch Fakt.
Dennoch: Nicht auszuschließen, dass Kainz am Freitag gegen Fortuna Düsseldorf wieder Teil der Mannschaft ist, eventuell sogar in die Startelf zurückkehrt. Coach Florian Kohfeldt hatte diese Möglichkeit zuletzt explizit betont.