Ex-Werder-Coach in Leipzig
So erlebte RB-Trainer Ole Werner sein erstes Wiedersehen mit Werder Bremen
Nach dreieinhalb erfolgreichen Jahren bei Werder Bremen traf Ole Werner mit RB Leipzig am Wochenende erstmals auf seinen Ex-Verein. So (emotional) lief das Wiedersehen.
Leipzig – In exakt 128 Pflichtspielen hatte Ole Werner den SV Werder Bremen zwischen November 2021 und Mai 2025 als Trainer betreut, ehe es ihn zu Bundesliga-Rivale RB Leipzig zog. Für die Sachsen stand der 37-Jährige bisher 13-mal an der Außenlinie, am Sonntag erstmals – genau: gegen Werder. Ein besonderes, gar emotionales Duell? Immerhin waren Trainer und Club 2022 gemeinsam aufgestiegen. Wie er das Wiedersehen mit Grün-Weiß erlebt hat, erklärte Werner nach dem 2:0-Erfolg seiner Leipziger.
Emotional? So erlebte RB Leipzigs Trainer Ole Werner sein erstes Wiedersehen mit Werder Bremen
„Ich habe vor dem Spiel im Unterschied zu sonst relativ viele Hände geschüttelt“, sagte der RB-Coach mit einem Augenzwinkern – und führte aus: „Auf jeden Fall hat es länger gedauert als sonst vor einem Bundesligaspiel, weil ich viele bekannte Gesichter gesehen habe und wir alle in Bremen eine tolle Zeit zusammen erlebt haben. Es war schön, sie alle wiederzusehen.“ Auf dem Platz, klar, zählte das aber nicht mehr. „Natürlich gehst du mit deiner Mannschaft ins Spiel und willst es gewinnen. Deswegen bin ich froh, dass es uns heute gelungen ist“, sagte Ole Werner, der aber auch für Gegner Werder Bremen lobende Worte fand.
„Es war uns klar, dass du nicht zehn hochkarätige Chancen bekommst gegen eine gute Bundesligamannschaft, die extrem diszipliniert verteidigt hat“, hielt Werner fest. Nachdem Gastgeber RB Leipzig vor der Pause klar überlegen gewesen war, aber das Tor nicht getroffen hatte, drehte Werder Bremen in der Anfangsphase von Durchgang zwei mächtig auf. „Nach der Halbzeit kamen die Bremer mit mehr Rückenwind und Mut aus der Kabine. Werder hatte sicherlich die ersten zehn Minuten auf seiner Seite, wo wir einen guten Torwart und auch das Quäntchen Glück brauchten.“ Beides hatte Leipzig, überstand die Druckphase und setzte seinerseits die zwei entscheidenden Stiche zum fünften Heimsieg im fünften Heimspiel der Saison. Eine Ausbeute, die ihren Teil zu Tabellenplatz zwei beiträgt. Gefilde, die Ole Werner aus Bremer Bundesligazeiten nicht kennt – und doch sieht er keine allzu großen Unterschiede, was die tägliche Arbeit bei Werder und RB betrifft.
Werder Bremen-Wiedersehen mit Ex-Trainer Ole Werner: „Mein Job ist an allen Orten sehr ähnlich“
„Mein Job als Trainer ist an allen Orten sehr ähnlich. Es stehen die gleichen Aufgaben an, nur eben mit anderen Menschen. Deswegen sind die Unterschiede für mich und meine Tätigkeit kleiner, als vielleicht der eine oder anderen denkt“, sagte Ole Werner. „Ich habe in Bremen einen tollen Staff, eine tolle Mannschaft und ein super Umfeld gehabt, was es mir als Trainer leicht gemacht hat, gut zu arbeiten. Genau das erlebe ich jetzt in Leipzig auch.“ (dco/mbü)
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