Ex-Teamkollege erklärt den neuen Werder-Keeper
Marin über Kapino: „Eigentlich ist er zu gut für eine Nummer zwei“
Bremen - Was haben Stefanos Kapino und Marko Marin gemeinsam? Einiges! Sie spielten zusammen für Olympiakos Piräus – und nun steht bei beiden auch der SV Werder in der Vita.
Keeper Kapino ist gerade dorthin gewechselt, wo Marin von 2009 bis 2012 auf Torejagd ging. Und der Stürmer bescheinigt seinem Ex-Club auf Nachfrage der DeichStube einen richtig guten Transfer – allerdings mit einer kleinen Einschränkung.
„Stefanos muss sich jetzt erst wieder etwas auf die deutsche Pünktlichkeit und Disziplin einstellen - so wie damals in Mainz. Ich hoffe, er bekommt das schnell hin“, sagt Marin mit einem breiten Grinsen. Ein kleiner Spaß auf Kosten des Kollegen darf schon sein. Der Grieche geht eben etwas lockerer durchs Leben.
Mit Kapino über Werder gequatscht
Daran hat sich Marin in seiner neuen Wahl-Heimat längst gewöhnt. Und von Kapino kann der 29-Jährige ansonsten auch nur Gutes berichten. „Er ist ein klasse Typ, der sehr lustig sein kann, aber auch sehr ehrgeizig ist. Er ist ein guter Torwart mit guten Reaktionen und sehr viel Erfahrung, obwohl er mit 24 Jahren noch sehr jung ist.“ Und dann legt sich Marin fest: „Eigentlich ist Stefanos zu gut für eine Nummer zwei.“
Für diese Rolle hinter Stammkeeper Jiri Pavlenka hat Werder Kapino verpflichtet. Der Nationalspieler wird vorerst auf der Bank Platz nehmen müssen. Doch damit habe Kapino kein Problem, erzählt Marin: „Wir haben schon telefoniert. Und er ist einfach sehr glücklich, bei Werder unterschrieben zu haben.“ Marin kann das gut verstehen, er hat sich bei Werder auch sehr wohl gefühlt. 2012 wechselte er zum FC Chelsea. Seit 2016 spielt er nun schon bei Olympiakos – und so lange kennt er auch Kapino.