Kurz vor Ende der Transferperiode
Baumann hofft auf das Stürmer-Domino
Bremen - Klopf, Klopf! Wer da? Doch nicht etwa der neue Stürmer? Offenbar steht der Angreifer, mit dem Werder Bremen seine Besetzung in der Offensive abrunden will, endlich vor der Tür.
„Wir haben den Markt schon sehr lange sondiert und haben den, der es hoffentlich wird, schon länger im Auge. Wir sind optimistisch, dass wir da in den letzten Tagen noch erfolgreich sein werden“, erklärte Sportchef Frank Baumann auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Meister Bayern München (Samstag, 15.30 Uhr). Der Wunschkandidat ist also gefunden, jetzt muss er nur noch verpflichtet werden.
Möglicherweise geht jetzt auch alles ganz fix. Denn die Erfahrung hat gezeigt, dass mit Abschluss aller Qualifikationsrunden für die Champions League und Europa League das Transferkarussell erst richtig Fahrt aufnimmt. Seit Mittwoch ist die Königsklasse durch, Donnerstag steht in der Europa League die letzte Runde an.
Baumann hofft auf einen „Dominoeffekt“
Danach wissen die Clubs, ob sie kaufen können oder verkaufen müssen. Stürmer werden geholt, andere müssen gehen. Baumann spricht von einem „Dominoeffekt“, der jetzt, in der letzten Woche der Transferphase, einsetzt: „Es kann jetzt noch viel passieren. Wir stehen schon länger in Kontakt mit dem Spieler oder den Beratern.“
Wenn der neue Stürmer verpflichtet ist, wird Aron Johannsson mit ziemlicher Sicherheit abgegeben werden. Und auch bei Ousman Manneh hat sich an dem Plan, ihn per Leihe „einen Zwischenschritt“ (Baumann) bei einem anderen Verein machen zu lassen, nichts geändert.
Bilder aus Baumanns Spieler-Karriere



