Werder-Trainingslager im Zillertal
Grün-Weißes Wunderland im Zillertal: Clemens Fritz schwärmt von den Werder-Fans im Trainingslager
Hunderte Fans haben den SV Werder Bremen auch in diesem Jahr ins Trainingslager im Zillertal begleitet: Sportchef Clemens Fritz ist begeistert von den Anhängern - und spart nicht mit Lob!
Zell am Ziller – Clemens Fritz musste noch etwas loswerden. Deshalb ließ sich der Fußball-Chef des SV Werder Bremen schnell ein Mikrofon reichen und blickte auf die Tribüne des Parkstadions in Zell am Ziller. Ganz dicht drängten sich dort die Fans, jeder wollte unbedingt Teil des traditionellen Fotos mit der Mannschaft sein, das alljährlich auf den Rängen entsteht. Und während die Zuschauer auf die prominenten Kicker warteten, überbrückte Fritz die Zeit mit einem dicken Dankeschön an die zu Hunderten erschienenen Menschen, die auch an diesem Freitag wieder gekommen waren.
Werder Bremens Clemens Fritz: „Ich bin jedes Jahr wieder beeindruckt, wie grün-weiß das Zillertal sein kann“
„Ich bin jedes Jahr wieder beeindruckt, wie grün-weiß das Zillertal sein kann“, sagte der 43-jährige Ex-Profi des SV Werder Bremen. „Ich habe nach unserer Ankunft direkt mit Horst Steffen und der Mannschaft gesprochen und alle waren sehr angetan davon, welch warmen Empfang sie hier bekommen haben. Wir sehen das nicht als selbstverständlich an und wissen das sehr zu schätzen. Dafür möchten wir uns herzlich bei euch allen bedanken.“
Der SV Werder Bremen präsentiert sich auch in diesem Jahr im Trainingslager wieder äußerst nahbar, während der Trainings sind die Spieler mitunter nur eine Armlänge von den Fans am Zaun entfernt. Nach den Einheiten, wenn sich die Bremer per Rad wieder auf den Weg ins Teamhotel machen, ist ein Stopp am abgesperrten Ausgang für sie unverzichtbar, um die Wartenden mit Autogrammen und Fotos zu versorgen. Im Gegenzug gibt es viele freundliche Worte und noch mehr glückliche Gesichter. Am Platz werden immer wieder Gesänge und Wechselrufe initiiert, Spielergrüppchen in regelmäßigen Abständen mit Applaus bedacht. All das führt zu einem gegenseitigen Rundum-Wohlfühlpaket. „Jeden Tag, wenn man auf die Tribüne schaut, ist es dort voll“, sagte Clemens Fritz. „Und nach letztem Jahr dachte ich eigentlich, dass es nicht mehr voller werden könnte, aber es fühlt sich dieses Mal noch mehr an.“ (mbü)
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