Werder gegen Freiburg
Schmach im Schwarzwald: Werder Bremen rutscht nach deftiger Pleite gegen den SC Freiburg tiefer in die Krise
Debakel! Der SV Werder Bremen hat das Bundesliga-Spiel des 23. Spieltags gegen den SC Freiburg mit 0:5 (0:2) verloren. Der Spielbericht der DeichStube.
Freiburg – Es sollte die Rückkehr zu alter Stärke werden, eine Reaktion auf die zuletzt enttäuschenden Ergebnisse – herausgekommen ist allerdings der nächste Rückschlag: Beim SC Freiburg hat der SV Werder Bremen am Freitagabend eine deftige 0:5 (0:2)-Niederlage kassiert, wodurch die grün-weißen Europa-Hoffnungen auf ein Minimum zusammengeschrumpft sind. Spielerisch hatten sich die Bremer zunächst nicht einmal schwach präsentiert, vielmehr waren es zwei Freiburger Traumtore und ein eigener verschossener Handelfmeter, die ihnen im ersten Durchgang den Zahn zogen. Nach der Pause war dann kein Aufbäumen mehr zu sehen, sodass unter dem Strich die dritte Niederlage in Folge stand.
Werder Bremen gegen SC Freiburg: Killian Sildillia erzielt Fallrückzieher-Traumtor zur Führung
Im Vergleich zum 1:3 gegen die TSG Hoffenheim hatte Werner gleich vier Veränderungen an seiner Startelf vorgenommen – und eine davon war eine faustdicke Überraschung. Der zuletzt müde wirkende Marvin Ducksch musste seinen Platz im Angriff räumen, was Neuzugang André Silva zu seinem Startelf-Debüt im Trikot des SV Werder Bremen verhalf. Für Ducksch war es derweil nach September 2023, als er beim Auswärtsspiel in Heidenheim zunächst draußen gesessen hatte, erst das zweite Mal, dass ihm bei Werder in der Bundesliga nur die Reservistenrolle zufiel. Neben Silva bot Werner in Justin Njinmah (für Marco Grüll) noch einen frischen Angreifer auf, während Derrick Köhn auf dem linken Flügel Issa Kaboré ersetzte und Amos Pieper den verletzten Milos Veljkovic in der Dreierkette vertrat.
Im Vorfeld der Partie hatte Werner von seinen Spielern wieder mehr Konzentration und Entschlossenheit gefordert – und zunächst sah es im Europa-Park-Stadion danach aus, als sollte die Mannschaft liefern. Werder Bremen war in der Anfangsphase das präsentere Team, störte den Aufbau des Gegners früh und verzeichnete durch Silva den ersten ordentlichen Abschluss des Abends (8.). Kurz darauf jubelten allerdings die Freiburger: In der 15. Minute war es Kiliann Sildillia, der nach einem Eckball das 1:0 besorgte – und wie! Per Fallrückzieher brachte der Rechtsverteidiger den Ball im Bremer Tor unter. Angedeutet hatte sich der Treffer nicht, hatten die Hausherren zuvor doch nur wenig Konstruktives auf den Rasen gebracht. Wie sie oft in den vergangenen Wochen bestach der SC Freiburg aber durch gnadenlose Effizienz. Werder ließ sich davon in der Folge nicht beeindrucken, sondern setzte direkt wieder selbst Akzente: Nach einer Flanke von Romano Schmid erwischte Silva den Ball im Strafraum nicht richtig mit dem Kopf und vergab so eine große Chance (18.). Zuvor war der Portugiese vom ehemaligen Bremer Jugendspieler Patrick Osterhage entscheidend irritiert worden.
Werder Bremen gegen SC Freiburg: Vincenzo Grifo mit nächstem Traumtor - André Silva verschießt Elfmeter
Mitten in eine Phase hinein, in der sich Werder Bremen mehr und mehr spielerisches Übergewicht erarbeitete, legten die Freiburger dann das nächste Traumtor nach, erneut durch einen Standard. Vincenzo Grifo zirkelte einen Freistoß aus halbrechter Position präzise an der nicht ideal postierten Bremer Mauer vorbei ins Tor – 2:0 für den SC Freiburg (33.). Ein echter Nackenschlag für die Gäste, und es sollte kurz darauf direkt den nächsten geben. Nach Handspiel von Sildillia entschied Schiedsrichter Max Burda (Berlin) mithilfe des Video-Assistenten auf Strafstoß für Werder – der schnelle Anschluss lag also in der Luft. André Silva übernahm die Verantwortung und scheiterte mit seinem Versuch am stark parierenden Noah Atubolu (39.).
Hälfte zwei war dann noch nicht allzu alt, als das Spiel für Werder Bremen endgültig gelaufen war: Nachdem Derrick Köhn Gegenspieler Lucas Höler unbedrängt hatte flanken lassen, verlor Mitchell Weiser im Zentrum Grifo aus den Augen, der mit seinem zweiten Treffer des Abends auf 3:0 erhöhte (57.). Erst danach reagierte der sichtlich angefressene Trainer Ole Werner und brachte nach 61 Minuten in Ducksch (für Njinmah), Jens Stage (für Leonardo Bittencourt) sowie in Rückkehrer Felix Agu (für Köhn) drei frische Kräfte ins Spiel. An den Kräfteverhältnissen auf dem Platz änderte sich dadurch nichts mehr.
Werder Bremen gegen SC Freiburg: Debakel! Ritsu Doan erhöht per Doppelpack
Anders als noch in Phasen des ersten Durchgangs war von den Gästen offensiv nichts mehr zu sehen, weil es ihnen dafür schlicht an Präzision, Zweikampfschärfe und Kreativität mangelte. Der SC Freiburg hingegen spielte die Partie locker runter und stach in Person von Ritsu Doan sogar noch zwei weitere Male zu (76./90.+2), was das Ergebnis für Werder Bremen zur Klatsche werden ließ – 0:5. Während die Breisgauer am Ende über ihren vierten Sieg in Folge ohne Gegentor jubelten, haben die Bremer nun dreimal am Stück verloren, Torverhältnis 1:11. Für Cheftrainer Werner und seine Mannschaft gibt es also jede Menge aufzuarbeiten, viel Zeit bleibt dafür allerdings nicht: Bereits am Dienstagabend geht es mit dem DFB-Pokal-Viertelfinale bei Drittligist Arminia Bielefeld weiter, ehe zum Abschluss der Englischen Woche am Samstag, 1. März, das Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg ansteht. (dco) Schon gelesen? „Desolat“, „erschreckend“, „auseinandergefallen“: Die Stimmen zum Werder-Bremen-Debakel gegen den SC Freiburg!
Werder Bremen: Zetterer – Pieper (86. Malatini), Stark, Jung – Weiser, Lynen, Köhn (61. Agu) – Schmid, Bittencourt (61. Stage), Njinmah (61. Ducksch), Silva (72. Grüll)
Werder Bremen gegen SC Freiburg: Lest den Spielverlauf im Liveticker nach
Werder Bremen im Liveticker gegen den SC Freiburg: Alle Tore, News und Infos zum Bundesliga-Spiel heute gibt es hier live im Live-Ticker der DeichStube. Der Endstand ist 5:0 für den SC Freiburg.
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22.25 Uhr: Der Ticker-Mann verabschiedet sich an dieser Stelle, die Kollegen übernehmen. In den kommenden Stunden und Tagen gibt es alles Wissenswerte rund um diese Partie und um das bevorstehende Pokalspiel bei Drittligist Arminia Bielefeld (Dienstag, 20.45 Uhr). Dann lesen wir uns hoffentlich wieder im DeichStube-Liveticker! Bis dahin!
22:24 Uhr: Ein rabenschwarzer Abend für den SV Werder Bremen in der Fußball-Bundesliga. Beim SC Freiburg kamen die Grün-Weißen mit 0:5 (0:2) unter die Räder. Am Ende einer spielerisch aus Bremer Sicht gar nicht so schlechten ersten Halbzeit stand aber bereits ein 0:2-Rückstand. Schuld daran waren drei Standards: Erst traf Kilian Sildillia nach einem Eckstoß traumhaft per Fallrückzieher zum 1:0 (15.), danach zeigte Vincenzo Grifo, dass der ruhende Ball ihm einfach liegt: Begünstigt von einer schlecht postierten Mauer traf er per direktem Freistoß zum 2:0 (33.). Kurz darauf hatte Werder Glück, dass der Video-Schiedsrichter ein Sildillia-Handspiel im eigenen Strafraum erkannte, aber André Silva scheiterte mit einem Strafstoß-Versuch an SC-Schlussmann Noah Atubolu (38.). Und es sollte noch schlimmer werden: Nach dem Seitenwechsel sorgte erneut Grifo für den nächsten Nackenschlag, als er einen Konter per Direktabnahme zum 3:0 verwandelte (57.). In der Schlussphase machte Ritsu Doan mit seinem Treffer zum 4:0 (76.) und spät zum 5:0 (90.+2) nach schnellem Umschaltspiel das Debakel für Werder perfekt. Damit verlieren die Bremer das dritte Liga-Spiel in Folge.
22.23 Uhr: Das Beste an diesem Abend: der Schlusspfiff! In diesem Moment hat Schiri Burda genug und pfeift ab!
90.+2: Beste wird links klasse freigespielt und ist schneller als Malatini. In der Mitte sieht er den völlig freien Doan, der Agu abgeschüttelt hat und Zetterer aus sechs Metern sogar noch tunnelt. Debakel!
90.+2: Tor für Freiburg. Doan schnürt den Doppelpack und trifft zum 5:0.
90.+3: In drei Minuten hat dieser unschöne Bremer Fußballabend ein Ende.
90. Min: Die Luft ist raus aus dieser Partie.
88. Min: Halb Schuss, halb Hereingabe ist dieser Versuch von Doan aufs lange Eck. Der Flachschuss geht knapp links am Tor vorbei.
86. Min: Werner wechselt noch einmal: Malatini spielt nun anstelle von Pieper.
85. Min: Grüll probiert es mit einem Flachschuss vom rechten Strafraumeck, aber der ist kein Problem für Atubolu.
82. Min: Noch mal wechselt der SC: Makengo und Manzambi sind nun für Günter und Eggestein auf dem Feld.
81. Min: Dinkci vergibt mit einem schlechten Pass die nächste Möglichkeit auf einen Freiburger Treffer.
77. Min: Freiburg wechselt. Höler verlässt den Platz, für ihn ist nun Adamu im Spiel.
Werder Bremen im Liveticker gegen den SC Freiburg: Desolate Bremer kassieren das nächste Gegentor
76. Min: Schmid verliert an der Außenlinie den Ball. Doan gewinnt die Kugel, gibt ab zu Dinkci. Der spielt vor dem Strafraum auf Doan, der aus 18 Metern rechts unten versenkt.
76. Min: Tor für Freiburg. Jetzt aber Doan zum 4:0.
75. Min: Bei einem langen Ball auf Doan sieht Agu nicht gut aus. Der Südkoreaner zieht nach innen und schießt, aber Agu repariert seinen Fehler mit einer tollen Grätsche.
72. Min: Werner zieht seinen nächsten Trumpf: Grüll kommt für Silva.
71. Min: Mit Dinkci und Beste kommen nun zwei Ex-Bremer für den SC aufs Feld. Röhl und Doppeltorschütze Röhl sind dafür nun draußen.
71. Min: Auch den bekommt Freiburg wegverteidigt. Die zweite Welle endet mit einem Offensivfoul von Pieper.
70. Min: Jetzt Werder mit einem Eckstoß.
69. Min: Keine Gefahr.
68. Min: Fast das vierte Gegentor! Werder verliert im Mittelfeld den Ball, Freiburg kontert. Grifo legt locker raus nach links zu Günter, dessen Schuss abgeblockt als Kerze vors Tor fällt. Dort steigt Höler hoch und köpft Agu auf der Torlinie an! Es gibt Ecke für Freiburg!
67. Min: Stage und Silva kombinieren sich rechts gemeinsam in den Strafraum. Der Portugiese legt den Ball an die Grundlinie, von wo aus Stage ihn aber nicht in die Mitte bringen kann, da er in der Drehung ausrutscht.
66. Min: Freiburg wirkt gerade sehr routiniert darin, das Ergebnis zu verwalten. Der SC lässt Werder im eigenen Ballbesitz nicht in die Zweikämpfe kommen.
63. Min: Agu flankt von links in den Strafraum, Sildillia bekommt den Ball an den Arm. Diesmal aber liegt kein strafbares Handspiel vor, die Distanz war kurz und der Arm eng am Körper.
62. Min: Röhl verdient sich seine Gelbe Karte nun mit einer Grätsche gegen Agu.
61. Min: Werner wechselt: Köhn, Njinmah und Bittencourt haben Feierabend. Für sie sind nun Ducksch, Agu und Stage auf dem Feld.
59. Min: Die nächste gute Freiburger Szene. Jung klärt per Kopf im Fünfmeterraum, ein Eckball war gefährlich aufs Tor geköpft worden.
Werder Bremen im Liveticker gegen den SC Freiburg: Schwarzer Werder-Abend wird immer schwärzer
57. Min: Ein langer Ball hebelt die gesamte Bremer Abwehr aus. Höler bekommt rechts den Ball, hat viel Platz und flankt in den leeren Raum am langen Pfosten, in den aus dem Hintergrund Grifo hineinsticht und den Ball aus fünf Metern mit der Innenseite volley aus der Luft im Tor versenkt.
57. Min: Tor für Freiburg. Grifo trifft zum 3:0.
55. Min: Aber Standards und Werder, das passt heute nicht.
54. Min: Immerhin: Köhn holt eine Ecke raus.
53. Min: Werder findet vorne keine Lücke. Osterhage fängt am eigenen Strafraum einen Steckpass ab und zieht dann das Foul.
50. Min: Jung hat Glück, als er einen Ball vom eigenen Fünfer flach nach vorne klären will und in die Füße von Osterhage spielt. Der will durchstecken, aber Zetterer hat den Ball.
49. Min: Weiser sucht mit einer flachen Hereingabe von rechts Silva in der Mitte, findet aber nur ein Freiburger Abwehrbein.
46. Min: Ole Werner verzichtet auf zunächst auf einen Wechsel zur Pause.
Werder Bremen im Liveticker gegen den SC Freiburg: Die zweite Halbzeit in Freiburg läuft!
46. Min: Es geht weiter im Europa-Park-Stadion!
21.33 Uhr: Die Teams stehen wieder bereit auf dem Rasen.
21.20 Uhr: Die spielerisch schlechtere Mannschaft ist Werder nicht. Aber es ist halt einer dieser Abende, an denen alles gegen einen läuft: Erst trifft Sildillia einen Ball mit seinem Fallrückzieher-Versuch traumhaft und legt ihn zur Freiburger 1:0-Führung ins Netz (15.), später ziegt Grifo, dass er aus der Distanz zu den Besten der Bundesliga gehört – auch wenn eine ungünstig gestellte Mauer seinen Freistoß-Treffer zum 2:0 begünstigte (33.). Zur tragischen Figur wird auf Bremer Seite André Silva: Erst setzt der Portugiese einen Kopfball aus kurzer Distanz neben das Tor (18.), um kurz nach dem 0:2 einen Elfmeter gegen Atubolu zu verschießen (39.). Wie erholt Werder sich von diesen Nackenschlägen, wie reagiert Trainer Ole Werner? Wir werden es in etwa zehn Minuten sehen.
21.18 Uhr: Pause in Freiburg! Werder liegt mit 0:2 hinten. Das wird ein laaanger Weg zum Auswärtserfolg in der zweiten Halbzeit.
45.+2: Weiser kommt an den Ball, macht es aber umständlich. Am Ende verliert Werder den Ball und lädt den SC zum Kontern ein, aber der lange Ball in die Spitze kommt nicht an.
45.+1: Mit Beginn der dreiminütigen Nachspielzeit bekommt Werder noch eine Ecke.
44. Min: Werder-Fan Höler beschwert sich über den Pfiff des Schiedsrichters, als er Stark mit viel Körperkontakt den Ball abnimmt.
42. Min: Werder ist hier um eine Antwort bemüht. Die Grün-Weißen spielen nach vorne ansehnlichen Fußball, aber der letzte Pass, die letzte Flanke sitzt einfach nicht. Es gab schon unverdientere 0:2-Rückstände, aber das bringt den Bremern derzeit nichts.
40. Min: Es ist ein Abend, an dem alles, aber auch wirklich alles gegen den SV Werder läuft.
Werder Bremen im Liveticker gegen den SC Freiburg: Traumgegentore, Elfmeter verschossen – schwarzer Werder-Abend!
39. Min: Das gibt es nicht! Silva tritt an und verschießt! Atubolu pariert!
38. Min: Es gibt Elfmeter! Max Burda verkündet die Entscheidung per Durchsage!
38. Min: Es dauert noch. Da muss Burda sich offenbar gut rückversichern.
37. Min: Schiri Burda läuft nach außen und schaut sich die Szene selbst an!
35. Min: Den folgenden Freistoß in den Strafraum bekommt Sildillia an die Hand. Der VAR schaut sich das an, das könnte Elfmeter geben!
34. Min: Im Gegenzug sieht Ginter nach Foul an Silva die Gelbe Karte.
Werder Bremen im Liveticker gegen den SC Freiburg: Fallrückzieher, direkter Freistoß – Traumtore schocken Werder!
33. Min: Das ist zwar traumhaft, aber man darf auch über die Mauer diskutieren. Der Ball liegt drei, vier Meter vor dem rechten Strafraumeck. Eigentlich ist das für einen Rechtsfuß nicht die beste Position, aber Grifo zieht den Ball einfach um die Mauer und versenkt ihn im kurzen Eck.
33. Min: Und Grifo trifft für den SC Freiburg zum 2:0. Das nächste Traumtor für den SC, Werder hat ein Problem.
32. Min: Lynen schenkt Freiburg einen Freistoß rechts vor dem Strafraum, weil zunächst Bittencourt im Vorwärtsgang den Ball verliert und Lynen dann Röhl genau dort umtritt, wo Grifo nun zum Freistoß bereitsteht.
30. Min: Der Ball kommt am Fünfmeterraum runter, aber kein Bremer schlägt daraus Profit. Am Ende bereinigt Freiburg.
30. Min: Erneut Ecke für Werder.
28. Min: Die erste Ecke verzögert sich wegen einer Rudelbildung im Tor. Die Hereingabe von Schmid bleibt ungefährlich, es gibt aber einen weiteren Eckball. Aber auch der versprüht nicht gerade Gefahr. Am Ende fängt Atubolu den Ball.
27. Min: Im direkten Gegenzug greift Werder an. Silva bekommt den Ball und zieht zentral aus zweiter Reihe ab. Der Ball geht abgefälscht ins Toraus, es gibt Ecke.
27. Min: Bittencourt verliert rechts den Ball und bringt Grifo ins Spiel. Der will auf Röhl durchstecken, der im Zweikampf mit Stark an der Strafraumkante zu Fall kommt. Aber das dürfte eher ein Stürmerfoul gewesen sein. Schiri Burda sieht das ähnlich, das Spiel läuft weiter.
25. Min: Werder hat sich wieder ins Spiel gearbeitet. Freiburg zieht sich vielleicht auch ein bisschen zurück.
23. Min: Njinmah legt sich den Ball links an Sildillia vorbei, der ihn ins Seitenaus checkt. Ein klares taktisches Foul, aber Schiri Burda lässt Gnade vor Recht ergehen. Es gibt Freistoß, aber keine Gelbe Karte.
22. Min: Schmid vertändelt im Mittelfeld den Ball und lädt Freiburg zum Kontern ein. Zum Glück erreicht die Rechtsflanke Doan, den kleinsten Freiburger, der in der Höhe damit nichts anfangen kann.
21. Min: Eggestein sieht Gelb. Wieder ist Bittencourt der Leidtragende, der Ex-Bremer steigt ihm auf den Fuß.
20. Min: Pieper ist wach und fängt einen Pass in die Spitze ab.
18. Min: Fast die Antwort von Werder! Njinmah verlängert links einen langen Ball in den Lauf von Schmid, der ganz viel Platz hat und in der Mitte Silva sieht. Die Flanke kommt super, aber wohl weil Osterhage den Ball noch ganz leicht abfälscht, kann der völlig freie Silva den Ball nicht mehr richtig drücken und setzt ihn rechts neben das Tor. Ansonsten wäre es mit hoher Wahrscheinlichkeit der schnelle Ausgleich gewesen!
Werder Bremen im Liveticker gegen den SC Freiburg: Fallrückzieher-Traumtor schockt Werder!
15. Min: Die Ecke von Grifo von links verlängert Silva unglücklich mit dem Kopf auf den langen Pfosten. Den herunterfallenden Ball nimmt Sildillia mutig und traumhaft schön mit einem perfekten Fallrückzieher aus sieben, acht Metern und setzt das Spielgerät genau neben den rechten Torpfosten. Zetterer ist chancenlos.
15. Min: Tor für Freiburg. Sildillia trifft per Fallrückzieher zum 1:0 für Freiburg.
14. Min: Kontert Freiburg, braucht aber zu lange. Osterhage bleibt im Strafraum zunächst hängen, aber Eggestein bekommt die zweite Chance und holt zumindest eine Ecke für seine Farben raus.
13. Min: Werder spielt sich über die linke Seite gut bis in den Freiburger Strafraum, kommt aber nicht in Schussposition. Stattdessen ...
11. Min: Es ist bislang ein Abtasten. Der SV Werder macht hier in den ersten Minuten den etwas aktiveren Eindruck.
8. Min: Der erste gute Abschluss für Werder! Silva bekommt tief in der gegnerischen Hälfte den Ball, läuft ein paar Meter, findet keine Anspielstation und probiert es dann aus 22 Metern einfach mal mit einem Flachschuss aufs lange Ecke. Atubolu ist unten und fischt die Kugel.
8. Min: Erst ist Bittencourt bei einem Pass in die Spitze hellwach und fängt den Ball ab, schenkt ihn dann aber mit einem schwachen Pass direkt wieder her.
5. Min: Jung liegt auf dem Boden und hält sich den Fuß, Röhl hatte ihn dort hart erwischt. Da kann man über Gelb nachdenken, Schiri Burda lässt die Karte stecken.
4. Min: Der erste Bremer Abschluss gehört Köhn, der nach einem tiefen Ballgewinn und einer etwas zu langen Flanke von Njinmah links im Strafraum an den Ball kommt, aber mit seinem Schuss nur einen Gegenspieler trifft.
2. Min: Freiburg kommt hinten nicht in den Spielaufbau, weil Werder früh und aggressiv anläuft.
Werder Bremen im Liveticker gegen den SC Freiburg: Das Spiel in Freiburg läuft!
1. Min: Werder spielt in seinen weißen Auswärtstrikots und wird von rund 3500 Fans auf die extrem lange Dienstreise begleitet.
1. Min: Das Spiel läuft, Schiri Burda gibt die Partie frei!
20.28 Uhr: Die Kapitäne Stark und Günter stehen bei Max Burda zur Seitenwahl.
20.27 Uhr: ...und da kommen sie!
20.20 Uhr: Die Heimfans skandieren ihre Startaufstellung, sämtliche Spieler haben sich in die Kabinen verzogen. In wenigen Minuten wird Schiedsrichter Max Burda das Spiel anpfeifen.
20.18 Uhr: So schlecht ist Marvin Duckschs Laune derzeit nicht: Er scherzte beim Rondo schon mit den Kollegen, beim Gang in die Kabine gerade „singt“ und klatscht er beim Intro des SC-Songs mit.
20.17 Uhr: Von den letzten sieben Partien gewann Werder nur eines, und zwar das Heimspiel in der vergangenen Saison (3:1). Der letzte Auswärtssieg im Breisgau liegt knapp fünf Jahre zurück, damals gewann Werder in Freiburg durch ein Tor von Leonardo Bittencourt knapp mit 1:0.
20.14 Uhr: Das Hinspiel gewann Freiburg knapp mit 1:0. Torschütze Doan steht heute wieder in Startelf.
20.11 Uhr: Noch ein Blick auf die Historie: Von 49 Pflichtspielen gewann Werder mehr als jedes zweite (25). 14 Siege fuhr Freiburg ein, zehn Spiele fanden keinen Sieger.
20.08 Uhr: Laut Ole Werner geht es heute darum, gut zu verteidigen. Defensiv sei Freiburg eine Mannschaft, die nicht viele Chancen zulasse, deshalb sei Effektivität ein wichtiges Stichwort. Seine Mannschaft müsse Angriffe schnell zuendespielen, so der SVW-Coach.
Werder Bremen im Liveticker gegen den SC Freiburg: Marvin Ducksch laut Ole Werner „nicht erfreut“ über Bankplatz
20.04 Uhr: Ole Werner gibt am DAZN-Mikrofon ein paar Kommentare, insbesondere zu Marvin Ducksch ab. Jeder Spieler wolle immer spielen, Werner bezeichnet Ducksch als zentralen Bestandteil des Werder-Spiels. Er sei „nicht erfreut“ gewesen, als er von seinem Bankplatz erfuhr, aber er habe es „gut“ und „professionell“ aufgefasst. Werner verweist auf die anstehende Englische Woche mit dem Pokalspiel in Bielefeld, in der er möglicherweise Kräfte einteilen möchte.
19.56 Uhr: Am kommenden Wochenende spielt Werder bei Drittligist Arminia Bielefeld um den Einzug ins DFB-Pokal-Halbfinale. Wie man es gegen den Underdog nicht machen sollte, hat der heutige Gegner in dieser Saison gezeigt: Anfang Dezember vergangenen Jahres verlor Freiburg bei der Arminia mit 1:3 und schied im Achtelfinale aus dem Wettbewerb aus.
19.53 Uhr: Kurios: Freiburg steht mit einem Torverhältnis von -7 auf einem internationalen Platz. Die meisten Siege waren knapp, die Niederlagen meistens deutlich. Mit 29 Treffern ist die SC-Offensive genauso mittelmäßig wie die Defensive (36 Gegentore). Werder hat in dieser Saison jeweils sechs Tore mehr geschossen und kassiert (35:42).
19.52 Uhr: Schlechtestenfalls – das wollen wir mal nicht hoffen – könnten Augsburg und Dortmund den SV Werder überholen, sollte es nichts werden mit einem Auswärtssieg.
19.48 Uhr: Was ist drin für Werder am heutigen Abend? Die Antwort ist leicht: nicht viel, zumindest tabellarisch. Die Bremer könnten bei einem Sieg auf 33 Punkte kommen und mit den direkt vor ihnen rangierenden Wolfsburgern gleichziehen; angesichts eines um 16 Tore schlechteren Torverhältnisses ist es jedoch eher unwahrscheinlich, dass Werder sich zu irgendeinem Zeitpunkt dieses Wochenendes vor den VfL schiebt. Aber: Dann wären es erst mal nur noch zwei Punkte bis zu dem Sehnsuchts-Ziel Europa. Dort steht der heutige Gegner Freiburg mit 36 Punkten, also noch sechs Punkte vor dem SVW. Der SC würde mit einem Sieg vorübergehend Leipzig von Platz 4 verdrängen und auf einem Champions-League-Platz übernachten.
19.43 Uhr: Aber vorerst genug der Personalie Ducksch – widmen wir uns dem Unparteiischen der heutigen Partie. Der heißt Max Burda, und er erhält Unterstützung an den Seitenlinien von Lasse Koslowski unnd Marcel Pelgrim. Der Vierte Offizielle heißt Patrick Schwengers. In Köln schauen Video-Schiedsrichter Tobias Welz und dessen Assistent Martin Thomsen ganz genau hin.
19.40 Uhr: Zur ganzen Wahrheit gehört aber auch, dass Ducksch bei der Pokal-Niederlage gegen den SC Paderborn im Oktober 2022 (6:7) aus disziplinarischen Gründen gar nicht erst im Kader gestanden hat. Zudem verpasste er im März 2022 das Heimspiel gegen den SV Darmstadt 98 aufgrund einer Infektion mit dem Corona-Virus. Und im Januar vergangenen Jahres verpasste der Stürmer den sensationellen 1:0-Auswärtssieg beim FC Bayern München aufgrund einer Gelbsperre.
19.35 Uhr: Es ist erst das zweite Mal, dass Marvin Ducksch bei Werder in der Bundesliga nur auf der Bank sitzt. Im September 2023 wurde er bei der Auswärtsniederlage beim 1. FC Heidenheim (2:4) zur Halbzeitpause eingewechselt, da er sich beim 4:0-Heimsieg gegen den 1. FSV Mainz 05 zwei Wochen zuvor verletzt hatte.
19.25 Uhr: Die von Julian Schuster trainierten Gastgeber haben sich ebenfalls auf eine Startelf festgelegt. Die sieht folgendermaßen aus: Atubolu – Sildillia, Ginter, Lienhart, Günter – M. Eggestein, Osterhage – Doan, Röhl, Grifo – Höler. Als Joker hat Schuster noch die Optionen Müller (ET), Kübler, Makengo, Beste, Höfler, Manzambi, Dinkci, Adamu und Gregoritsch.
Werder Bremen im Liveticker gegen den SC Freiburg: Marvin Ducksch nur auf der Bank – die Werder-Aufstellung ist da!
19.21 Uhr: Damit sitzt nicht nur Stürmer Marvin Ducksch zum ersten Mal in dieser Saison auf der Bank, auch Marco Grüll, Issa Kaboré und Milos Veljkovic stehen nicht in der Startformation. Davon profitieren Amos Pieper und Derrick Köhn sowie die beiden Sturmspitzen Justin Njinmah und André Silva. Sie spielen heute im Gegensatz zu vergangener Woche von Anfang an.
19.17 Uhr: Die Werder-Aufstellung ist da – und es gibt einige Überraschungen! Ole Werner lässt folgendes Personal von Beginn an ran: Zetterer – Pieper, Stark, Jung – Weiser, Lynen, Köhn – Bittencourt, Schmid – Njinmah, Silva. Auf der Bank sitzen zunächst Backhaus (ET), Malatini, Agu, Kaboré, Stage, Alvero, Ducksch, Burke und Grüll.
19.00 Uhr: Moin aus der DeichStube! Heute Abend eröffnet der SV Werder Bremen mit seinem Auswärtsspiel beim SC Freiburg den 23. Spieltag in der Fußball-Bundesliga! Anpfiff im Europa-Park-Stadion ist um 20.30 Uhr, wir erwarten innerhalb der nächsten 30 Minuten die Startaufstellung von Werder-Coach Ole Werner. Wir sind gespannt, wie der SVW auf die schwache Mannschaftsleistung bei der jüngsten 1:3-Niederlage zu Hause gegen Hoffenheim reagiert. In wenigen Minuten wissen wir mehr!
Der SV Werder Bremen im Liveticker gegen den SC Freiburg. Anpfiff im Europa-Park-Stadion ist am heutigen Freitag um 20.30 Uhr, der Liveticker startet hier gegen 19.30 Uhr mit den Startelf-Aufstellungen beider Mannschaften. Alle Tore, News, Infos und Highlights zum Bundesliga-Spiel gibt es dann hier - heute alles live im Live-Ticker der DeichStube.
Weiter mit dem Vorbericht:
Gute Laune beim Cheftrainer: Wie Werder Bremen beim SC Freiburg die Trendwende schaffen will
Der SV Werder Bremen spielt am Freitag (im DeichStube-Liveticker) gegen den SC Freiburg. So geht Trainer Ole Werner die Partie des 23. Bundesliga-Spieltags an. Der Vorbericht.
Bremen – Es war ein bemerkenswert lockerer Auftritt von Trainer Ole Werner auf der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel des SV Werder Bremen beim SC Freiburg (Freitag, 20.30 Uhr im DeichStube-Liveticker). Mit mehreren humorvollen Sprüchen vermittelte der 36-Jährige den Eindruck, dass sein Glaube an seine Mannschaft trotz der zuletzt dürftigen Auftritte und Ergebnisse ungebrochen ist. „Ich bin sehr von meinen Jungs überzeugt, dass sie wieder in den Rhythmus finden und in den nächsten Wochen eine gute Rolle spielen werden“, betonte der Cheftrainer.
Werder Bremen gegen SC Freiburg im Liveticker: Trainer Ole Werner will mit mehr Kontinuität die Trendwende einleiten
Dennoch ist eine leicht gedrückte Stimmung rund um das Team und im Umfeld des SV Werder Bremen nicht zu übersehen – kein Wunder nach nur einem Sieg aus den ersten sieben Pflichtspielen des neuen Jahres. Werner macht sich da nichts vor: „Ergebnisse beeinflussen die Stimmung – das ist auch im privaten Bereich so. Wenn es gut läuft, fühlt sich alles leichter an. Läuft es nicht, wird vieles schwerer“, erklärte er. Von Resignation ist bei ihm aber keine Spur: „Ich habe nicht das Gefühl, dass wir schlecht arbeiten. Wir wissen genau, an welchen Punkten wir ansetzen müssen – und das ist der beste Weg, um wieder erfolgreich zu sein.“
Hoffnung gibt vor allem die verbesserte Personalsituation. Nach Wochen mit vielen Ausfällen kann Werner gegen den SC Freiburg fast auf den gesamten Kader zurückgreifen. Lediglich Kapitän Marco Friedl, Milos Veljkovic und Keke Topp fehlen weiterhin. Dafür steht Jens Stage nach überstandenen Oberschenkelproblemen wieder zur Verfügung – für Werner ein positives Signal: „Es ist sehr wichtig für uns als Team, dass wir wieder mehr Spieler zur Verfügung haben und sie in ihren Rhythmus kommen.“ Die personellen Engpässe der vergangenen Wochen haben die Situation aus Werners Sicht erheblich erschwert. „Wir mussten einige Jungs sehr schnell wieder ins Team werfen, und dann traten erneut Probleme auf“, erklärte der Coach des SV Werder Bremen. Nun hofft er auf mehr Kontinuität, um die sportliche Trendwende einzuleiten.
Werder Bremen gegen SC Freiburg im Live-Ticker: Auftakt zu einer intensiven Englischen Woche
Wie das geht, zeigte in den vergangenen Wochen der kommende Gegner aus Freiburg. Der Sport-Club kletterte dank dreier 1:0-Siege in Serie zuletzt bis auf Platz fünf der Tabelle. „Sie sind sehr laufstark, diszipliniert und gut organisiert. Die Spiele gegen Freiburg entscheiden sich oft in einzelnen Momenten“, analysierte Werner. Für den Trainer des SV Werder Bremen ist es daher entscheidend, dass sein Team nicht erneut zu einfache Gegentore zulässt. „Es wird für uns sehr wichtig sein, dass wir defensiv diszipliniert und klar agieren.“ Doch nicht nur in der Defensive sieht Werner Verbesserungsbedarf – auch offensiv fordert er mehr Struktur und Zielstrebigkeit von seiner Mannschaft: „Wir brauchen eine gewisse Effektivität, denn gegen Freiburg werden wir nicht allzu viele Chancen bekommen.“
Das Spiel im Breisgau ist für Werder Bremen der Auftakt zu einer intensiven Englischen Woche, die mit dem DFB-Pokal-Viertelfinale bei Arminia Bielefeld (Dienstag, 20.45 Uhr/DeichStube-Liveticker) und dem Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg (Samstag, 1. März, 15.30 Uhr/DeichStube-Live-Ticker) weitergeht. „Diese Spiele geben uns die Möglichkeit, Boden gutzumachen – genauso aber auch das Risiko, den Anschluss etwas zu verlieren“, weiß Werner. Mit dem Gedanken, dass die Saison in den kommenden acht Tagen womöglich schon entschieden sein könnte, beschäftigt er sich jedoch nicht. „Es gibt im Fußball zwei Lehren: Läuft es gut, darf man sich nicht zu sicher fühlen. Und läuft es schlecht, darf man sich nicht zu früh abschreiben.“ Abgeschrieben hat Werner sein Team definitiv nicht, bessere Ergebnisse wünscht er sich trotzdem. Schließlich wäre es schön, wenn in Zukunft wieder mehr Menschen rund um den SV Werder Bremen vor einem Spiel so gute Laune hätten wie der Cheftrainer. (bvo)