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Gelsenkirchen - Wichtiges Auswärtsspiel auf Schalke, und der Kapitän sitzt draußen - Werder-Trainer Florian Kohfeldt hatte mit seiner Entscheidung, Zlatko Junuzovic aus der Bremer Startelf zu nehmen, durchaus überrascht, am Ende aber alles richtig gemacht.
„Wir hatten uns vorher zusammengesetzt und die Woche besprochen“, erklärte der Coach, der die Regenerationszeit bis zum Pokal-Viertelfinale in Leverkusen (Dienstag, 20.45 Uhr) für Junuzovic als zu kurz eingestuft hatte. In der Tat sind es lediglich zwei Tage - offenbar zu wenig für Junuzovic, der in der Hinrunde „aus verschiedenen Gründen" (Kohfeldt) nicht über die volle Fitness verfügt hatte. Deswegen auf Schalke nur 20 statt 90 Minuten. Nach dem Leverkusen-Spiel, in dem Junuzovic aller Voraussicht nach wieder in der ersten Elf stehen wird, bleiben dem Österreicher dann vier Tage bis zum nächsten Bundesliga-Duell gegen den VfL Wolfsburg (Sonntag, 18.00 Uhr, Weserstadion).
„Es war besprochen, dass Zladdi gegen Schalke auf jeden Fall eingewechselt wird“, erklärte Kohfeldt. „Am Ende macht er dann das Siegtor. Da hatten wir natürlich auch ein bisschen Glück.“ Kohfeldt kündigte an, in den kommenden Spielen auch auf anderen Positionen rotieren zu wollen: „Ich muss schließlich sehen, dass alle Spieler immer topfit sind."