Hat Caldirola zu hohe Ansprüche?
Auch bei Sechser-Mangel: Keine Chance mehr für Petsos
Bremen - Nach der Verletzung von Ole Käuper hält Werder-Sportchef Frank Baumann auf dem Transfermarkt weiter Ausschau nach einem möglichen neuen Sechser.
Dabei hätten die Bremer, wenn es hart auf hart kommt, eigentlich sogar noch einen defensiven Mittelfeldspieler in der Hinterhand: Thanos Petsos. Aber der kommt als Ersatz für Käuper und Philipp Bargfrede definitiv nicht mehr in Frage: „Er wird sportlich bei uns keine Rolle mehr spielen“, sagt Baumann im Gespräch mit der DeichStube.
Der Grieche, der die Vorbereitung der Bremer nicht mitgemacht hat, soll weiterhin abgegeben werden, aber das gestaltet sich offenbar immer schwieriger. „Es ist aktuell nichts Konkretes vorhanden für ihn. Er hat wenig gespielt, da stehen die Clubs nicht gerade Schlange“, erklärt Baumann.
Italien-Rückkehr war bei Caldirola nie konkret
Auch bei Luca Caldirola herrscht Stillstand. Immer wieder machten Gerüchte die Runde, dass der Innenverteidiger zurück nach Italien wechseln könnte. Dort ist das Transferfenster aber mittlerweile geschlossen. Und überhaupt war das mit der Rückkehr in die Heimat offenbar nie so richtig ernst geworden: „An uns wurde nie etwas Konkretes herangetragen“, sagt Baumann.
Es scheint noch kein Verein angeklopft zu haben, der für Caldirola ernsthaft in Frage gekommen wäre. „Es ist immer der erste Schritt, dass der Spieler sagen muss: ‚Das ist interessant für mich‘“, berichtet der Sportchef. Hat Caldirola also einfach zu hohe Ansprüche an seinen neuen Verein? Baumann: „Luca hat gezeigt, dass er in der ersten Liga spielen kann. Sein Anspruch ist durchaus legitim.“
(csa/han)
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