Niemeyer zurückhaltend
Mehr als nur ein Leih-Abenteuer? Doppel-Vorlagengeber Derrick Köhn spricht offen über mögliche Zukunft bei Werder Bremen
Derrick Köhn war einer der besten Spieler bei Werder Bremens Kantersieg gegen Union Berlin. Im Anschluss hat der Verteidiger über einen möglichen Verbleib an der Weser gesprochen.
Bremen – Derrick Köhn strahlte übers ganze Gesicht. „Ich genieße es, denn es macht sehr viel Spaß im Moment“, sagte der Linksaußen des SV Werder Bremen, der am Samstag beim 4:1-Heimerfolg gegen den 1. FC Union Berlin als doppelter Vorlagengeber geglänzt hatte. Erst hatte er Marco Grüll dessen zweiten Treffer serviert, danach produzierte er sehenswert den Assist für Mitchell Weiser. „Genau so wollen wir spielen. Wir hoffen, dass es 2025 so weitergeht“, meinte Köhn. Das kommende Jahr dürfte für die Leihgabe von Galatasaray Istanbul ein äußerst interessantes werden. Denn dann entscheidet sich auch, ob der 25-Jährige womöglich länger bleibt als nur bis zum kommenden Sommer. Köhn selbst hätte jedenfalls nichts dagegen.
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„Deswegen... ja“: Derrick Köhn kann sich Zukunft bei Werder Bremen gut vorstellen - Peter Niemeyer zurückhaltend
„Ich fühle mich sehr wohl hier in Bremen. Deswegen….ja“, erklärte der gebürtige Hamburger nach dem Sieg des SV Werder Bremen und schickte seinen Worten das nächste breite Grinsen hinterher. „Es ist immer schön zu hören, wenn viele Vereine - in diesem Fall Werder und Gala - einen haben wollen. Ich lasse es auf mich zukommen und schau dann mal, was nächstes Jahr passiert.“ Signale von den Bremer Verantwortlichen, ob die mit dem türkischen Traditionsclub vereinbarte Kaufoption in Höhe von 5,125 Millionen Euro tatsächlich gezogen wird, habe es bislang aber noch nicht gegeben. „Ich habe da noch nichts mitbekommen und mit niemandem darüber gesprochen, was in Zukunft passieren wird. Und ich denke, dass es auch noch ein bisschen früh ist“, sagte Derrick Köhn.
Einer, der für einen klärenden Austausch zuständig ist, ist Peter Niemeyer. Werder Bremens Leiter Profifußball gab sich in dieser Angelegenheit aber betont zurückhaltend. „Ich glaube nicht, dass wir jetzt nach einem 4:1-Sieg über diese Themen sprechen müssen“, betonte der 41-Jährige. „Das können wir gern in Zukunft irgendwann tun. Derrick Köhn hat es gegen Union aber natürlich überragend gemacht und sich in eine sehr gute Mannschaftsleistung integriert.“ (mbü)