Werder-Trainer über Talente
Werder-Trainer Thioune braucht bei verletzten Profis weiter Geduld – naht Chance für Mick Schmetgens?
Der SV Werder Bremen benötigt bei seinen verletzten Spielern vorerst weiter Geduld. Ist das die Chance für Talente wie Mick Schmetgens?
Der trainingsfreie Montag taugte beim SV Werder Bremen zwar ganz gut dazu, um nach dem Heimsieg gegen Heidenheim (2:0) durchzuschnaufen, Wunderdinge waren im Lazarett aber nicht zu erwarten. Felix Agu fehlt aktuell aufgrund einer Adduktorenverletzung, Amos Pieper machen noch die Nachwehen einer Risswunde am Knie zu schaffen, Samuel Mbangula und Karim Coulibaly stehen jeweils wegen einer Oberschenkelblessur nicht auf dem Rasen. Und es sieht nicht so aus, als würde einer der vier potenziellen Startelfspieler für die nächste Bundesliga-Prüfung am kommenden Sonntag wieder zur Verfügung stehen.
Verletzte als Chance für Werder Bremen-Talent Mick Schmetgens? Daniel Thioune: „Dann schmeiße ich die halt rein“
„Ich gehe momentan nicht davon aus, dass jemand gegen Union zurückkehrt“, sagt Werder Bremens Cheftrainer Daniel Thioune, der neben dem Quartett auch noch ohne Mitchell Weiser (Reha nach Kreuzbandriss) und Maximilian Wöber (anhaltende muskuläre Probleme) auskommen muss. „Schön wäre es, wenn gerade die Defensivspieler zeitnah zurückkommen, aber ich habe auch gesehen, dass unsere jungen Talente eine gewisse Qualität haben und deshalb berechtigterweise auf ihre Chance warten“, meint Thioune. „Dann schmeiße ich die halt rein, wenn die anderen nicht zurückkommen.“
Namentlich wäre das neben dem nicht mehr ganz so jungen Julian Malatini (24) vornehmlich Abwehrtalent Mick Schmetgens. Der 18-jährige Buxtehuder ist regelmäßiger Trainingsgast bei den Profis des SV Werder Bremen, gehörte auch schon neunmal zum Spieltagskader des Bundesligisten – so wie am vergangenen Samstag gegen Heidenheim. Sein Debüt lässt aber noch auf sich warten, weshalb Schmetgens am Sonntag wie auch Mittelfeldakteur Patrice Covic und Stürmer Salim Musah in der U23 Spielpraxis sammelte. (mbü)
Rubriklistenbild: © Andreas Gumz
