Stark meldet sich eindrucksvoll zurück

Haariges Erfolgsgeheimnis: Werder-Verteidiger Stark „glänzt“ bei Startelf-Rückkehr als Torschütze und Abwehrchef

Niklas Stark hat sich gegen den FC Augsburg eindrucksvoll in der Startelf des SV Werder Bremen zurückgemeldet.
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Niklas Stark hat sich gegen den FC Augsburg eindrucksvoll in der Startelf des SV Werder Bremen zurückgemeldet.

Bremen – Das nennt man wohl einen rundum gelungenen Nachmittag. Erstmals seit dem fünften Spieltag durfte Niklas Stark am Samstag wieder von Beginn an in der Abwehr des SV Werder Bremen ran – und sich 90 Minuten später nicht nur über einen 2:0-Sieg seiner Mannschaft gegen den FC Augsburg freuen, sondern auch über einen eigenen Treffer sowie ein Zu-Null-Spiel. Mehr geht eigentlich nicht.

„Es war sehr gut, wieder mit den Jungs auf dem Platz zu stehen. Das habe ich sehr vermisst“, betonte Niklas Stark nach dem Sieg des SV Werder Bremen gegen den FC Augsburg und erntete ein Lob seines Coaches. „Unsere Defensive hat es insgesamt gut gemacht, Niklas hatte sicherlich seinen Anteil daran. Dass er dann auch noch vorne getroffen hat, ist natürlich auch sehr gut“, befand Ole Werner. „Wir wissen, was wir an ihm haben und sind froh, dass er da ist. Er ist auf und neben dem Platz ein sehr wichtiger Spieler.“

Abwehrchef Niklas Stark meldet sich in der Startelf des SV Werder Bremen eindrucksvoll zurück

Für einige Wochen der Hinrunde konnte Niklas Stark jedoch nur abseits des Rasens helfen, Adduktorenprobleme hatten den 28-jährigen Abwehrchef des SV Werder Bremen ausgebremst. Zuletzt war der Ex-Herthaner zwar wieder fit, doch die Stammplätze in Werders Dreierkette hatten sich in der Zwischenzeit Milos Veljkovic, Marco Friedl und Anthony Jung gesichert. Stark brauchte also Geduld – und erlebte vor etwas mehr als einer Woche einen ärgerlichen Kurzauftritt, als er nach seiner Einwechslung gegen Stuttgart prompt einen Elfmeter verursachte. Da Werder-Kapitän Friedl nun für die Augsburg-Partie kurzfristig verletzungsbedingt ausfiel, musste ein neuer Mann in der Zentrale her. Und Stark lieferte bei seiner Startelf-Rückkehr direkt wieder eine stabile Leistung ab. Mehr noch: Er glänzte als Schütze des so wichtigen 1:0 im ersten Abschnitt. Und zwar im doppelten Wortsinn.

„,Duckschi‘ schlägt den Ball super auf meinen Kopf“, beschrieb Niklas Stark später die Situation und verriet augenzwinkernd ein kurioses Erfolgsgeheimnis. „Ich habe mir heute aber auch ein bisschen mehr Haarspray reingemacht, damit die Bälle mehr Spin bekommen. Das hat gut funktioniert. Ich glaube, das behalte ich bei.“ Dass ihm überhaupt erst das zweite Eckballtor des SV Werder Bremen in diesem Kalenderjahr sowie das erste der laufenden Saison gelungen war, hatte der gebürtige Franke überhaupt nicht auf dem Schirm: „Das war kein Thema. Manchmal muss man gewisse Sachen auch gar nicht ansprechen. Wenn wir das angesprochen hätten, hätte jeder wahrscheinlich gesagt, wie schlecht wir dabei sind. Zum Glück habe ich das nicht gewusst.“ (mbü/dco)

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