Max Lorenz gratuliert seinem Freund und Ex-Mitspieler
„Eisenfuß“ Höttges feiert 75. Geburtstag
Bremen - Welt-, Europa- und Deutscher Meister, dazu einer von Werders Ehrenspielführern – keine Frage: Horst-Dieter Höttges zählt nach wie vor zu den größten Fußballern, die jemals für Werder Bremen gespielt haben.
Heute feiert der „Eisenfuß“ seinen 75. Geburtstag. „Ich wünsche ihm alles Gute! Horst war immer da, er hat sich und vor allem seine Gegenspieler nie geschont“, betont Höttges’ Freund und Ex-Mitspieler Max Lorenz. Beide Männer haben einen großen Teil ihrer Karriere gemeinsam verbracht.
Im Sommer 1964 wechselte Höttges, ein talentierter Linksverteidiger, aus seiner Geburtsstadt Mönchengladbach nach Bremen. Dort avancierte er zu Werders bestem Einkauf der 60er Jahre und feierte mit dem Verein bereits am Ende seiner ersten Saison im Mai 1965 den Gewinn der ersten Deutschen Meisterschaft.
„Horst war als Fußballer ein großartiger Kämpfer“, erinnert sich Lorenz, „bei Werder war er vom ersten Tag an gesetzt.“
Erst Europameister dann der WM-Triumph
Auch der Nationalmannschaft blieben die starken Leistungen des Abwehrspielers nicht verborgen: Im März 1965 kam Höttges unter Trainer Helmut Schön zu seinem Debüt. Stolze 68 Länderspiele stehen in seiner Karriere zu Buche. 1972 wurde er in Belgien Europameister, zwei Jahre später folgte dann der WM-Triumph im eigenen Land. Unvergessen, wenn auch aus weniger erfreulichem Grund, war Höttges’ Auftritt im verlorenen WM-Finale von 1966 gegen England, als sein Gegenspieler Geoff Hurst drei Tore erzielte. „Das war fast schon mein Trauma“, hat Höttges einmal verraten.
Horst-Dieter Höttges: Seine Karriere in Bildern




Heute lebt die Werder-Ikone, die seit geraumer Zeit mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hat, vor den Toren Bremens in Achim. Der Beiname „Eisenfuß“ ist auch im Alter geblieben. „Den trägt er ja auch zurecht“, sagt Lorenz, „denn wenn einer diese Bezeichnung verdient hat, dann ist es Horst.“
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