Werder-Transfer-News
Korb für Werder! Asllani will lieber bei Bundesliga-Konkurrent durchstarten
Er war ein Wunschspieler von Neu-Trainer Horst Steffen, doch Torjäger Fisnik Asllani hat sich gegen einen Wechsel zu Werder Bremen und für einen anderen Bundesligisten entschieden.
Bremen – In den vergangenen Tagen hatte sich diese Nachricht bereits angekündigt, auch Horst Steffen, Trainer des SV Werder Bremen, wirkte im Nachgang des Verden-Tests (6:0) am Samstag schon nicht mehr wirklich überzeugt davon, dass Wunschspieler Fisnik Asllani zeitnah an die Weser wechseln könne. Knapp 24 Stunden stand dann auch offiziell fest: Der 22-jährige Stürmer hat seinen im Sommer 2026 auslaufenden Vertrag bei Bundesliga-Konkurrent TSG Hoffenheim nicht nur vorzeitig, sondern auch langfristig verlängert.
Werder Bremen-Transfers: Fisnik Asllani wechselt nicht, sondern entscheidet sich für die TSG Hoffenheim
„Nach den Leihen in den vergangenen zwei Jahren hatte ich einfach das Gefühl, dass mein Weg in Hoffenheim noch lange nicht zu Ende ist“, sagte der kosovarische Nationalspieler, der zuletzt beim Zweitligisten SV Elversberg gemeinsam mit Horst Steffen gearbeitet und dort vollends überzeugt hatte. „Ich bin topmotiviert und möchte mich nun auch bei der TSG durchsetzen und mich in der Bundesliga beweisen. Ich kenne den Verein, viele Spieler aus dem Kader sowie sämtliche Mitarbeitende bei der TSG. All das wird mir die Rückkehr erleichtern, so dass ich mich ab sofort voll und ganz auf das Sportliche konzentrieren kann.“
Auch die Verantwortlichen der Kraichgauer zeigten sich nach der gesetzten Unterschrift verständlicherweise zufrieden. „Fisnik Asllani ist ein hochtalentierter Stürmer, der sein Können in der abgelaufenen Saison mehr als nur angedeutet hat“, erklärte TSG-Hoffenheim-Geschäftsführer Sport Andreas Schicker. „Seine Tore und Assists sprechen für sich. Er hat die Zeit im Saarland definitiv genutzt, um für sich den nächsten Entwicklungsschritt zu machen.“
Korb für Werder Bremen - Fisnik Asllani verlängert langfristig bei TSG Hoffenheim: „Voller Überzeugung“
Genau deshalb hätte auch Werder Bremen gern vom Können des Offensivakteurs profitiert – weshalb Schicker ganz allgemein hinterherschob: „Natürlich ist auch vielen anderen Vereinen Fisniks Entwicklung, sowie seine starken Leistungen in der Zweiten Liga nicht verborgen geblieben – er hat großes Interesse bei verschiedenen Clubs geweckt. Aus diesem Grund freuen wir uns umso mehr, dass er sich nun voller Überzeugung für eine Zukunft bei der TSG entschieden hat.“
Horst Steffen hatte bereits einen Tag zuvor recht gelassen auf die bevorstehende Vollzugsmeldung reagiert. „Jeder trifft seine Entscheidungen. Wir haben unser Interesse bekundet, das ist auch berechtigt, nachdem, was wir zusammen erlebt haben“, meinte der 56-jährige Trainer des SV Werder Bremen. „Und wenn Fisnik dann eine andere Wahl trifft – ich weiß nicht, ob das jetzt final ist – dann ist das so. Also, ich nehme nichts mehr persönlich.“ (mbü)
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