Pizarro leicht verbittert
"Es war so nicht richtig"
Bremen - Claudio Pizarro hängt das Aus bei Werder Bremen noch in den Kleidern.
In einem Interview mit „Radio Bremen“ spricht die Torjäger-Legende mit nicht zu überhörender Verbitterung über seinen erzwungenen Abschied vom SV Werder. „Es war schwierig. Ich habe Anderes erwartet. Es war eine Entscheidung vom Verein und auch vom Trainer, und das muss ich akzeptieren“, sagt der 38-Jährige. Pizarro hatte nach Ablauf seines Vertrages kein neues Angebot mehr von Sportchef Frank Baumann bekommen. Dabei möchte er gerne noch eine Saison weiterspielen. Und von Werder hätte er sich das Entgegenkommen eines neuen Kontrakts gewünscht: „Was habe ich erwartet? Vielleicht einen neuen Vertrag. Oder dass die Sache nicht so läuft. Das war nicht richtig.“
Den nicht zu überhörenden Vorwurf konkretisiert Pizarro in dem Beitrag allerdings nicht. „Es ist so passiert. Es ist schon vergessen. Ich werde nicht mehr bei Werder spielen, und das war's!“
Pizarro ist immer noch ohne neuen Verein. Er möchte sich durch ein letztes Engagement die Chance auf eine WM-Teilnahme mit Peru erhalten.
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