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Moskau - WM-Premiere und WM-Aus in einem Spiel – man kann sich vorstellen, dass sich bei Milos Veljkovic am Mittwochabend die Gefühlslage binnen 90 Minuten gewaltig geändert hat.
Der Werder-Verteidiger stand im abschließenden Gruppenspiel der serbischen Auswahl gegen Rekordweltmeister Brasilien plötzlich in der Startelf – zum ersten Mal während des Turniers in Russland. Weil am Ende aber eine 0:2-Niederlage stand, muss Veljkovic nach der Vorrunde auch schon wieder abreisen. Sein erster WM-Einsatz bleibt sein letzter – jedenfalls für die kommenden vier Jahre.
„Ich will unbedingt spielen“, hatte der Innenverteidiger vor der Partie erklärt. Und tatsächlich gab Serbiens Nationalcoach Mladen Krstajic dem 22-Jährigen diesmal den Vorzug vor dem Ex-Bremer Dusko Tosic. In den ersten beiden Gruppenspielen gegen Costa Rica (1:0) und die Schweiz (1:2) war es noch anders herum gewesen. Für Veljkovic war es gleich eine doppelte Premiere: Erster WM-Einsatz, erstes Länderspiel von Beginn an. Zuvor hatte er überhaupt nur zwei Spiele für Serbien bestritten.
Serbien fährt als gruppendritter nach Hause
Serbien hätte gegen Brasilien mit Superstar Neymar gewinnen müssen, um das Achtelfinale zu erreichen. Doch die Tore von Paulinho (36.) und Thiago Silva (68.) machten alle Hoffnungen des Außenseiters zunichte. Serbien beendet die Gruppe E als Dritter, Brasilien als Gruppenerster und die Schweiz (2:2 gegen Costa Rica) als Zwreiter ziehen ins Achtelfinale ein.