Werder-Coach über Neuzugang

Kohfeldt über Beste: „Ein Spieler mit Perspektive“

Der SV Werder hat am Mittwoch Linksverteidiger-Talent Jan-Niklas Beste vom BVB verpflichtet.
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Der SV Werder hat am Mittwoch Linksverteidiger-Talent Jan-Niklas Beste vom BVB verpflichtet.

Bremen - Die Riege der Linksverteidiger ist eigentlich längst komplett. Ludwig Augustinsson, Marco Friedl, Thore Jacobsen – in absteigender Hierarchie sind das die Spieler, auf die Trainer Florian Kohfeldt baut.

Drei sind genug, möchte man meinen. Dennoch hat der SV Werder nun noch einen vierten Mann für die linke Seite gekauft. Von Borussia Dortmund wechselt der erst 19 Jahre alte Jan-Niklas Beste nach Bremen. Für eine Ablöse, die sich im Bereich von 200.000 Euro bewegt, holt sich Werder einen Nachwuchsakteur, von dem Kohfeldt sagt, dass er „ein Spieler mit Perspektive“ ist: „Niemand sollte erwarten, dass Jan-Niklas gleich im ersten Spiel im Bundesliga-Kader steht. Aber wir haben ihn lange im Jugendscouting beobachtet und sind froh, dass sich jetzt die Gelegenheit ergeben hat, ihn verpflichten zu können.“ 

Der Hintergedanke der Verpflichtung ist sicher der: Wenn Augustinsson in ein, zwei Jahren teuer verkauft wird und Friedl zurückgeht zum FC Bayern, könnte sich Beste vielleicht schon zur Alternative entwickelt haben.

Beste soll mit ins Trainingslager

In einer Woche soll der Neue deshalb auch schon mit dem Profi-Team ins Zillertal reisen, das ist jedenfalls Kohfeldts Idee. Aktuell befindet sich Linksfuß Beste nach einer Knieverletzung aber noch in der finalen Phase einer Reha. Ob er wirklich rechtzeitig fit wird für das Trainingslager in Österreich, muss noch abgewartet werden.

Der mittelfristige Plan sieht vor, dass der U 19-Nationalspieler (sechs Einsätze) im Bremer Regionalliga-Team zu Einsätzen kommen soll, „punktuell“, so Sportchef Frank Baumann, aber auch bei den Profis trainieren darf.

Profi-Debüt im DFB-Pokal

Bei Borussia Dortmund kam Jan-Niklas Beste zu Beginn der vergangenen Saison in der ersten Runde des DFB-Pokals zu seinem Profi-Debüt. Weil aber keine weiteren Einsätze folgten und er beim BVB auch nicht die Aussicht hatte, dass sich daran zeitnah etwas ändern würde, entschloss sich der gebürtige Hammer nun zum Club-Wechsel. „Werder ist ein großartiger Traditionsverein, bei dem ich den nächsten Schritt in meiner Karriere gehen möchte“, sagt der Verteidiger in einer Vereinsmitteilung.

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