Erstes Spiel mit der „Lieblingsnummer“
Schmid genießt besonderes Werder-Comeback nach der WM – bleibt er auch in Bremen?
Romano Schmid lief beim Testspiel des SV Werder Bremen in Cottbus erstmals mit der Rückennummer 10 auf - doch wie oft ist das noch der Fall?
Sein erster Einsatz nach dem verlängerten WM-Urlaub, seine ersten Minuten in der Vorbereitung – und gleich ein besonderer Moment: Beim 4:2-Testspielsieg des SV Werder Bremen bei Energie Cottbus stand Romano Schmid erstmals wieder für die Grün-Weißen auf dem Platz. Gleichzeitig trug der österreichische Nationalspieler zum ersten Mal die Rückennummer 10. „Die Zehn ist meine Lieblingsnummer. Ich habe sie immer in der Jugend getragen. Bis jetzt war sie leider in jedem Verein, wo ich war, belegt, deswegen bin ich froh, dass es jetzt geklappt hat“, sagt Schmid im Gespräch mit den vereinseigenen Medien. Dass vor ihm mit Andi Herzog erst ein weiterer Österreicher diese Nummer bei Werder getragen habe, „ehrt mich natürlich. Vor allem, wenn ein Andi Herzog dein Vorgänger ist.“
Werder Bremens Romano Schmid: „Bei einer WM ein Tor für dein Land zu erzielen, ist das Krasseste, was du als Fußballer erreichen kannst“
Auch wenn er jetzt wieder zurück an der Weser ist, sind die Erinnerungen beim Österreicher an die Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko noch sehr präsent. Besonders sein erstes WM-Tor gegen Jordanien werde ihm für immer in Erinnerung bleiben. „Bei einer Weltmeisterschaft ein Tor für dein Land zu erzielen, ist das Krasseste, was du als Fußballer erreichen kannst“, betont Romano Schmid. Ebenso beeindruckt zeigte sich der Profi des SV Werder Bremen vom Duell mit seinem großen Idol Lionel Messi. „Messi ist außergewöhnlich, den kannst du einfach nicht aufhalten. Es wird nie wieder einen so guten Fußballer geben.“
Nach einigen freien Tagen ist der Offensivspieler inzwischen wieder im Trainingsbetrieb des SV Werder Bremen angekommen – und vom ersten Eindruck durchaus angetan. „Man merkt, dass alle Lust haben zu kicken“, erklärt der 26-Jährige. Vor allem die Mischung aus Neuzugängen und Nachwuchsspielern sowie die Inhalte unter Cheftrainer Daniel Thioune stimmen ihn optimistisch. „Wir haben junge Spieler mit viel Potenzial dazubekommen. Auch die Trainingsinhalte sind wirklich gut und echt mal etwas Neues.“ Für die kommende Saison hat Romano Schmid deshalb klare Vorstellungen. „Ich wünsche mir, dass wir mit einer klaren Richtung nach vorne gehen und Werder Bremen so vertreten, wie es Werder verdient“, so der österreichische Nationalspieler.
Werder Bremen will den Vertrag mit Romano Schmid verlängern – unverkäuflich ist der Spielmacher aber nicht
Abseits des Platzes dürfte Romano Schmid trotz dieses Wunsches bis Transferschluss Anfang September dennoch eine der spannendsten Personalien am Osterdeich bleiben. Sein Vertrag läuft schließlich nur noch bis zum Sommer 2027. Werder Bremen hat zwar bereits öffentlich angekündigt, dem Spielmacher ein Angebot zur Verlängerung unterbreiten zu wollen. Die Bremer würden Schmid nur ungern in sein letztes Vertragsjahr gehen und ihn anschließend womöglich ablösefrei verlieren. Gleichzeitig gilt der 26-Jährige aufgrund seiner sportlichen Qualität seit Längerem als möglicher Verkaufskandidat. Bislang blieb es in diesem Transfersommer um Schmid allerdings vergleichsweise ruhig. Umso wichtiger dürfte für Werder sein, zeitnah Klarheit in der Personalie zu schaffen. (bvo)
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