Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies.
Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen
Nürnberg - Die offizielle Formulierung war etwas kryptisch, ungewöhnlich allemal.
Nachdem Werder den abwanderungswilligen Robert Bauer für ein Jahr zum Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Nürnberg ausgeliehen hatte, ließ der Verein in einer Mitteilung verlauten, dass nach dem Leihgeschäft eine Kaufoption greife. Das las sich endgültig, ganz ohne Konjunktiv - was die Vermutung nahelegte, dass sich Werder und Nürnberg längst darauf geeinigt haben, dass der 23-Jährige auch nach Ablauf der Leihe in Nürnberg bleibt. Nun hat Bauer angedeutet, an welche Bedingung das geknüpft sein dürfte.
Nach seinem ersten Training in Nürnberg sagte der Abwehrspieler gegenüber den „Nürnberger Nachrichten“: „Ich gehe davon aus, dass wir die Klasse halten und ich dann länger hier bleibe.“ Heißt übersetzt: Bei einem direkten Wiederabstieg des „Clubs“ in die zweite Bundesliga dürfte die Kaufoption der Nürnberger keine Gültigkeit mehr haben.
Bauer, der in Bremen noch einen Vertrag bis 2020 besitzt, würde dann im kommenden Sommer an die Weser zurückkehren. Seine Zukunft stellt er sich aber anders vor. „Mir wurde hier eine klare Perspektive aufgezeigt“, sagte er über die Gespräche mit den Nürnberger Verantwortlichen. Außerdem sei er „hier nur zwei Stunden weg von meiner Familie entfernt.“