Stimmen zur Kohfeldt-Premiere
Eichin: „Florian hatte schon unter Viktor großen Einfluss“
Bremen - Nun soll es Florian Kohfeldt richten und Werder am Freitagabend in Frankfurt als neuer Chefcoach zum ersten Saisonsieg führen. Kann er das?
Ist er die richtige Wahl als Interimscoach? Und soll er dauerhaft bleiben? Die DeichStube hat sich umgehört:
Jürgen L. Born (ehemaliger Werder-Boss): „Ich wünsche dieser Lösung wirklich viel Erfolg. Der erste Auftritt von Florian Kohfeldt bei der Pressekonferenz hat mir gut gefallen. Werder hat mit dieser Wahl Zeit gewonnen, um über eine langfristige Lösung nachzudenken, wie auch immer diese ausfallen wird.“
Thomas Eichin (ehemaliger Werder-Sportchef): „Florian Kohfeldt hatte schon unter Viktor Skripnik einen sehr großen Einfluss. Ich habe ihn sehr geschätzt. Es war immer klar, dass er seinen Weg machen wird. Die Frage war nur zu welchem Zeitpunkt. Ich wünsche Florian alles Gute, dass er Werder wieder in die Erfolgsspur führt.“
Jonny Otten (Ex-Werder-Profi): „Ich finde es beachtlich, dass Florian das macht und keine Angst hat. Er wird ganz schön ins kalte Wasser geworfen. Er ist bei der Pressekonferenz sehr professionell aufgetreten. Ich drücke ihm gegen Frankfurt die Daumen. Aber er kann in drei Tagen auch nicht 50 Prozent mehr aus den Spielern rausholen. Schafft er das, dann soll er bleiben. Aber ich denke, es wird ein anderer Trainer kommen. Wir brauchen einen Trainer, der auch mal langfristig die Wende schafft. Ich wünsche mir einen erfahrenen Coach.“
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