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Grassau - Eine Überraschung ist es nicht mehr: Trainer Florian Kohfeldt hat Max Kruse wie erwartet zum neuen Werder-Kapitän bestimmt.
Der 30-Jährige wird Nachfolger von Zlatko Junuzovic, der zu RB Salzburg gewechselt ist. Seine Entscheidung gab Kohfeldt am Mittwoch im Trainingslager in Grassau bekannt.
„Der Kapitän ist für mich als Trainer ein ganz wichtiger Ansprechpartner auf und neben dem Platz. Daher wollte ich im Laufe der Vorbereitung schauen, welche Entscheidung für das Gesamtgefüge die sinnvollste ist“, wird Trainer Kohfeldt auf „werder.de“ zitiert. Kruse bringe für die Rolle die nötige Erfahrung mit. „Max ist auf und neben dem Platz ein absoluter Leader und verkörpert diese Mentalität, mit einer gewissen Unbekümmertheit die absolute Leistungsbereitschaft auf den Platz zu bringen. Egal ob Trainingsspiel oder Bundesliga-Partie - er will immer gewinnen. Daher habe ich mich für ihn entschieden“, so Kohfeldt.
Kruse: „Es ist mir eine große Ehre“
Kruse hatte bereits in der vergangenen Zeit gezeigt, dass er Verantwortung übernehmen kann und will, nun hat er die Kapitäns-Binde. „Ich freue mich sehr über die Entscheidung, und das damit verbundene große Vertrauen, das der Trainer und der ganze Verein mir entgegenbringt. Zugleich bin ich mir natürlich bewusst, welche Verantwortung mit der Position verbunden ist. Ich werde mein Bestes geben, denn es ist mir eine große Ehre für die Mannschaft und den Verein diese Position würdig auszufüllen“, erklärt der Angreifer.
Seit 2016 spielt Kruse bei Werder. Er war damals vom VfL Wolfsburg nach Bremen gewechselt. Der Angreifer ist der absolute Leistungsträger im Team. In den vergangenen beiden Spielzeiten hat er in 52 Bundesliga-Spielen 23 Tore erzielt und 16 weitere vorbereitet. Dazu kommen noch ein Einsatz und ein Assist aus seiner ersten Werder-Zeit.
Verlängert Kruse seinen Vertrag bei Werder?
Kruse war als Jugendlicher vom SC Vier- und Marschlande bei Hamburg an die Weser gewechselt, hatte es dort dann bis zu den Profis geschafft. Doch 2009 verließ er den Club, ging zum FC St. Pauli. Über die Stationen SC Freiburg, Borussia Mönchengladbach und VfL Wolfsburg landete er 2016 wieder in Bremen.
Sein Vertrag läuft noch ein Jahr. Über eine Verlängerung wird schon länger gesprochen, aber Kruse hat sich noch nicht entschieden, ob er bleiben will.