Ende der Transferfrist naht

Bode: Vages „Ja“ für Verstärkung

„Ich gehe davon aus, dass eher etwas passiert, als dass nichts passiert“, sagte Marco Bode in der Sendung „Wontorra“ auf Sky.
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„Ich gehe davon aus, dass eher etwas passiert, als dass nichts passiert“, sagte Marco Bode in der Sendung „Wontorra“ auf Sky.

Bremen - Kauft Werder Bremen bis zum Ende der Transferfrist am Mittwoch noch ein? Marco Bode, Chef des Aufsichtsrates, hat darauf am Sonntagmittag eine Antwort gegeben, die mehr ein Ja als ein Nein war.

„Ich gehe davon aus, dass eher etwas passiert, als dass nichts passiert“, sagte Bode in der Sendung „Wontorra“ auf Sky. Allerdings darf Bodes Statement nicht als Garantie dafür genommen werden, dass Werder noch einen Stürmer präsentiert. Die Fans warten auf einen, der Spiele wie das gegen Hertha BSC am Samstag mit seinen Toren entscheiden kann.

Bode ließ sich aber nicht festnageln, dass in der Offensive nachgebessert wird. Seine ausweichende Stellungnahme: „Ich bin zuversichtlich, dass Frank Baumann und Florian Kohfeldt die richtigen Entscheidungen treffen.“

Bode schließt Transfer bis Mittwoch nicht aus

Die Verantwortung gibt Bode also an Sportchef und Trainer weiter – und das, nachdem Coach Kohfeldt am Samstagabend noch Andeutungen gemacht, die als Forderung an den Aufsichtsrat interpretiert werden konnten, Geld für eine benötigte Verstärkung bereitzustellen. Marco Bode sieht durchaus das Problem – das 0:0 gegen Hertha hatte es ja auch mehr als deutlich gemacht.

„Die Mannschaft funktioniert - bis auf das Verwerten von Torchancen. Der fehlende letzte Biss vor dem Tor macht Sorgen“, bekannte der Ex-Profi und sagte über den Stand der Suche, was man so sagt drei Tage vor Transferschluss: „Wir sind mittendrin. Ich will nicht ausschließen, dass wir bis Mittwoch noch aktiv werden.“

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Taktik-Analyse: Bremen spielt nahezu perfekt - bis auf den Torabschluss. Unterdessen wurde bekannt, dass bei den Stadion-Security von Werder Bremen und dem SC Paderborn zwei Sicherheitskräfte mit Kontakten zu gewaltbereiten Islamisten gearbeitet haben sollen. Werder Bremen ist am Boden, aber Aufsichtsratschef Bode hält zu Cheftrainer Florian Kohfeldt und stellt Transfers in Aussicht.

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