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Bremen - War ihm das Ständchen etwa nicht laut genug? Als ihm eigentlich die Zuschauer im Weserstadion ein „Happy Birthday“ zum nur zwei Tage zurück liegenden 80. Geburtstag schmettern sollten, trällerte Otto Rehhagel plötzlich selbst laut ins Mikrofon. Der Jubilar besingt den Jubilar – schon kurios. Aber auch so kann es gehen.
Rehhagels Besuch in Bremen hat allerdings nicht den runden Geburtstag zum Anlass, sondern die Ehrung der Meistermannschaft von 1993 auf dem „Tag der Fans“. Nach dem Testspiel des SV Werder gegen den FC Villarreal werden Team und Trainer auf dem Festplatz vor dem Stadion für den vor 25 Jahren errungenen Titel geehrt.
Vor Anpfiff der großen Werder-Generalprobe gegen den spanischen Spitzenclub stand Rehhagel aber bereits im Stadion vor dem Mikrofon, um einmal mehr zu betonen, wie stark das Band zwischen ihm, dem SV Werder und seinen ehemaligen Spielern auch 25 Jahre nach der letzten unter seiner Regie errungenen Meisterschaft immer noch ist.
Otto Rehhagel: Die besten Sprüche der Werder-Legende
Die gemeinsame Zeit sei sehr erfolgreich gewesen – „und wo Erfolg war, dahin kehrt man gerne zurück“, sagte „König Otto“, der den Verein 1995 verlassen hatte und zum FC Bayern München gewechselt war.
Über seine Spieler, mit denen er vor einem Vierteljahrhundert die Deutsche Meisterschaft (und ein Jahr zuvor den Europapokal) gewonnen hatte, sei er nach wie vor in Kontakt. „Wir werden bis an unser Lebensende miteinander befreundet sein“, erklärte der erfolgreichste Trainer der Bremer Clubgeschichte und sang sich anschließend selbst sein „Happy Birthday, lieber Otto!“.