Möhwald erklärt Spitznamen
„Pommes“ ist out, „Möh“ ist in!
Bremen - Um mal eines klarzustellen: Das mit dem Spitznamen „Pommes“ ist bei Kevin Möhwald längst Vergangenheit. Ein Relikt aus der Zeit als Jugendspieler, „als ich noch ein bisschen fülliger war“, lacht der Werder-Neuzugang.
Damals hat er mal bei einem Turnier Pommes statt Nudeln bestellt, „das kam nicht so gut an“. Also wurde er eine Zeitlang „Pommes“ gerufen – eine Neckerei, die sich aber gelegt hat. Weitgehend jedenfalls. „In Nürnberg haben mich noch ein paar Leute so genannt. Damit kann ich auch gut leben. Aber auf dem Platz bin ich eigentlich nur der ,Möh‘ - alleine, weil es kürzer ist“, erklärt Möhwald.
Dann also „Möh“. Und was macht „Möh“ so, wenn er nicht gerade Fußball spielt? „Was Single-Männer eben so machen“, lacht der 25-Jährige: „Konsole spielen, etwas mit Freunden unternehmen.“ Aber nicht mehr Pommes essen. Die haben im Ernährungsplan eines Fußball-Profis nichts zu suchen. Dass sich Möhwald dran hält, ist ihm anzusehen. Denn ein bisschen fülliger ist er gewiss nicht mehr. Bei 1,83 Meter Körpergröße bringt er laut „kicker“ 77 Kilo auf die Waage – Idealwerte, an denen es nichts zu meckern gibt.
Ein Pfundskerl scheint er trotzdem zu sein, dieser Kevin Möhwald. Locker und völlig unaufgeregt absolvierte er am Mittwoch seine Vorstellungsrunde. Immer wieder lachte er in die Runde und schaffte es, selbstbewusst aufzutreten, ohne zu dick aufzutragen. Ein bisschen erinnerte er dabei an Thomas Delaney, den er auf dem Platz beerben soll und der es mit seiner offenen Art auch schnell geschafft hatte, zum Sympathieträger zu werden. In dieser Hinsicht kann Möhwald wohl mithalten. In sportlicher vielleicht auch. Doch das gilt es, abzuwarten.
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