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Bremen - Nein, gemütlich war es am Dienstagnachmittag rund um das Bremer Weserstadion wahrlich nicht. Niedrige Temperaturen, dazu eisiger Wind und immer mal wieder etwas Regen - Frank Baumann hielt das aber nicht davon ab, sich ein Bild vom Training der Profi-Mannschaft zu machen.
Eingehüllt in eine dicke Winterjacke sah sich der 42-Jährige die zweite Einheit des Tages vom Platz aus an. Danach stellte er sich den Fragen der wartenden Journalisten. Wenig verwunderlich, dass es dabei sofort um das große Thema geht, das Verein, Fans und Stadt in diesen Tagen am meisten bewegt: die laufende Trainersuche.
Werders Trainersuche zieht sich weiter hin
Namen kommentieren, oder gar Vollzug melden konnte oder wollte der Sportchef zwar noch nicht, aber immerhin bestätigte er, dass er am Sonntag in Basel war, um sich dort das Topspiel der schweizerischen Liga zwischen dem FC Basel und Young Boys Bern anzusehen. Seit Montag taucht im Bremer Umfeld immer wieder der Name Adi Hütter auf - Berns Trainer soll bei Werder ganz oben auf der Liste stehen. „Es ist nicht ungewöhnlich, dass ich mir das Spitzenspiel in der Schweiz angesehen habe“, wiegelte Baumann ab. Dann betonte er: „Es werden viele Namen gehandelt. Mit den Spekulationen müssen wir leben, da wir keine Namen kommentieren.“
Werders Trainersuche zieht sich also weiter hin, eine schnelle Entscheidung ist nicht absehbar. Gut möglich also, dass Interimslösung Florian Kohfeldt auch nach der Länderspielpause noch im Amt ist. „Wir haben momentan einen sehr guten Trainer. Es ist nicht ausgeschlossen, dass Florian auch gegen Hannover noch auf der Bank sitzt“, sagte Baumann.