Werder-Transfer-News
Peter Niemeyer mit klarer Ansage über die Zukunft von Werder-Profi Amos Pieper
Das Wort „Umbruch“ ist bei Werder Bremen allgegenwärtig - und betrifft vor allem auch die Abwehr. Wechselt er oder bleibt Amos Pieper beim SVW? Jetzt spricht Peter Niemeyer über die Zukunft des Innenverteidigers.
Bremen – In den vergangenen Wochen stand wohl kein Mannschaftsteil des SV Werder Bremen so sehr im Fokus wie die Defensive – nicht nur wegen der vielen Gegentore zu Beginn des neuen Jahres, sondern auch, weil sich dort womöglich der größte personelle Umbruch im Sommer andeutet. Ein Spieler, der dabei bislang kaum in den Mittelpunkt rückte, ist Amos Pieper – obwohl der 27-Jährige in den vergangenen fünf Bundesliga-Partien jeweils in der Startelf der Grün-Weißen stand. Entsprechend zufrieden zeigt sich Werders Leiter Profifußball im Gespräch mit der DeichStube über die aktuelle Leistungskurve des Innenverteidigers.
Wechsel vor Verbleib bei Werder Bremen? Peter Niemeyer: „Wir sind sehr froh, Amos Pieper im Kader zu haben“
„Amos ist ein echter Teamplayer und stellt sich stets in den Dienst der Mannschaft. Wenn er gebraucht wird, so wie aktuell, ist er da und bringt sofort seine Leistung – das ist eine Qualität“, betont Niemeyer. Besonders hebt der 41-Jährige hervor, dass der in der Vergangenheit verletzungsanfällige Amos Pieper momentan „endlich stabil“ ist. So stabil, dass er nicht nur spielt, wenn die Personaldecke in der Defensive dünn ist. So hat er sich am vergangenen Samstag beim 3:0-Sieg in Kiel auch gegen die Konkurrenten Anthony Jung und Julian Malatini durchgesetzt. „In der Hinrunde war eine gewisse Unzufriedenheit spürbar, da er weniger zum Einsatz kam. Jetzt bekommt er seine Chancen“, erklärt Niemeyer.
Werder Bremens Peter Niemeyer: „Wir planen fest mit Amos Pieper für die kommende Saison“
Für Amos Pieper geht es jedoch nicht nur darum, Spielpraxis zu sammeln, sondern auch darum, sich für eine langfristige Zusammenarbeit mit Werder Bremen zu empfehlen. Schließlich betrifft die defensive Personalplanung nicht nur die Gegenwart, sondern auch die Zukunft. In Milos Veljkovic und Anthony Jung verlassen bekanntlich zwei Innenverteidiger den Verein zum Saisonende. Zudem hatten sowohl Kapitän Marco Friedl als auch Niklas Stark zuletzt öffentlich betont, dass sie sich frühzeitig Klarheit über ihre Zukunft wünschen. Und wie sieht es bei Amos Pieper aus? „Wir planen fest mit Amos für die kommende Saison und sind sehr froh, ihn im Kader zu haben“, stellt Niemeyer klar und ergänzt: „Für ihn ist es wichtig, einen regelmäßigen Spielrhythmus zu finden und fit zu bleiben. Über gute Spiele kann er sich ein Selbstverständnis in seiner Leistung aufbauen und sich langfristig bei uns festigen.“ (bvo)
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