Japaner bei Werder vorgestellt
Osako ist schon bereit - und will viele Tore schießen
Bremen - In Bremen richten sich in diesen Tagen viele Augen auf Rekordmann Davy Klaassen. Etwas abseits davon geht aber auch ein anderer Neuzugang seine ersten Schritte bei Werder: Yuya Osako.
Erst am Freitag war der Japaner, für den Werder sechs Millionen Euro Ablöse an Bundesliga-Absteiger 1. FC Köln gezahlt hat, aus seinem Urlaub nach der Weltmeisterschaft in Russland in Bremen angekommen, am Samstag trainierte er erstmals individuell, am Sonntag stellte er sich dann der Öffentlichkeit vor.
„Ich möchte Tore schießen und Vorlagen geben. Ich möchte für die Fans alles geben“, sagt Osako bei einer Pressekonferenz am Sonntagvormittag auf Japanisch. „Ich freue mich, wenn viele Japaner nach Bremen kommen wollen. Wenn ich viele Tore schieße, klappt das vielleicht.“
Osako soll am Montag gegen Venlo spielen
Der Blick des 28-Jährigen richtet sich kurz nach dem Turnier in Russland bereits ausschließlich nach vorne. „Bei der WM habe ich sehr gut gespielt, aber die Bundesliga ist etwas anderes. Darauf konzentriere ich mich jetzt“, sagt Osako - und will am liebsten sofort spielen: „Ich bin schon bereit. Ich kann jetzt schon spielen. Nach ein paar Spielen bin ich bei 100 Prozent.“
Für den Test am Nachmittag beim FC Groningen (14.30 Uhr) ist er laut Trainer Florian Kohfeldt noch kein Thema, am Montag soll er dann gegen VVV Venlo (18.30 Uhr) aber „auf jeden Fall“ zum Einsatz kommen, ehe er im Trainingslager in Grassau voll ins Mannschaftstraining einsteigt. Kohfeldt wirkt bei der Vorstellung Osakos schon vorfreudig, von den Fähigkeiten seines neuen Offensivspielers ist er vollends überzeugt.
Die neue Nummer 8 ist da! Yuya #Osako mit Trainer #Kohfeldt und Sportchef #Baumann bei seiner offiziellen Vorstellung im #Weserstadion. #Werder pic.twitter.com/GEyX91nfJa
— DeichStube (@DeichStube) 29. Juli 2018
„Ich finde, dass Yuya ein Spieler ist, der über eine sehr gute Technik verfügt, sich gut in den Räumen bewegt“, lobt Kohfeldt. „Er ist kein klassischer Stürmer, der mit dem Rücken zum Tor steht, aber einer, der in die Tiefe kommt. Das ist etwas, was ich sehr schätze. Er hat die Fähigkeit, auf engem Raum etwas auszulösen.“
Der offensiv flexibel einsetzbare Osako passt genau in Kohfeldts Profil. Und deswegen nennt der Japaner auch den Trainer als den Hauptgrund für seinen Wechsel nach Bremen. „Er hat eine sehr gute Taktik. Er hat mir erzählt, was mich hier erwartet. Ich will alles für Bremen geben.“
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