Kurz vor Ende der Transferperiode

Baumann hofft auf das Stürmer-Domino

Frank Baumann
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Sportchef Frank Baumann hat schon länger einen Stürmer im Auge, der Werder verstärken soll.

Bremen - Klopf, Klopf! Wer da? Doch nicht etwa der neue Stürmer? Offenbar steht der Angreifer, mit dem Werder Bremen seine Besetzung in der Offensive abrunden will, endlich vor der Tür.

„Wir haben den Markt schon sehr lange sondiert und haben den, der es hoffentlich wird, schon länger im Auge. Wir sind optimistisch, dass wir da in den letzten Tagen noch erfolgreich sein werden“, erklärte Sportchef Frank Baumann auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Meister Bayern München (Samstag, 15.30 Uhr). Der Wunschkandidat ist also gefunden, jetzt muss er nur noch verpflichtet werden.

Möglicherweise geht jetzt auch alles ganz fix. Denn die Erfahrung hat gezeigt, dass mit Abschluss aller Qualifikationsrunden für die Champions League und Europa League das Transferkarussell erst richtig Fahrt aufnimmt. Seit Mittwoch ist die Königsklasse durch, Donnerstag steht in der Europa League die letzte Runde an.

Baumann hofft auf einen „Dominoeffekt“

Danach wissen die Clubs, ob sie kaufen können oder verkaufen müssen. Stürmer werden geholt, andere müssen gehen. Baumann spricht von einem „Dominoeffekt“, der jetzt, in der letzten Woche der Transferphase, einsetzt: „Es kann jetzt noch viel passieren. Wir stehen schon länger in Kontakt mit dem Spieler oder den Beratern.“

Wenn der neue Stürmer verpflichtet ist, wird Aron Johannsson mit ziemlicher Sicherheit abgegeben werden. Und auch bei Ousman Manneh hat sich an dem Plan, ihn per Leihe „einen Zwischenschritt“ (Baumann) bei einem anderen Verein machen zu lassen, nichts geändert.

Bilder aus Baumanns Spieler-Karriere

Werder Bremen
Meister! Es war im Frühjahr 2004 die Krönung der aktiven Karriere und wurde nach... © nordphoto
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... einigen Party-Nächten auch mal cool mit Sonnenbrille gefeiert. © nordphoto
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Der Höhepunkt des Derby-Wahnsinns 2009: Per Hechtsprung köpfte Frank Baumann Werder ins Finale des Uefa-Pokals... © nordphoto
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...und jubelte mit Claudio Pizarro über das Tor und die legendäre Papierkugel. © nordphoto
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Enttäuschung pur nach dem Endspiel in Istanbul. © nordphoto
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Für Baumann gab es von Michel Platini nur eine Medaille, aber keinen Pokal. © nordphoto
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Werder und die Champions League: Frank Baumann war unter Trainer Thomas Schaaf 25 Mal dabei – Rekord. © nordphoto
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Das Ende: Nach dem Sieg im DFB-Pokalfinale 2009 feierte Frank Baumann auf dem Rathausbalkon.... © nordphoto
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...und genoss einsam den Blick auf die jubelnde Menge. Es war der Karriere-Abschluss mit 33 Jahren. © nordphoto
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Der Anfang: Am 1. Juli 1999 wurde Frank Baumann als Neuzugang vorgestellt. Mit Klaus Allofs (li.) und Thomas Schaaf (re.) ging er anschließend einen langen gemeinsamen Weg. Jacek Chanko (2.v.r.) ist dagegen längst in Vergessenheit geraten. © nordphoto
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Noch als Manager-Lehrling, aber Frank Baumann wusste schon, was mal werden würde – siehe Schild vorne rechts in der Scheibe. © nordphoto
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Eingerahmt von Jens Lehmann (li.) und Oliver Bierhoff bei der Nationalmannschaft. Für Baumann sprangen heraus: 28 Einsätze, der inoffizielle Titel des Vize-Weltmeisters und eine verkorkste EM. © imago

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