Werder-Profi über Zukunft
„Werder Bremen plant mit mir“: So denkt Amos Pieper über seine Zukunft
Bleibt Amos Pieper über sein Vertragsende 2026 hinaus beim SV Werder Bremen? Wie der Innenverteidiger über seine Zukunft an der Weser denkt!
Bremen – Ganze zehn Mal stand Amos Pieper nun schon in Folge in der Startelf des SV Werder Bremen. Für den Verteidiger, der im Sommer 2022 von Arminia Bielefeld an die Weser wechselte, ist es seitdem die längste Phase, in der er sich als Stammspieler bezeichnen darf. Gemeinsam mit Kapitän Marco Friedl und Niklas Stark sorgte Pieper in den vergangenen Wochen dafür, dass sich die Bremer Defensive merklich stabilisierte – in den vergangenen sechs Spielen blieb Werder sogar vier Mal ohne Gegentor. „Ich bin einfach froh, regelmäßig spielen zu können und der Mannschaft zu helfen“, sagte Pieper am Dienstag in einer Medienrunde und betonte: „In der Konstellation, in der wir aktuell spielen, fühle ich mich sehr wohl. Die Abläufe passen untereinander.“
Amos Pieper über seine Zukunft: „Werder Bremen plant mit mir, das hat der Verein ja bereits vor einigen Wochen offen kommuniziert“
Ob das genannte Trio auch in der kommenden Spielzeit für die gewünschte Stabilität sorgt, ist derzeit noch offen. Während Friedl als Kapitän bereits vorgelegt und seinen Vertrag bis 2028 verlängert hat, laufen die Arbeitspapiere von Stark und Pieper noch bis Sommer 2026. Nach den bereits feststehenden Abgängen von Milos Veljkovic und Anthony Jung deutet vieles speziell in der Defensive auf einen personellen Umbruch im Sommer hin. Amos Pieper selbst rechnet derzeit allerdings nicht damit, davon betroffen zu sein. „Werder Bremen plant mit mir, das hat der Verein ja bereits vor einigen Wochen offen kommuniziert. Das ist auch mein aktueller Stand“, betont der 27-Jährige.
Er verweist damit auf eine Aussage von Peter Niemeyer, Leiter Profifußball des SV Werder Bremen, die dieser im Interview mit der DeichStube getätigt hatte. „Wir planen fest mit Amos für die kommende Saison und sind sehr froh, ihn im Kader zu haben“, hatte der 41-jährige Anfang April erklärt. Konkrete Gespräche hat es seitdem zwar noch nicht gegeben, aber auch Amos Pieper signalisiert deutlich, dass er sich eine weitere Zukunft an der Weser gut vorstellen kann: „Selbstverständlich. Ich fühle mich sehr wohl und bin ziemlich happy hier.“ (bvo)
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