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Valencia/Bremen - Es sind nur zwei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz – zu wenig für Werder Bremen, um sich sicher fühlen zu können. Ex-Werder-Profi Torsten Frings hat allerdings keinen Zweifel daran, dass am Saisonende der Klassenerhalt stehen wird.
„Ich rechne fest damit, dass Werder nicht absteigen wird“, sagte der 41-Jährige bei der Präsentation des spanischen Formel-2-Rennstalls Campos Vexatec Racing in Valencia. Der von seinem ehemaligen Co-Trainer-Kollegen Florian Kohfeldt geführten Mannschaft attestiert der Ex-Nationalspieler, sich „ein bisschen stabilisiert“ zu haben: „Trotzdem ist es noch eine gefährliche Situation.“
Deutlich schlimmer als Werder geht es dem Hamburger SV. Vorletzter in der Tabelle, sieben Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz, seit zwölf Spielen ohne Sieg – da fällt es Frings schwer, noch an die Rettung zu glauben.
„Wegen der Derbys“ - Frings hofft auf HSV-Klassenerhalt
„Eine Stadt wie Hamburg braucht einen Bundesligisten. Aber ich glaube auch, dass es sehr, sehr schwer wird“, meint der 41-Jährige. Schadenfreude für den Bremer Erzrivalen empfindet Frings allerdings nicht: „Ich würde mich freuen, wenn Hamburg drin bleibt. Alleine wegen der Derbys gegen Werder. Das war immer eine hitzige Atmosphäre früher.“
Selbst erlebt Torsten Frings hitzige Atmosphären derzeit nur noch als neutraler Tribünengast. Seit er Anfang Dezember bei Zweitligist Darmstadt 98 beurlaubt wurde, ist er ohne Job im Fußball. Derzeit arbeitet er unter anderem als Experte für das Schweizer Unternehmen Vexatec, einen Entwickler von Sport-Kompressionshirts mit integrierten Daten-Monitoring-Systemen.