Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies.
Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen
Bremen - Samstagvormittag, 10.06 Uhr: Bei strahlendem Sonnenschein beginnt für Nuri Sahin am Osterdeich der erste Arbeitstag im Werder-Dress - und das mehr oder weniger allein.
Die neuen Kollegen? Nicht da, weil bereits für das Auswärtsspiel in Frankfurt. Fans? Fast Fehlanzeige. Ein junger Mann in Motorradfahrer-Kluft, dazu eine Familie mit zwei Kindern, zwei Fotografen - viel ist nicht los. Und so dreht Werders namhafter Neuzugang mehr oder weniger unbeachtet seine Runden um den Platz an der Seite von Physiotherapeut Jens Beulke.
Herzlichen Willkommen geheißen wird er trotzdem. „Nuri, wir lieben dich!“, ruft ein Fahrradfahrer im Vorbeiradeln über den Zaun - und lässt damit ein freundliches Lächeln über Sahins Gesicht huschen.
„Mein erster Fehlpass“
Und überhaupt: Es ist ein sehr sympathischer Auftritt des Neuen. Einen „guten Morgen“ hatte er auf dem Weg zum Platz gewünscht. Als ihm später bei einer Übung ein Ball verspringt, sagt er zu den Fans: „Mein erster Fehlpass.“ An seiner fußballerischen Qualität lässt das freilich niemanden zweifeln.
Sahin ist ein Gewinn für Werder und ein ziemlich günstiger noch dazu. Für eine knappe Millionen Euro Ablöse kam der 29-Jährige von Borussia Dortmund. Offenbar auch, weil Werder-Kapitän Max Kruse ordentlich Werbung für seinen Verein gemacht hatte. "Er hat mir geschrieben, wie es aussieht und vorgeschwärmt, wie gut es hier ist“, sagte Sahin gegenüber „Werder-TV“.