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So ist der Plan mit Werder-Neuzugang Itten – Thioune schwärmt vom „großen Vertrauensverhältnis“
Neuzugang Cedric Itten stößt erst später zu Werder Bremen, bei Trainer Daniel Thioune ist die Vorfreude auf den Stürmer aber schon jetzt groß!
Fünf Neuzugänge waren am Sonntag bereits bei der ersten Trainingseinheit der Sommervorbereitung des SV Werder Bremen dabei. Cedric Itten fehlte hingegen noch – und wird dies auch noch eine Weile tun. „Cedric wird etwas später dazustoßen“, bestätigte Sportchef Clemens Fritz auf Nachfrage und erklärte: „Es ist wichtig, dass die Jungs nach einer langen Saison inklusive eines Turniers Zeit bekommen, alles zu verarbeiten und mental abzuschalten. Sie sollen möglichst drei Wochen Urlaub haben.“
Während die österreichischen WM-Teilnehmer Marco Friedl, Romano Schmid und Torwart-Neuzugang Alexander Schlager nach dem Trainingslager des SV Werder Bremen im Zillertal am 27. Juli wieder einsteigen sollen, wird Cedric Itten wohl erst Anfang August in Bremen erwartet. Dort kann sich der Schweizer Nationalspieler allerdings sicher sein, dass sich vor allem einer auf ihn freut: Cheftrainer Daniel Thioune.
Cedric Itten (links) darf nach seiner WM-Teilnahme mit der Schweiz noch etwas Urlaub machen, Werder Bremens Trainer Daniel Thioune (rechts) freut sich schon jetzt auf den Neuzugang, den er noch aus gemeinsamen Zeiten bei Fortuna Düsseldorf kennt. (Archivbilder)
Werder Bremens Daniel Thioune über Cedric Itten: „Sein Profil ist spannend, er ist ein Top-Charakter“
Beide kennen sich noch aus gemeinsamen Zeiten bei Fortuna Düsseldorf, auch wenn die Kooperation nur kurz währte. Eindruck hat sie dennoch hinterlassen. „Unsere kurze, aber intensive Zusammenarbeit war von sehr viel Vertrauen geprägt. Sein Profil ist spannend. Er ist ein Top-Charakter“, geriet Daniel Thioune ins Schwärmen. Der Coach des SV Werder Bremen machte keinen Hehl daraus, beim ablösefreien Transfer von Cedric Itten nach dem Düsseldorfer Abstieg in die 3. Liga ein gewichtiges Wort mitgesprochen zu haben.
Cedric Itten selbst schrieb nach dem Ausscheiden in den sozialen Netzwerken: „Das Ergebnis tut weh, weil wir wirklich das Gefühl hatten, mehr verdient zu haben. Aber ich bin so stolz auf dieses Team, das bis zum Ende gekämpft und alles auf dem Platz gelassen hat. Ich bin dankbar, Teil dieser unglaublichen Gruppe gewesen zu sein und gemeinsam Geschichte geschrieben zu haben.“
Auch beim SV Werder Bremen möchte Cedric Itten, der in seiner Karriere bislang auf zwölf Bundesliga-Einsätze für die SpVgg Greuther Fürth kommt, nun Spuren hinterlassen. „Er hat bei seinen Stationen schon nachgewiesen, dass er Bundesliga spielen kann“, betonte Daniel Thioune und ergänzte: „Zuletzt hat er einen Schritt zurück gemacht, um jetzt wieder zwei nach vorne zu gehen. Das ist ihm sehr gut gelungen.“ (bvo)