Kohfeldt: „Wir wissen, dass Josh gut ist“

Der behütete Sargent

Josh Sargent erzielte in der U23 des SV Werder vier Tore in sechs Spielen.
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Josh Sargent erzielte in der U23 des SV Werder vier Tore in sechs Spielen.

Bremen - Die Liste es lang. Sehr lang sogar. Werder Bremen hat in dieser Saison reichlich Stürmer im Angebot – sieben sind es aktuell. „Und vergesst mir Fin Bartels nicht“, schmeißt Trainer Florian Kohfeldt auch noch den achten Namen hinterher.

Nummer neun wäre Aron Johannsson, wie Bartels derzeit verletzt. Ja, und dann ist da noch Josh Sargent. Im Augenblick steht der erst 18 Jahre alte US-Amerikaner noch weit hinten an, aber das muss nicht so bleiben. Das wird auch nicht so bleiben, lautet die allgemeine Meinung über das Riesentalent.

Am Mittwochabend hatte der Mittelstürmer einmal mehr alle von seinen Fähigkeiten überzeugt. Im Regionalligaspiel der U23 gegen Weiche Flensburg (1:1) traf er zur Bremer Führung und überzeugte mit starken Aktionen. „Er hat ein gutes Spiel gemacht“, urteilte auch Kohfeldt, der sich die Partie live angesehen hatte. Nicht etwa wegen Flensburg, den nächsten Gegner im DFB-Pokal, „ich wollte die U23 sehen“, so Kohfeldt. Er bekam Sargents viertes Saisontor serviert. Aber auch eine vergebene Großchance zum 2:0.

Perspektive für Sargent ist ganz klar die erste Liga

In der kommenden Woche wird der Angreifer mit den roten Locken mit den Profis die Testspiele in Leer gegen den FC Emmen (Dienstag, 18.30 Uhr) und in Cloppenburg gegen Drittligist SV Meppen (Samstag, 15.00 Uhr) bestreiten. Dafür lässt Sargent sogar die Länderspiele mit der amerikanischen U20-Auswahl sausen. Er soll sich lieber in Bremen weiter an die Bundesliga heranarbeiten, das ist die Absprache mit dem US-Verband.

Denn die Perspektive für Sargent ist ganz klar die erste Liga. Sagt auch Kohfeldt: „Wir wissen, dass Josh gut ist. Aber wir gehen ganz behutsam mit ihm um. Wir werden bei ihm nichts beschleunigen, aber auch nichts verhindern.“ Soll heißen: Sargent soll in Liga vier heranreifen. Wie schnell das geht und wann er tatsächlich so weit sein könnte, in der Bundesliga zu spielen, mag Kohfeldt nicht prognostizieren. Und selbst wenn er eine Vorstellung hätte, würde er sie nicht kundtun: „Ich gebe da keine Wasserstandsmeldungen ab.“

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