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Bremen - Den Rücktritt aus der Nationalmannschaft hat Niklas Moisander noch nicht bereut. Wenn die finnische Auswahl in der aktuellen Länderspielperiode in Belek gegen Mazedonien und Malta spielt, ist er nicht mehr dabei.
„Ich bin glücklich mit dieser Entscheidung, endlich habe ich mehr Zeit für die Familie“, sagt der Werder-Verteidiger, der in zehn Jahren 60 Spiele für Finnland absolvierte. Im vergangenen Herbst beschloss er, dass diese Zeit vorbei ist. Was aber nicht bedeutet, dass er auf anstrengende Reisen verzichtet. Statt nach Belek in die Türkei jettet Moisander am trainingsfreien Wochenende nun nach Stockholm, in die Geburtsstadt seiner Freundin. Familienzeit eben, Zeit der Entspannung. Wie gewünscht.
Moisander geht mit einem guten Gefühl in den Kurz-Urlaub – und das nicht nur, weil er den Länderspielstress nicht mehr hat, sondern auch, weil die Dinge bei Werder gut laufen. Er ist im Team der wichtige Spieler, der er sein will. Eine unverzichtbare Stammkraft und jemand, der eigentlich gar nicht mehr woanders sein möchte als in Bremen.
Moisander glücklich mit Werder
Über eine Verlängerung des noch bis 2019 laufenden Vertrages wurde mit Sportchef Frank Baumann zwar noch nicht gesprochen, doch das ist bei einem 32-Jährigen wie Moisander nicht weiter verwunderlich. „Ich plane ja selbst nicht mehr so weit in die Zukunft“, sagt der Innenverteidiger, bezeichnet die Situation in Bremen aber als „sehr einfach: Sie sind glücklich mit mir, ich bin glücklich mit ihnen.“ Also bleiben bis zum Karriereende?
Auszuschließen ist das nicht. Moisander: „In meinem Alter ist es schwierig, nochmal die Liga zu wechseln. Ich habe nicht mehr so viele Profi-Jahre vor mir, die verbleibende Zeit will ich genießen.“ Er könnte das auch in Finnland machen oder eben in Schweden, der familiäre Bezug ist ja gegeben. Doch derartige Pläne hegt Moisander nicht. „Ich bin sehr zufrieden in der Bundesliga.“