Charisteas debütierte bei Werders Legenden

Wie aus Charisteas einst „Harry“ wurde: Ex-Werder-Stürmer schwärmt von seiner Zeit in Bremen

Angelos Charisteas plauderte nach seinem Debüt für die Legenden des SV Werder Bremen aus dem Nähkästchen.
+
Angelos Charisteas plauderte nach seinem Debüt für die Legenden des SV Werder Bremen aus dem Nähkästchen.

Angelos Charisteas hat am Freitag bei den Legenden des SV Werder Bremen debütiert und verraten, wie er einst den Spitznamen „Harry“ bekam. So denkt er an seine Zeit am Osterdeich zurück.

Oldenburg - Wenn Werder-Fans an das Jahr 2004 zurückdenken, dann kommt irgendwann zwangsläufig auch sein Name auf den Tisch: Angelos Charisteas. Der Grieche ist als dritter Stürmer hinter dem damals gesetzten Sturm-Duo Ivan Klasnic und Ailton Double-Sieger mit dem SV Werder Bremen geworden. Im Anschluss gab es für ihn dann noch die persönliche Krönung als Europameister inklusive Siegtreffer im Endspiel gegen Portugal. Die griechischen Spieler um ihren Trainer Otto Rehhagel werden in der Heimat bis heute als Helden verehrt.  

Über zwanzig Jahre später war Angelos Charisteas am Freitag nun erstmals seit seinem Abschied aus Bremen (2005 wechselte er zu Ajax Amsterdam) wieder in Norddeutschland - und zwar als Debütant der Werder-Traditionself beim Hallenturnier in Oldenburg. „Es ist sehr speziell, wieder mit den alten Kollegen zusammenzuspielen“, berichtete der Stürmer gegenüber der DeichStube

Werder Bremens Ex-Spieler Angelos Charisteas über Spitznamen: „Das passte gut für mich“

In Oldenburg kam es für Charisteas auch zum Wiedersehen mit seinem Ex-Trainer Thomas Schaaf, der die Traditionself hinter der Bande coachte. Einst hatte Schaaf Charisteas dessen Spitznamen „Harry“ verpasst. „Ihm war mein Nachname damals zu lang, so ist der Spitzname entstanden. Das passte gut für mich“, schmunzelte der Grieche. Und betonte: „Für mich ist Thomas Schaaf eines der drei größten Gesichter in der Geschichte von Werder Bremen. Wir brauchen Menschen wie Thomas Schaaf. Unter ihm haben wir uns als Spieler entwickelt und sind damals immer besser geworden. Er war immer fair zu den Spielern.“ 

Angelos Charisteas denkt bis heute gerne zurück an die alten Zeiten: „Die Phase bei Werder war die Beste in meiner Karriere. Der Schritt von Griechenland in die Bundesliga war damals sehr groß für mich, aber der Verein und die Fans haben mir sehr geholfen.“ Nicht nur beim Hallenturnier in Oldenburg, sondern auch während der vergangenen Europameisterschaft in Deutschland sei ihm noch viel Liebe von den Werder-Fans entgegengebracht worden. 

Angelos Charisteas verfolgt den SV Werder Bremen noch immer

Mit dem Profifußball-Geschäft hat der frühere Stürmer heute nur noch wenig zu tun. Dafür leitet er eine Fußball-Akademie für Kinder in Griechenland. „Mehr als 24.000 Kinder in ganz Griechenland nehmen an der Akademie teil. Ich möchte meine Erfahrungen der neuen Generation mitgeben. Ich möchte den Kindern zeigen, dass sie hart arbeiten müssen und den Willen brauchen, um etwas zu erreichen“, berichtet der griechische Finalheld von 2004. Außerdem engagiert sich der 44-Jährige, der mit seiner Familie in Athen lebt, in seiner Heimat seit fünf Jahren sowohl sozial als auch politisch, indem er speziell für junge Leute viele Projekte organisiert.

Zeit, Werder Bremen zu verfolgen, hat er dennoch, und der frühere Stürmer glaubt zukünftig an wieder bessere Zeiten an der Weser. „Bei Werder ist das Besondere, dass das Publikum immer hinter der Mannschaft steht. Es ist ein großer Traditionsverein, der jetzt einen großen Schritt machen kann, da die Mannschaft sich sehr stabilisiert hat“, sagte Angelos Charisteas. (bvo)

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Die 15 schönsten Badeseen in Niedersachsen – Urlaubsfeeling garantiert!

Die 15 schönsten Badeseen in Niedersachsen – Urlaubsfeeling garantiert!

13 Kräuter für Sonne und (Halb-)Schatten

13 Kräuter für Sonne und (Halb-)Schatten

Himmelsspektakel mit Vanillekipferl

Himmelsspektakel mit Vanillekipferl

Das sind die 12 größten Unternehmen aus Bayern

Das sind die 12 größten Unternehmen aus Bayern

Kommentare