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Bremen - Noch hat er Urlaub, genießt die Sonne in der serbischen Kleinstadt Jagodina: Milos Veljkovic steigt nach seiner Teilnahme mit der serbischen Nationalmannschaft bei der WM in Russland erst am 20. Juli wieder ins Werder-Training ein.
Das hält den 22-Jährigen aber nicht davon ab, sich schon jetzt Gedanken über seine Ziele für die neue Saison zu machen - und die sind ziemlich ehrgeizig! „Wir rechnen mit einer besseren Saison, Werder ist ein Club für die oberen Regionen“, sagte er gegenüber „novosti.rs“ - und ging sogar noch einen Schritt weiter: „Ich hoffe, dass wir nach einer guten Vorbereitung um Europa kämpfen können.“ Keine Frage: Veljkovic hat während der WM ordentlich Selbstvertrauen getankt, das er nun mit nach Bremen bringen möchte.
In den ersten beiden Gruppenspielen gegen Costa Rica (1:0) und die Schweiz (1:2) kam der Innenverteidiger zwar nicht zum Einsatz. Dafür aber in der letzten und entscheidenden Partie gegen Brasilien (0:2) über die vollen 90 Minuten. „Wir sind alle enttäuscht, weil wir das Maximum gegeben haben“, sagte er über das Vorrunden-Aus. Und: „Auf diesem Top-Level entscheiden eben Kleinigkeiten, und davon waren einige nicht auf unserer Seite.“
Veljkovics persönlicher Erfolg bei der WM
Immerhin kann Veljkovic das Brasilien-Spiel als persönlichen Erfolg für sich werten. Sein Einsatz darf als Fingerzeig für seine Zukunft in der Nationalmannschaft betrachtet werden. „Ich war bereit für Brasilien“, sagte er, „physisch und mental“. Trainer Mladen Krstajic (spielte von 2000 bis 2004 bei Werder) habe ihm zwei Tage vor dem Duell gesagt, dass er spielt.
Ein großer Moment für Veljkovic - und das Spiel später dann eine wertvolle Erfahrung, von der auch Werder profitieren dürfte. In den Planungen von Trainer Florian Kohfeldt spielt der Serbe eine zentrale Rolle. Seinen Vertrag hat er erst Anfang Juni langfristig verlängert.