Klarer Trend
Amos Pieper ist plötzlich Werder-Abwehrchef – so steht es um die Vertragsverlängerung
Seit Wochen zeigt Amos Pieper beim SV Werder Bremen gute Leistungen, doch sein Vertrag läuft im Sommer aus. So steht es um eine Verlängerung.
Bremen – Sagen wir es so: Dass Amos Pieper nach dem elften Spieltag der Saison so etwas wie der Abwehrchef des SV Werder Bremen sein würde, hätten im Sommer wohl ziemlich viele Fans und Beobachter als steile These beschrieben. Nicht, weil es dem 27-Jährigen grundsätzlich nicht zuzutrauen gewesen wäre, nein. Sondern vielmehr, weil ihn eine Hüftverletzung in den ersten Wochen der Spielzeit ausbremste (wodurch eine lange Krankengeschichte fortgeschrieben wurde) und weil die Bremer in Kapitän Marco Friedl, Routinier Niklas Stark sowie Toptalent Karim Coulibaly drei andere Innenverteidiger von Format in ihrem Aufgebot haben. Und jetzt? Ist Pieper trotzdem der Chef.
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Amos Pieper überzeugt beim SV Werder Bremen weiter mit starken Leistungen – und könnte bald seinen Vertrag verlängern
Seit seinem Saisondebüt Mitte Oktober während des 2:2 beim 1. FC Heidenheim hat der Innenverteidiger keine Minute auf dem Platz mehr verpasst, insgesamt hat er inzwischen 450 Einsatzminuten gesammelt und dabei nahezu ausnahmslos überzeugt. Der 1,92-Meter-Mann fungiert als eine Art Ruhepuls im Spiel seiner Mannschaft, wirkt unaufgeregt und sicher. Folgende Werte unterstreichen das. Mit in Summe 28 gewonnenen Kopfballduellen (interner Bestwert) ist Amos Pieper der Herrscher über den Bremer Luftraum, seine Quote von 76,7 Prozent gewonnener Zweikämpfe ist zudem beachtlich gut. Ebenso wie die Tatsache, dass er statistisch gesehen 7,98 Situationen pro Spiel klärt. Kein Wunder also, dass Werder Bremen so einen Mann im Sommer 2026 nicht ablösefrei ziehen lassen, sondern seinen auslaufenden Vertrag möglichst zeitnah verlängern möchte.
„Wir führen gute Gespräche, und ich bin vorsichtig optimistisch, dass wir eine Einigung erzielen werden“, sagt Werder Bremens Fußball-Chef Clemens Fritz im Gespräch mit der DeichStube. „Fixiert ist allerdings noch nichts, weil es noch ein paar Punkte zu klären gibt.“ Aktuell sieht es danach aus, als sollten beide Parteien das schon bald abgehandelt haben, denn „grundsätzlich können sich beide Seiten eine weitere Zusammenarbeit gut vorstellen“, sagt Fritz. Es spricht also viel dafür, dass Amos Pieper, der 2022 aus Bielefeld an den Osterdeich gewechselt war, dort auch über 2026 hinaus Fußball spielen wird. (dco)
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