Werder-LZ-Umbau in vollem Gange

LZ-Umbau auf Kurs: Werder nutzt Helikopter für Flutlichtmontage

Der SV Werder Bremen nutzt bei den Baumaßnahmen in der Pauliner Marsch Hubschrauber für die Flutlichtmasten-Montage. Was es damit auf sich hat.

Bremen – Es dürften beeindruckende Bilder werden: Am Donnerstag, 31. Juli, wird im Laufe des Vormittags ein Hubschrauber über das Gelände des SV Werder Bremen in der Pauliner Marsch kreisen – mit schwerer Last. Grund dafür sind die laufenden Umbauarbeiten rund um die sogenannte „Wilde Wiese“ und das neue Trainingszentrum. Die Spielflächen werden bekanntlich erneuert, bei den Plätzen 13 und 14 kam es dabei zu einer Verzögerung bei der Lieferung von sechs Flutlichtmasten. Das Problem: Inzwischen wurde bereits eine Elastikschicht auf die neuen Plätze aufgetragen, sodass diese nicht mehr befahrbar sind, um die Flutlichtmasten zu installieren. Um den Baufortschritt nicht zu verzögern, müssen sie nun per Helikopter eingesetzt werden.

Die Bezirkssportsanlage „Platz 11“ in der Pauliner Marsch befindet sich aktuell in einem radikalen Umbau. Am 31. Juli kommt sogar ein Hubschrauber zum Einsatz.

Werder Bremen nutzt Hubscharuber für Flutlichtmasten-Montage in der Pauliner Marsch - der Grund

Wichtig: Laut Werder Bremen entstehen dabei keinerlei Mehrkosten für den Verein, da die zuständige Baufirma die Kosten für den Helikoptereinsatz vollständig übernimmt. Auch die städtische Genehmigung für das Vorhaben liegt bereits vor. Die Verankerung der rund 20 Meter hohen und etwa 1,1 Tonnen schweren Masten soll innerhalb eines Tages abgeschlossen sein. Die Masten werden zuvor auf einem Nebenplatz bereitgelegt und nicht per Helikopter durch die Stadt geflogen. Dennoch möchte der Verein frühzeitig über die Maßnahme informieren. Werders Geschäftsführer Organisation und Personal, Tarek Brauer, erklärt: „Uns ist wichtig, weiterhin für Transparenz zu sorgen – sowohl gegenüber den Anwohnern als auch gegenüber den Fans des SV Werder Bremen, um sie über die Fortschritte des Projekts regelmäßig zu informieren.“ Damit sich weder Anwohner noch Passanten am kommenden Donnerstag wundern, weshalb ein Hubschrauber über dem Trainingsgelände kreist, informiert der Verein vorab über das Vorgehen.

Werder Bremens Tarek Brauer zu Baumaßnahmen: „Gehen davon aus, dass Umbaumaßnahmen im Jahr 2027 abgeschlossen sind“

Zum allgemeinen Fortschritt der im April gestarteten Baumaßnahmen sagt Brauer: „Die Arbeiten verlaufen derzeit absolut im Zeit- und Kostenplan, sodass wir nach aktuellem Stand davon ausgehen, dass alle Umbaumaßnahmen im Jahr 2027 abgeschlossen sein werden.“ Im Detail bedeutet das: Die erste Bauphase der neuen Kunstrasenplätze ab Platz 13 soll im Oktober beendet sein, die zweite Phase im Mai nächsten Jahres. Dabei handelt es sich um die Felder hinter der Bezirkssportanlage „Platz 11“, die zu gleichen Teilen von Werder und vom Breitensport genutzt werden. Neben den Arbeiten an „Platz 11“ und dem Bau des Werder-Fußball-Campus, der voraussichtlich im Oktober startet, werden auch die bestehenden Kunstrasenfelder erneuert und an aktuelle Standards angepasst. Das beinhaltet: Die neuen Plätze enthalten keine Verfüllung mehr, zudem werden sogenannte Klimasteine verlegt, die zwar teurer, dafür aber nachhaltiger sind und eine kühlende Wirkung auf den Belag haben. Die Kosten für die neuen Kunstrasenplätze belaufen sich auf rund acht bis neun Millionen Euro. Insgesamt liegen die veranschlagten Gesamtkosten für alle vier Projekte bei rund 42 Millionen Euro. Die ausgegliederte KG des SV Werder Bremen ist dabei mit rund 32 Millionen Euro beteiligt, ein Großteil davon ist kreditfinanziert.

Vor Beginn der Sanierungsarbeiten: So sah Werders marodes Leistungszentrum auf „Platz 11“ bisher aus

Vor Beginn der Sanierungsarbeiten: So sieht es aktuell in den maroden Gebäuden am Stadion „Platz 11“ des SV Werder Bremen aus.
Vor Beginn der Sanierungsarbeiten: So sieht es aktuell in den maroden Gebäuden am Stadion „Platz 11“ des SV Werder Bremen aus. © gumzmedia
Vor Beginn der Sanierungsarbeiten: So sieht es aktuell in den maroden Gebäuden am Stadion „Platz 11“ des SV Werder Bremen aus.
Vor Beginn der Sanierungsarbeiten: So sieht es aktuell in den maroden Gebäuden am Stadion „Platz 11“ des SV Werder Bremen aus. © gumzmedia
Vor Beginn der Sanierungsarbeiten: So sieht es aktuell in den maroden Gebäuden am Stadion „Platz 11“ des SV Werder Bremen aus.
Vor Beginn der Sanierungsarbeiten: So sieht es aktuell in den maroden Gebäuden am Stadion „Platz 11“ des SV Werder Bremen aus. © gumzmedia
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Vor Beginn der Sanierungsarbeiten: So sieht es aktuell in den maroden Gebäuden am Stadion „Platz 11“ des SV Werder Bremen aus.
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Vor Beginn der Sanierungsarbeiten: So sieht es aktuell in den maroden Gebäuden am Stadion „Platz 11“ des SV Werder Bremen aus.
Vor Beginn der Sanierungsarbeiten: So sieht es aktuell in den maroden Gebäuden am Stadion „Platz 11“ des SV Werder Bremen aus. © gumzmedia
Vor Beginn der Sanierungsarbeiten: So sieht es aktuell in den maroden Gebäuden am Stadion „Platz 11“ des SV Werder Bremen aus.
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Vor Beginn der Sanierungsarbeiten: So sieht es aktuell in den maroden Gebäuden am Stadion „Platz 11“ des SV Werder Bremen aus.
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Vor Beginn der Sanierungsarbeiten: So sieht es aktuell in den maroden Gebäuden am Stadion „Platz 11“ des SV Werder Bremen aus. © gumzmedia
Vor Beginn der Sanierungsarbeiten: So sieht es aktuell in den maroden Gebäuden am Stadion „Platz 11“ des SV Werder Bremen aus.
Vor Beginn der Sanierungsarbeiten: So sieht es aktuell in den maroden Gebäuden am Stadion „Platz 11“ des SV Werder Bremen aus. © gumzmedia
Vor Beginn der Sanierungsarbeiten: So sieht es aktuell in den maroden Gebäuden am Stadion „Platz 11“ des SV Werder Bremen aus.
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Vor Beginn der Sanierungsarbeiten: So sieht es aktuell in den maroden Gebäuden am Stadion „Platz 11“ des SV Werder Bremen aus.
Vor Beginn der Sanierungsarbeiten: So sieht es aktuell in den maroden Gebäuden am Stadion „Platz 11“ des SV Werder Bremen aus. © gumzmedia

So laufen Werder Bremens Baumaßnahmen rund ums Stadion „Platz 11“

Auch auf „Platz 11“ wird aktuell intensiv gearbeitet. Der Abriss der in die Jahre gekommenen Anlage ist nahezu abgeschlossen, sodass in Kürze mit dem Neuaufbau und der Sanierung begonnen werden kann. Die Fertigstellung ist für den Sommer 2026 geplant. Die laufenden Arbeiten wirken sich auch auf die diesjährige Saisoneröffnung am 9. August aus. Um die geplante Sanierung der Gebäude rund um „Platz 11“ zu ermöglichen, wurde bereits im Februar eine Ersatzeinrichtung aus Containern für die Werder-Frauen und die Bremer U23 auf dem Parkplatz P2 am Weserstadion errichtet. Anders als in den Vorjahren, als die Teampräsentation der Werder-Mannschaften auf dem Gelände rund um das Stadion stattfand, werden die Teams in diesem Jahr im Rahmen des Testspiels gegen Udinese Calcio (Anstoß 15.30 Uhr) direkt im Stadion den Fans vorgestellt. Auf den Parkplätzen P3 und P5 sowie auf dem Kassenvorplatz wird es dennoch ein umfangreiches Fanprogramm geben. Spätestens dann können sich alle Anhänger des SV Werder Bremen ein Bild vom Fortschritt der zahlreichen Bauprojekte rund um das Weserstadion machen – denn dieser ist bereits jetzt sichtbar. (bvo)

Rubriklistenbild: © gumzmedia

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