Hoffenheim-Wechsel?
„Keiner will nach Hoffenheim“: Werder-Fans senden klare Botschaft an Jens Stage – so reagiert Daniel Thioune
Die Fans des SV Werder Bremen haben dem wechselwilligen Jens Stage im Zillertal-Trainingslager eine deutliche Botschaft übermittelt.
Gerade erst hatten die Profis des SV Werder Bremen das offizielle Teamfoto im Parkstadion hinter sich gebracht und wollten sich in der Kabine auf die erste Trainingseinheit vorbereiten, da schallte es lautstark von der voll besetzten Tribüne: „Keiner will nach Hoffenheim“, skandierten die rund 1.500 Zuschauer in Richtung von Mittelfeldspieler Jens Stage. Der Däne reagierte zunächst nicht. Erst kurz bevor er im Spielertunnel verschwand, huschte ihm doch noch ein Lächeln über die Lippen. Anschließend winkte er den Werder-Fans freundlich zu.
„Keiner will nach Hoffenheim“: Werder Bremens Fans senden klare Botschaft an Jens Stage
Darauf angesprochen, wie häufig er seinem Mittelfeldspieler derzeit Ähnliches sage, antwortete Cheftrainer Daniel Thioune nach dem Training mit einem Schmunzeln: „Ich fahre gerne nach Hoffenheim – aber dann auch nur einmal in einer Saison. Und mir würde es ausreichen, wenn Jens auch nur einmal nach Hoffenheim fährt.“ Übersetzt: Thioune hätte weiterhin nichts gegen einen Verbleib seines in der Vergangenheit wichtigsten Spielers einzuwenden – auch wenn das letzte Wort in dieser Personalie längst noch nicht gesprochen ist.
Zwar hat sich die Spur zur TSG Hoffenheim zuletzt merklich abgekühlt, dennoch gilt Jens Stage weiterhin als einer der heißesten Abgangskandidaten dieses Sommers. Die Bremer müssen nach wie vor Transfererlöse erzielen, wollen ihren Leistungsträger allerdings weder um jeden Preis noch unter dessen Marktwert (aktuell rund 14 Millionen Euro) abgeben.
Werder Bremens Trainer Daniel Thioune witzelt: „Mir würde es ausreichen, wenn Jens Stage nur einmal nach Hoffenheim fährt“
Noch trägt Werder Bremens bester Torschütze der vergangenen beiden Spielzeiten daher das grün-weiße Trikot. Auch deshalb betonte Thioune: „Jens und ich sind natürlich regelmäßig im Austausch, weil er ein wichtiger Ansprechpartner für mich ist.“ Viel mehr wollte der Werder-Coach zu Jens Stage aber nicht sagen. Musste er auch nicht – die deutlichste Botschaft des Tages hatten die Werder-Fans zuvor ohnehin schon lautstark übermittelt. (bvo)
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