Erst im Frühjahr?
Nach Kreuzbandriss: Werder-Profi Mitchell Weiser wagt vorsichtige Comeback-Prognose
Mitchell Weiser wird beim SV Werder Bremen schmerzlich vermisst. Beim Heimspiel gegen den 1. FC Köln hat er eine Comeback-Prognose gegeben.
Bremen – Der Oberkörper von Mitchell Weiser hat sichtlich an Muskelmasse dazugewonnen, der Flügelspieler des SV Werder Bremen ist in den vergangenen Monaten keinesfalls untätig gewesen. Doch viel lieber hätte der 31-Jährige mit seinen Teamkollegen Fußball gespielt – ein zu Beginn der Saisonvorbereitung erlittener Kreuzbandriss steht aber bekanntlich genau diesem täglichen Kicken im Wege. Am vergangenen Wochenende hat Weiser nun eine vorsichtige Prognose gegeben, wann er wieder regelmäßig Teil der Mannschaft sein könnte.
Mitchell Weiser spricht über Reha und gibt vorsichtige Prognose für Comeback bei Werder Bremen
„Die Reha läuft ganz gut, es wird aber noch seine Zeit dauern“, erklärte der Profi des SV Werder Bremen am Rande des jüngsten Bundesliga-Spiels gegen den 1. FC Köln (1:1) am „Sky“-Mikrofon. „Es liegt noch viel Arbeit vor mir, ein genauer Zeitpunkt ist schwer zu sagen – vielleicht März oder April.“ Die im Volksmund stets reflexartig prognostizierten sechs Monate bei einer derartigen Blessur wären damit im Fall von Mitchell Weiser deutlich überboten. Rein rechnerisch hätte es demnach ein Comeback im Januar gegeben, nachdem Mitte Juli der fatale Moment im Training eingetreten war.
Doch kürzlich hatte bereits eine Einschätzung von Senne Lynen einen längeren Heilungsverlauf bei Mitchell Weiser nahegelegt. Der belgische Mittelfeldspieler des SV Werder Bremen hatte einst selbst einen Kreuzbandriss zu überstehen und vor einigen Wochen berichtet: „Unsere Art der OP war genau die gleiche. Manchmal reden wir deshalb darüber, dass ich genau in der gleichen Phase war und ihm sagen kann, welcher Schritt jetzt als nächstes kommt.“ Lynen war im Jahr 2021 bei Ex-Club Royale Union Saint-Gilloise insgesamt 272 Tage ausgefallen – also fast neun Monate. (mbü)
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