Rollenverteilung bei Werder
Abschied von der Werder-Bank: Fritz zieht sich auf die Tribüne zurück
Auf der Bank des SV Werder Bremen wird sich zur neuen Saison etwas verändern: Clemens Fritz spricht über die Rollenverteilung mit seinem Nachfolger Peter Niemeyer.
Bremen – Wenn es für die Profis des SV Werder Bremen in der Bundesliga auf dem Rasen knifflig wurde, dann war Clemens Fritz bis zuletzt ganz nah dran. Der Leiter Profifußball fieberte auf der Bank mit, diskutierte auch schon einmal intensiv mit dem Vierten Offiziellen, wenn ihm eine Entscheidung des Schiedsrichters auf dem Platz nicht passte. Doch diese Bilder gehören ab der neuen Saison der Vergangenheit an, denn der 43-Jährige wird sich demnächst auf die Zuschauerränge verabschieden, wie er gegenüber der „Sport-Bild“ verriet. Der Grund: Sein neues Jobprofil.
Clemens Fritz verrät: So sieht die Rollenverteilung mit Peter Niemeyer beim SV Werder Bremen aus
„Peter Niemeyer wird auf der Bank sitzen, ich auf der Tribüne“, sagte der Ehrenspielführer des SV Werder Bremen, der demnächst den Posten des Sportchefs von Frank Baumann übernimmt, während der aus Münster kommende Niemeyer wiederum Fritz‘ derzeitigen Aufgabenbereich bekleidet. Dass beide gemeinsam in der Nähe von Trainer Ole Werner und den Auswechselspielern sitzen, soll nicht passieren. „Es muss eine klare Rollenverteilung geben“, betonte Clemens Fritz und meinte mit Blick auf Peter Niemeyer: „Er wird künftig derjenige sein, der an der Mannschaft und am Trainer-Team nah dran ist.“
Schon vor einiger Zeit hatte Clemens Fritz im Gespräch mit der DeichStube interne Veränderungen im bisherigen Ablauf angedeutet: „Mir ist es wichtig, dass Peter genügend Raum und Freiheit für seine Arbeit bekommt“, hatte der Ex-Profi des SV Werder Bremen erklärt. „Ich werde als Geschäftsführer Fußball sicherlich weniger Präsenz in der Kabine haben als bisher, bin aber natürlich weiterhin für die Mannschaft und das Trainerteam ansprechbar.“ (mbü)