Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies.
Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen
„Ich hätte ihn gerne weiter in meinem Team“: Thioune kämpft um Verbleib von Werder-Profi Stage
Jens Stage hat Wechselgedanken geäußert - doch verlässt er den SV Werder Bremen wirklich? So denkt Trainer Daniel Thioune über einen Transfer!
Zum Ende der ersten Trainingseinheit am Sonntag hatte sich Daniel Thioune eine besondere Torschussübung ausgedacht: Zwei Teams traten gegeneinander an, nach einem kurzen Dribbling mussten jeweils zwei Spieler Schnick-Schnack-Schnuck spielen. Der Gewinner durfte sofort abschließen, der Verlierer musste zunächst eine Extra-Runde drehen. Jens Stagewar mittendrin und zeigte gleich mehrfach, warum er in den vergangenen beiden Spielzeiten Werders treffsicherster Spieler war.
„Schade, Senne – nächstes Mal“, rief er lachend, nachdem Mittelfeldkollege Lynen einen Ball in die Arme von Keeper Markus Kolke geschossen hatte, ehe Jens Stage den nächsten Versuch präzise in die von Senne Lynen anvisierte Ecke setzte. Bilder wie diese machten deutlich: Trotz öffentlich geäußerter Wechselgedanken lässt sich der Däne beim SV Werder Bremen nicht hängen.
Jens Stage hat vor Wochen öffentlich seine Wechselgedanken geäußert - doch verlässt er den SV Werder Bremen wirklich? So denkt Trainer Daniel Thioune über einen Transfer!
Werder Bremens Daniel Thioune: „Ich würde Jens Stage natürlich sehr gerne hierbehalten, weil er ein sehr wichtiger Spieler für uns ist“
„Bei Jens war heute zu sehen: Wenn dieser Spieler kein Commitment mehr zu Werder hat, dann weiß ich auch nicht“, sagte Daniel Thioune nach dem Training. „Er war der Spieler, den ich kenne und den ich auch in der kommenden Saison gerne in meinem Team hätte.“ Klare Worte des Cheftrainers vom SV Werder Bremen, der bereits zum Ende der vergangenen Spielzeit betont hatte, um seinen Führungsspieler kämpfen zu wollen.
Zwischenzeitlich hatte es nach dem offensiven Werben der TSG Hoffenheim, mit der sich Stage schnell über einen langfristigen Vertrag einig gewesen sein soll, nicht danach ausgesehen, als würde der Däne noch einmal am Osterdeich auflaufen. Doch auch seine jetzige Teilnahme am Trainingsauftakt ist keine Garantie für einen Verbleib.
Werder Bremens Daniel Thioune über Jens Stage: „Am Ende muss er selbst entscheiden, was für ihn wichtig und richtig ist“
„Für mich ist es grundsätzlich wichtig, dass der Spieler ein Commitment abgibt, dass wir respektvoll miteinander umgehen und auf dem Platz vernünftig zusammenarbeiten. Genau das tut Jens“, betonte Daniel Thioune. „Am Ende muss er selbst entscheiden, was für ihn wichtig und richtig ist. Ich kann ihm nur aufzeigen, wie die Arbeit mit uns aussieht.“ Die Prämisse des Trainers des SV Werder Bremen ist dabei klar: „Ich habe die Erwartungshaltung, dass jemand Leistung anbietet, wenn er bei uns unter Vertrag steht.“ Damit hat Jens Stage am Sonntag bereits begonnen – wie lange noch im Werder-Trikot, bleibt allerdings offen. (bvo)