Grund für frühe Auswechslung

Ausgebremst trotz starker Leistung: Weshalb Werder Bremens Amos Pieper zur Pause in der Kabine blieb

Obwohl Amos Pieper gegen den 1. FC Köln 45 Minuten lang eine starke Leistung zeigte, musste der Innenverteidiger des SV Werder Bremen zur Pause raus. Der Grund!

Bremen – Es lief erst die zweite Spielminute, da sorgte Amos Pieper beim Publikum im ausverkauften Weserstadion zum ersten Mal für Szenenapplaus. Der Innenverteidiger des SV Werder Bremen hatte auf Höhe der Mittellinie mit einer beherzten Grätsche den Ball erobert, was sehr gut ins Gesamtbild passte – schließlich hatte Pieper erst am Freitag mit seiner vorzeitigen Vertragsverlängerung, die nach DeichStube-Informationen bis 2029 gilt, ein klares Bekenntnis zum Verein abgegeben. Während der ersten Hälfte beim 1:1 gegen den 1. FC Köln am Samstag zeigte der 27-Jährige, weshalb die Bremer unbedingt Klarheit in dieser Angelegenheit haben wollten – und bestätigte die starken Leistungen der Vorwochen. Dass es dann lediglich bei einem 45-minütigen Einsatz für ihn blieb, hatte folglich auch keine leistungsspezifischen Gründe, wie Werders Cheftrainer Horst Steffen nach der Partie erklärte.

Amos Pieper zeigte im Spiel des SV Werder Bremen gegen den 1. FC Köln erneut eine starke Leistung, musste aber in der Halbzeitpause ausgewechselt werden.

Warum Werder Bremen-Verteidiger Amos Pieper gegen den 1. FC Köln ausgewechselt werden musste

„Amos hatte Grippebeschwerden und in der Halbzeit signalisiert, dass er nicht weiterspielen kann“, sagte Steffen und schilderte, dass sich diese bereits in der Nacht vor dem Spiel bei Amos Pieper bemerkbar gemacht hätten. „Es sah im Vorfeld dennoch danach aus, dass er es schaffen könnte.“ Doch aus den anvisierten 90 Minuten wurde letztlich doch nichts. Für Pieper kam Niklas Stark in die Partie, der in der Nachspielzeit sowohl unglücklich den Ausgleichstreffer der Gäste entscheidend abfälschte als auch kurze Zeit später mit Gelb-Rot vom Platz flog. Zuvor hatte die Bremer Defensive – auch mit Stark – an die gute Leistung des ersten Durchgangs angeknüpft, in dem Pieper einmal mehr als Abwehrchef und Turm in der Schlacht die Defensive des SV Werder Bremen organisiert hatte.

„Er spielt gerade richtig stabil, und man sieht, welche Qualität er der Mannschaft gibt – sowohl im Spiel gegen den Ball als auch mit ihm. Er hat auch heute in der ersten Halbzeit ein richtig gutes Spiel gemacht“, lobte Werder Bremens Leiter Profifußball Peter Niemeyer den gebürtigen Lüdinghausener und fasste zusammen: „Amos ist gerade ein absoluter Stabilisator.“ Ähnlich sah es auch Horst Steffen: „Ich freue mich sehr über seine Vertragsverlängerung. Er hat mit seinen guten Leistungen den Eindruck, den ich in der Vorbereitung von ihm hatte, bestätigt. Er ist ein sehr wertvoller Spieler für uns, und deshalb freue ich mich darüber, dass er da ist.“ (bvo)

Rubriklistenbild: © IMAGO/nordphoto GmbH / Tauchnitz

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Eindrücke vom Kräutertag in Horstedt

Eindrücke vom Kräutertag in Horstedt

Bassum Open Air: Lokalredakteur backstage bei Florian Künstler

Bassum Open Air: Lokalredakteur backstage bei Florian Künstler

Frech und pfiffig: Diese Pferderassen haben es faustdick hinter den Ohren

Frech und pfiffig: Diese Pferderassen haben es faustdick hinter den Ohren

Kanufahren, Demokratieworkshop und sportliche Wettkämpfe

Kanufahren, Demokratieworkshop und sportliche Wettkämpfe

Kommentare