Sie war Werders Beste
Bayer 04 verzweifelt: Debütantin Fischer ist „Werder-Spielerin des Spiels“ bei Abschluss-Sieg in Leverkusen
Top-Bundesliga-Debüt in Grün-Weiß: Vanessa Fischer ist „Spielerin des Spiels“ beim 3:1 von Werder Bremens Frauen gegen Bayer Leverkusen.
Vor der Saison hatte sich Friederike „Fritzy“ Kromp öffentlich nicht festlegen wollen. Die damals neue Trainerin der Frauen des SV Werder Bremen vermied die Entscheidung für eine klare Nummer eins, erwog sogar Torwartwechsel während der Saison. Es kam anders. Weil Mariella El Sherif von Anfang an stark hielt, gab es keinen Grund zur Veränderung. Für Vanessa Fischer blieb so nur die Rolle auf der Bank. Zumindest am letzten Spieltag wurde die Ersatztorhüterin nun aber noch mit einem ersten und einzigen Bundesliga-Einsatz belohnt – und zeigte beim 3:1-Auswärtssieg gegen Bayer 04 Leverkusen eine bärenstarke Leistung.
Ersatztorhüterin glänzt: Vanessa Fischer ist Werder Bremens „Spielerin des Spiels“ gegen Bayer Leverkusen
Nach früher Führung der Werder-Frauen spielte lange Zeit nur die Werkself, Vanessa Fischer flogen die Bälle zeitweise regelrecht um die Ohren – und immer wieder reagierte sie glänzend. Ob gegen Cornelia Kramer (16.), Selina Ostermeier (23.) oder Carlotta Wamser (35.), Fischer entschärfte etliche Situationen, die das Spiel hätten kippen lassen können. Auch bei dem einen oder anderen Alu-Treffer war sie noch zur Stelle. Einziger Makel: Mit dem Ball am Fuß erlaubte sich die 28-Jährige einige unsaubere Abspiele, die allerdings folgenlos blieben. „Ich bin eigentlich bescheiden, aber heute sage ich definitiv, dass ich zufrieden bin“, erklärte Fischer nach dem Spiel auf „werder.de“. „Es freut mich, dass ich der Mannschaft so helfen konnte. Es ist immer schwer, wenn man ein Jahr lang nicht spielt. Wenn man dann so ein Spiel abliefert, ist es umso schöner.“ (han)
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Dreierpack mit Geniestreich: Larissa Mühlhaus ist „Werder-Spielerin des Spiels“ bei Tor-Festival gegen Carl Zeiss Jena
Ausnahmespielerin mit Ausnahmeleistung: Larissa Mühlhaus ist „Spielerin des Spiels“ beim 7:0 von Werder Bremens Frauen gegen den FC Carl Zeiss Jena.
Eigentlich hatte sie nichts mehr zu beweisen. Die Saison in der Frauen-Bundesliga ist fast vorbei, ihr Wechsel zu Eintracht Frankfurt bereits fix. Doch im letzten Heimspiel verabschiedete sich Larissa Mühlhaus noch einmal mit einer besonderen Glanzleistung von den Fans des SV Werder Bremen. Beim 7:0-Tor-Festival am Sonntag gegen den FC Carl Zeiss Jena überragte die 23-Jährige in einem äußerst spielfreudigen Kollektiv mit einem Dreierpack.
Dreierpack samt direkt verwandelter Ecke: Larissa Mühlhaus ist Werder Bremens „Spielerin des Spiels“ gegen Carl Zeiss Jena
Zwischen einem Kopfballtreffer ganz früh im Spiel und einem ganz späten Schlusspunkt in der Nachspielzeit erlaubte sich Larissa Mühlhaus einen Geniestreich. Die Standardspezialistin, die gerne per Freistoß trifft und einen Elfmeter-Rekord in der Frauen-Bundesliga aufgestellt hat, verwandelte eine Ecke direkt (22.)! Es war das wohl dickste von mehreren Sahnehäubchen bei einer echten Gala der Werder-Frauen – und ein perfekter Ausstand vor heimischer Kulisse. (han)
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Nach Vertragsverlängerung: „Spaßverderberin“ Michelle Ulbrich ist „Werder-Spielerin des Spiels“ gegen FC Bayern München
Wichtige Abwehrchefin: Michelle Ulbrich ist „Werder-Spielerin des Spiels“ bei der Niederlage von Werder Bremens Frauen gegen den FC Bayern München.
Die Marschroute vor dem Spiel war klar formuliert. „Das Ziel wird sein“, hatte Trainerin Friederike „Fritzy“ Kromp gesagt, „dem FC Bayern den Spaß am Fußball zu nehmen.“ Nur so könne man dem übermächtigen Deutschen Meister beikommen. Zum Punktgewinn langte es für die Frauen des SV Werder Bremen dann zwar nicht, schwer machten sie es dem für gewöhnlich übermächtigen Gegner bei der 0:2 (0:0)-Niederlage am Mittwochabend dennoch. Und einen nicht unwesentlichen Anteil daran hatte Michelle Ulbrich.
Mehrere Rettungsaktionen: Michelle Ulbrich ist Werder Bremens „Spielerin des Spiels“ gegen FC Bayern
Die Abwehrchefin der Werder-Frauen, die vor der Partie ihre Vertragsverlängerung bekanntgegeben hatte, bewies am Ball Ruhe und Routine, ließ die Münchnerinnen laufen und schaltete sich gerade in der ausgeglichenen ersten Hälfte in den Spielaufbau ein. Und gleich mehrfach stand sie hinten goldrichtig. Besonders wichtig waren ihre Rettungsaktionen, als sie die einschussbereite Edna Imade störte (59.) und Franziska Ketts freien Abschluss blockte (86.) – Ulbrich, die „Spaßverderberin“. Dass der FC Bayern München, der lange mit einer B-Elf spielte, schließlich mit seinen eingewechselten Stars die Partie auf seine Seite zog, kann Michelle Ulbrich nicht angelastet werden. Die DeichStube wählt die 29-Jährige zur „Werder-Spielerin des Spiels“. (han)
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Entscheidende Fingerspitzen: Mariella El Sherif ist „Werder-Spielerin des Spiels“ gegen RB Leipzig
Sie hielt ihr Team glänzend im Spiel: Mariella El Sherif ist „Spielerin des Spiels“ beim Unentschieden von Werder Bremens Frauen gegen RB Leipzig.
Sie ist nur 1,69 Meter groß – das ist selbst im Frauenfußball eigentlich ziemlich klein für eine Torhüterin. Doch was Mariella El Sherif aus dieser Größe herausholt, ist immer wieder bemerkenswert. Beim 1:1-Unentschieden der Frauen des SV Werder Bremen gegen RB Leipzig zeigte die Keeperin eine starke Leistung – und verhinderte eins ums andere Mal mit vollem Einsatz und gestreckten Fingerspitzen Schlimmeres.
Tolle Paraden: Mariella El Sherif ist Werder Bremens „Spielerin des Spiels“ gegen RB Leipzig
In einer schwachen ersten Hälfte der Bremerinnen hielt Mariella El Sherif ihre Mannschaft gleich mehrfach im Spiel. Einen Schuss von Delice Boboy lenkte sie über die Latte (9.), einen schönen Schlenzer von Lisa Baum um den Pfosten (25.), außerdem fuhr sie gegen Marleen Schimmer reaktionsschnell das Bein aus (33.). Nur so konnten die Werder-Frauen im zweiten Durchgang überhaupt ins Spiel zurückfinden. Tief in der Nachspielzeit war El Sherif schließlich bei einem letzten scharfen Freistoß noch einmal mit den Fingerspitzen vor Boboy am Ball. Deshalb wählt die DeichStube sie zur „Spielerin des Spiels“. (han)
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Comeback mit makelloser Bilanz: Hanna Nemeth ist „Werder-Spielerin des Spiels“ gegen VfL Wolfsburg
Starke Zweikämpferin feiert gelungenes Comeback: Hanna Nemeth ist Werder Bremens „Spielerin des Spiels“ gegen den VfL Wolfsburg.
Allen voran war es eine starke Mannschaftsleistung, die den Frauen des SV Werder Bremen zum 0:0 gegen Top-Team VfL Wolfsburg verhalf – und dank der Nullnummer blieben die Werder-Frauen auch im elften Heimspiel in dieser Saison ungeschlagen. Bemerkenswert zudem: Die Bremerinnen hatten insgesamt sogar mehr und vor allem die besseren Torchancen als der Tabellenzweite, weil ihre starke Abwehr die VfL-Offensive weitestgehend im Griff hatte.
Makellose Zweikampfquote: Hanna Nemeth ist Werder Bremens Spielerin des Spiels gegen den VfL Wolfsburg
Das lag auch an Hanna Nemeth, deren zuvor letztes Bundesliga-Spiel aufgrund eines im Training erlittenen Muskelfaserrisses fast exakt zwei Monate zurücklag. Dass sie nun ein gelungenes Comeback feierte, beweist ein Blick auf ihre Zweikampfquote: Sowohl am Boden als auch in der Luft standen bei der Innenverteidigerin des SV Werder Bremen am Mittwochabend makellose 100 Prozent. Deshalb wählt die DeichStube sie zur „Spielerin des Spiels“. (tos)
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„Spezieller Moment“ nach langer Wartezeit: Lina Hausicke ist „Werder-Bremen-Spielerin des Spiels“ gegen Essen
Lina Hausicke hat beim 2:1-Sieg der Frauen des SV Werder Bremen gegen SGS Essen ein besonderes Tor geschossen. Deshalb ist sie „Spielerin des Spiels“.
„Es war kein schönes Spiel“, gab Lina Hausicke nach dem 2:1-Heimerfolg der Werder-Frauen gegen die SGS Essen unumwunden zu und schob hinterher: „Aber es war viel Intensität drin von beiden Seiten.“ Und damit war es letztlich eine Partie wie gemacht für die Kapitänin des SV Werder Bremen, die so oft als Anführerin das Mittelfeld beackert. So auch in der 62. Minute, als sie mit einem beherzten Anlaufen das Bremer Pressing auslöste, in dessen Folge die Grün-Weißen tief in der gegnerischen Hälfte den Ball eroberten. Beendet war Hausickes Aktion damit aber noch nicht. Als Maja Sternad nur wenige Sekunden nach dem Ballgewinn eine Flanke von der rechten Seite in den Strafraum schlug, war Hausicke zur Stelle und köpfte von der Fünferkante unbedrängt ins Tor zum 2:0.
Lina Hausicke erzielt erstes Tor für Werder Bremen seit zweieinhalb Jahren und ist „Spielerin des Spiels“
„Das war schon ein spezieller Moment“, schwärmte die 28-Jährige hinterher im TV-Interview über ihren ersten Treffer seit Oktober 2023. Zur Erinnerung: Zwischenzeitlich war die langjährige Spielerin des SV Werder Bremen mit einem Kreuzbandriss ein Jahr lang ausgefallen. „Ich habe lange auf den Moment gewartet und freue mich sehr, dass die Mannschaft sich so sehr mit mir gefreut hat“, sagte die strahlende Torschützin. „Im Training knipse ich immer mal, aber im Spiel hat es bisher nicht so geklappt. Jetzt hat mir Maja Sternad so ein Ding aufgelegt, wo ich nicht mehr daneben köpfen konnte.“ Deshalb – und weil Lina Hausicke eben ihre lange Durststrecke beendet hat – wählt die DeichStube sie zur „Spielerin des Spiels“. (tos)
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Glückstor, Traumtor, Vorlage: Mühlhaus ist „Werder-Spielerin des Spiels“ beim Sieg gegen Frankfurt
Larissa Mühlhaus überragt beim 4:2-Sieg in der Frauen-Bundesliga gegen Eintracht Frankfurt und ist Werder Bremens „Spielerin des Spiels“.
Eine besondere Spielerin macht besondere Dinge. Als die Fußballerinnen des SV Werder Bremen mit 0:2 zurücklagen, hätte gegen ein Topteam wie Eintracht Frankfurt zur Pause schon alles gegessen sein können. Doch kurz vor dem Pfiff zur Halbzeit hatte Larissa Mühlhaus ihren großen Auftritt. Mit einem abgefälschten Distanzschuss zum 1:2 holte sie die Werder-Frauen glücklich zurück in die Partie, dann sorgte sie mit einem echten Traumtor in der Nachspielzeit für den Ausgleich. Aus 25 Metern zimmerte sie einen direkten Freistoß an die Unterkante der Latte und per Aufpraller ins Tor – ein Kunstwerk, nach dem sie am DAZN-Mikrofon die Frage zu beantworten hatte, ob sie jemals in ihrer Karriere so einen schönen Treffer erzielt hatte. „Ich muss mir den nochmal angucken, aber war schon schön“, sagte die Neu-Nationalspielerin bescheiden. Kurz nach Wiederanpfiff bereitete die 23-Jährige mit einem Freistoß, den SGE-Torhüterin Lina Altenburg klatschen ließ, auch noch das 3:2 durch Mara Alber vor, das die Partie endgültig drehte. Am Ende stand gegen den favorisierten Tabellendritten ein 4:2-Sieg. Für ihre starke Leistung und drei Scorerpunkte wählt die DeichStube Larissa Mühlhaus zur „Werder-Spielerin des Spiels“. (han)
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Torhüterin Mariella El Sherif hielt im Frauen-Nordderby gegen den HSV einen Elfmeter und ist Werder Bremens „Spielerin des Spiels“.
Hamburg - Fast wäre die Partie noch in der ersten Hälfte ganz gekippt. Wegen eines unglücklichen Elfmeters war der Hamburger SV bereits gegen die Frauen des SV Werder Bremen in Führung gegangen (18.), kurz vor der Pause folgte der zweite strittige Fingerzeig auf den Punkt. Doch dieser Strafstoß nahm einen anderen Ausgang: Mariella El Sherif tauchte ab und parierte den zugegebenermaßen schwach geschossenen Versuch von Sophie Hillebrand (43.). Ein gehaltener Elfmeter ist für eine Torhüterin immer etwas Besonderes, dieses Mal war er aber auch die Grundlage dafür, dass die Bremerinnen mit nur einem Tor Rückstand in die Kabine gingen und im zweiten Durchgang immerhin noch ein 1:1-Unentschieden holten. Die DeichStube wählt daher El Sherif, die auch sonst hielt, was zu halten war, zur „Werder-Spielerin des Spiels“. (han)
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Trotz eines Wacklers: Starke Zweikämpferin Hanna Nemeth ist „Werder-Spielerin des Spiels“ gegen Hoffenheim
Die starke Zweikämpferin Hanna Nemeth zeigte eine gute Defensivleistung gegen die TSG Hoffenheim und ist Werder Bremens „Spielerin des Spiels“.
Bremen - Einen Wackler, das muss man vorweg sagen, hatte sie. Als Selina Cerci in der 67. Minute den Steilpass auf Valesca Ampoorter spielte, unterlief Hanna Nemeth ein Stellungsfehler und verpasste es, den Ball mit einem langen Ausfallschritt abzufangen. Das sah nicht gut aus, die Situation ging aber glimpflich aus, Ampoorter traf nur den Pfosten. Ansonsten zeigte Nemeth jedoch eine äußerst überzeugende Defensivleistung beim 0:0 gegen die TSG Hoffenheim. Die Innenverteidigerin des SV Werder Bremen hatte Nationalspielerin Cerci über weite Strecken im Griff, überragte mit einer Zweikampfquote von 78 Prozent und hatte einen wesentlichen Anteil daran, dass die Partie gegen den Tabellennachbarn ohne Gegentor ausging. Auch ihre Passquote von 88 Prozent kann sich absolut sehen lassen. Die DeichStube wählt die Ungarin daher zur „Werder-Spielerin des Spiels“. (han)
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Hätte mehr als nur einen Scorer-Punkt verdient: Maja Sternad ist „Werder-Spielerin des Spiels“ gegen 1. FC Nürnberg
Aktivposten auf dem rechten Flügel: Die DeichStube wählt Maja Sternad zu Werder Bremens „Spielerin des Spiels“ gegen den 1. FC Nürnberg.
Bremen - Dass die Frauen des SV Werder Bremen beim 1:1 (1:1) gegen den 1. FC Nürnberg nur ein Tor geschossen haben, hatte mit Maja Sternad wenig zu tun – im Gegenteil. Die Angreiferin beackerte unermüdlich den rechten Flügel und hätte weitaus mehr als nur einen Scorer-Punkt sammeln können. Doch abgesehen von Medina Desic, die nach Sternad-Flanke zum 1:1 ausglich (26.), schaffte es keine Bremerin, die guten Hereingaben der Slowenin zu verwerten. Allen voran Larissa Mühlhaus, die ebenfalls eine starke Leistung zeigte, ließ gleich mehrere von Sternad aufgelegte Chancen ungenutzt (31., 56, 73.). Weil bei den Werder-Frauen zudem insgesamt deutlich mehr über Sternads rechte als über die linke Bremer Seite lief, wählt die DeichStube die 22-Jährige zur „Spielerin des Spiels“. (tos)
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„Werder-Spielerin des Spiels“: Lina Hausicke noch Werders Beste gegen Freiburg
Freiburg/Bremen – Insgesamt war es ein gebrauchter Tag für die Frauen des SV Werder Bremen. Bei der deutlichen 0:3-Niederlage beim SC Freiburg zum Jahresabschluss ließen die Grün-Weißen nahezu über die komplette Spielzeit die Torgefahr vermissen. Defensiv wurden die Bremerinnen derweil von den Freiburgerinnen eiskalt bestraft. Immerhin: Die Werder-Frauen stemmten sich bis zum Schluss gegen die Niederlage und kamen gerade nach der Halbzeit durchaus bissig aus der Kabine. Kapitänin Lina Hausicke ging dabei wie gewohnt mit viel Einsatz voran, weshalb die DeichStube sie zur „Werder-Spielerin des Spiels“ wählt. Weil Hausicke kurz vor Schluss angeschlagen ausgewechselt werden musste (84.), dürfte die nun anstehende einmonatige Winterpause durchaus gelegen kommen... (tos)
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„Werder-Spielerin des Spiels“: Hanna Nemeth mit herausragender Defensivleistung gegen Leverkusen
Der SV Werder Bremen besiegt Bayer Leverkusen im Topspiel der Frauen-Bundesliga mit 1:0 - zur „Werder-Spielerin des Spiels“ avanciert dabei Hanna Nemeth!
Bremen – Dank eines knappen 1:0-Heimerfolgs gegen Bayer Leverkusen haben die Frauen des SV Werder Bremen ihren dritten Tabellenplatz in der Bundesliga gefestigt. Die Mannschaft von Trainerin Friederike „Fritzy“ Kromp überzeugte vor allem durch eine kämpferisch starke Leistung, das Tor des Tages erzielte dabei Larissa Mühlhaus per Foulelfmeter (51.). Neben Werders Torjägerin stachen aus einer insgesamt guten Bremer Mannschaft aber auch Maja Sternad und Hanna Németh heraus. Während Sternad nicht nur den Elfmeter herausholte, sondern auch durch ihre Dribblings und ihr energisches Pressing überzeugte, zeigte Németh in der Abwehrkette eine herausragende Defensivleistung. Immer wieder hatte die Innenverteidigerin bei gegnerischen Angriffen einen Fuß dazwischen und erstickte so viele Angriffsbemühungen der Werkself im Keim. Die 27-jährige Ungarin gewann bockstarke 83 Prozent ihrer Zweikämpfe, 88 Prozent ihrer Pässe landeten zudem bei einer Mitspielerin - beides absolute Bestwerte bei Werder! Dass die Bremerinnen die knappe 1:0-Führung über die Zeit brachten, lag zu großen Teilen auch an Nemeth, die gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen viele Bälle erfolgreich wegverteidigte und sich in jeden Zweikampf schmiss. Die DeichStube wählt Hanna Németh daher zur „Werder-Spielerin des Spiels“ gegen Leverkusen. (nag)
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In Lina Hausickes Heimat: Kapitänin überzeugt gegen Jena und ist „Werder-Spielerin des Spiels“
Die Frauen des SV Werder Bremen holen gegen den FC Carl Zeiss Jena einen weiteren Sieg. Zur „Werder-Spielerin des Spiels“ wählt die DeichStube Lina Hausicke.
Bremen - Trainerin Friederike „Fritzy“ Kromp brachte es nach der Partie auf den Punkt. „Das war alles andere als ein leichter und auch kein besonders schöner Sieg“, sagte die Frauen-Trainerin des SV Werder Bremen über den 1:0-Sieg gegen den FC Carl Zeiss Jena. Den Erfolg beim Tabellenletzten hat sich ihre Mannschaft hart erarbeiten müssen. Jena agierte über weite Strecken intensiv gegen den Ball und verwickelte Werder in viele Zweikämpfe im Mittelfeld - was bedeutet: Es war ein Spiel wie gemacht für Lina Hausicke. Die kampfstarke Kapitänin, die einst in Jena Bundesliga-Spielerin geworden war, zeigte im Bremer Zentrum eine überzeugende Vorstellung. Mit ihrer Mentalität, ihrer Körperlichkeit, aber auch ihren Qualitäten im Umschaltspiel war sie nach vorne und hinten ein wichtiger Faktor. „Immer schön in der Heimat“, schrieb sie hinterher in einer Instagram-Story - besonders natürlich, wenn man drei Punkte mitnimmt. Für ihre gute Leistung wählt die DeichStube die Mittelfeldspielerin zur „Werder-Spielerin des Spiels“. (han)
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Gefahr im Schnee: Verena Wieder ist „Werder-Spielerin des Spiels“ gegen 1. FC Köln
Im Schneegestöber haben die Frauen des SV Werder Bremen gegen den 1. FC Köln ein 1:1-Unentschieden und damit einen Punkt geholt. Zur „Spielerin des Spiels“ wählt die DeichStube Angreiferin Verena Wieder.
Bremen - Ein Tor hat sie am Sonntag nicht erzielt, überhaupt wartet Verena Wieder in dieser Saison noch auf einen Treffer. Das wünscht sich eine Angreiferin in der Regel anders. Beim 1:1 der Fußballerinnen von Werder Bremen gegen den 1. FC Köln zeigte die 25-Jährige dennoch, dass sie mit ihrem Spiel ein belebender Faktor sein kann. Wenn es im Schneegestöber unter stets schwieriger werdenden Bedingungen gefährlich wurde, war immer wieder Wieder beteiligt. Einmal setzte sie hervorragend Larissa Mühlhaus in Szene, die allerdings an Keeperin Irina Fuchs scheiterte (53.), dann klärte Köln nur mit Mühe ihre scharfen Hereingaben: Etwa nach einer kurz ausgeführten Ecke der ebenfalls sehr auffälligen und umtriebigen Chiara D‘Angelo (64.) oder, als ihr Mix aus Pass und Torschuss von der Torhüterin nicht festgehalten werden konnte (79.). Hier und da darf die Flügelstürmerin allerdings noch zielstrebiger werden und häufiger selbst zum Abschluss kommen. Für ihre engagierte Leistung wählt die DeichStube Verena Wieder dennoch zur „Werder-Spielerin des Spiels“. (han)
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„Gibt schon Vergleiche mit Nils Petersen“: Edeljoker Emöke Papai ist „Werder-Spielerin des Spiels“ gegen RB Leipzig
Mit einem weiteren Joker-Tor bescherte Emöke Papai den Frauen des SV Werder Bremen im Bundesliga-Spiel gegen RB Leipzig den nächsten Sieg. Die DeichStube wählt sie daher zur „Spielerin des Spiels“.
Bremen - Oft spielt sie nicht lange, oft braucht sie aber auch nicht lange: Emöke Papai hat sich bei den Frauen des SV Werder Bremen längst zum Edeljoker entwickelt. „Es gibt schon Vergleiche mit Nils Petersen“, sagt Kollegin Michelle Ulbrich und verweist mit einem Lachen auf den erfolgreichsten Joker in der Männer-Bundesliga-Geschichte. Gegen RB Leipzig erzielte die 22-jährige Ungarin mit einem geschickten Heber in der Schlussphase den umjubelten 2:1-Siegtreffer - schon ihr viertes Tor nach einer Einwechslung in dieser Saison. Bereits gegen Hoffenheim hatte sie Werder spät zum Sieg geschossen, auch ihr Tor gegen Essen war am Ende das eine, das den Unterschied machte. „Es ist einfach brutal. Wenn sie reinkommt, wird es immer brandgefährlich, häufig schießt sie noch ein entscheidendes Tor“, staunt Ulbrich. „Sie ist einfach eiskalt vor dem Tor, hat einen guten Riecher und eine Top-Technik – wenn sie vor dem Tor steht, dann weiß man, der Ball geht rein.“ Schon in Summe und trotz geringer Spielminuten hat sich Papai damit nun die DeichStube-Auszeichnung als „Werder-Spielerin des Spiels“ verdient. (han)
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Platzverweis als Knackpunkt: Warum Maja Sternad dennoch „Werder-Spielerin des Spiels“ gegen SGS Essen ist
Sie wäre fast zur tragischen Heldin geworden, ihr Platzverweis war ein Knackpunkt beim knappen Sieg der Frauen des SV Werder Bremen gegen die SGS Essen: Warum Maja Sternad dennoch zur „Werder-Spielerin des Spiels“ gewählt wird.
Bremen - Erst das Tor zum 1:0, dann die Vorlage zum 2:0: Maja Sternad machte in der ersten Hälfte ein gutes Spiel gegen die SGS Essen und half ganz entscheidend beim 3:2-Sieg der Werder-Frauen mit. Doch als die Offensivspielerin, die nach einem Wechsel in der Pause von vorne rechts abgezogen und zur Linksverteidigerin umfunktioniert wurde, bereits in der 53. Minute die Gelb-Rote Karte sah, drohte die Partie zu kippen. Ihr Platzverweis war ein Knackpunkt, anschließend verspielten die immer verunsicherteren Bremerinnen fast noch eine Drei-Tore-Führung gegen den Tabellenletzten. Doch das ist nicht zwingend Sternad anzulasten: Bereits ihre Verwarnung in der ersten Hälfte durchs Reinstellen des Körpers bei einer Einwurfsituation war kleinlich und diskutabel. Später schickte Schiedsrichterin Nadine Westerhoff die 21-Jährige dann für einen harmlosen Zweikampf, der normalerweise kaum als Foul durchgeht, vorzeitig unter die Dusche. Selbst wenn die vorbelastete Sternad vorsichtig sein musste - in dieser Szene machte sie, was den Körpereinsatz anging, wenig falsch. Bei der anschließenden Zitterpartie ihrer Kolleginnen konnte die slowenische Nationalspielerin des SV Werder Bremen dann nur noch zugucken. Dennoch hatte Sternad einen entscheidenden Anteil am Bremer Auswärtssieg. Die DeichStube wählt sie daher zur „Spielerin des Spiels“. (han) Auch interessant: Verfolgt das Frauen-Bundesliga-Spiel Werder Bremen gegen RB Leipzig am Sonntag im DeichStube-Liveticker!
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Blitzstart und Doppelpack: Maja Sternad ist „Spielerin des Spiels“ beim Sieg der Werder-Frauen gegen Union Berlin
Mit ihrem Doppelpack hatte Maja Sternad ganz entscheidenden Anteil am Sieg von Werder Bremen in der Frauen-Bundesliga gegen den 1. FC Union Berlin. Die DeichStube wählt sie daher zur „Spielerin des Spiels“.
Bremen - Das Urteil von Fritzy Kromp fiel sehr positiv aus. „Es war von der ersten bis zur letzten Sekunde eine klare Geschichte“, freute sich die Trainerin über den 3:0-Sieg der Frauen des SV Werder Bremen am Samstag gegen den 1. FC Union Berlin - und hielt fest: „Die Zeitpunkte der Tore waren natürlich hilfreich.“ In der Tat: Schon nach 25 Sekunden Spielzeit hatte ihre Angreiferin Maja Sternad das erste Mal zugeschlagen und für einen echten Blitzstart gesorgt, auch nach Anpfiff der zweiten Hälfte brauchte die slowenische Nationalspielerin keine vier Minuten für ihren zweiten Treffer des Tages. Keine Frage: Sternad präsentierte sich gegen den Aufsteiger hellwach und hatte großen Anteil am deutlichen Heimerfolg. Die DeichStube wählt die 21-Jährige daher zur „Spielerin des Spiels“. (han)
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Schlimmeres verhindert: Starke Mariella El Sherif ist „Werder-Spielerin des Spiels“ gegen Eintracht Frankfurt
Sie war der Hauptgrund, warum die Frauen des SV Werder Bremen bei Eintracht Frankfurt „nur“ mit 0:2 verloren haben: Mariella El Sherif. Die DeichStube wählt die Torhüterin deshalb zur „Spielerin des Spiels“.
Frankfurt – An Mariella El Sherif hat es wahrlich nicht gelegen, dass die Frauen des SV Werder Bremen mit einer 0:2-Niederlage bei Eintracht Frankfurt den Anschluss an die Spitzengruppe verpasst haben. Schließlich hat die Torhüterin bereits im ersten Durchgang mehrere SGE-Chancen vereitelt: Zunächst mit einem starken Reflex gegen Nicole Anyomi (10.), dann blieb sie auch bei einem Lupfer von Rebecka Blomqvist wachsam (14.). Selbst das hochverdiente Tor zum 1:0 (34.) gelang den Frankfurterinnen erst im dritten Anlauf, weil El Sherif zwei Mal gegen Anyomi pariert hatte, ehe sie bei Blomqvists Nachsetzen chancenlos war. Auch beim Frankfurter 2:0 (40.) durch Anyomi war Werders Torfrau dann ohne Abwehrmöglichkeit. Und weil sie weitere SGE-Tore verhinderte, wählt die DeichStube Mariella El Sherif zur „Spielerin des Spiels“. (tos)
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Nerven wie Drahtseile: Doppelpackerin Larissa Mühlhaus ist „Werder-Spielerin des Spiels“ gegen den HSV
Nach dem Derbysieg des SV Werder Bremen in der Frauen-Bundesliga gegen den Hamburger SV wählt die DeichStube Larissa Mühlhaus zur „Werder-Spielerin des Spiels“.
Bremen – Sie bleibt kalt wie eine Hundeschnauze: Im Nordderby avancierte ausgerechnet Larissa Mühlhaus gegen ihren langjährigen Ex-Club zur Matchwinnerin beim SV Werder Bremen. Mit zwei verwandelten Elfern (5./56.) schoss die gebürtige Hamburgerin die Grün-Weißen vor einer Rekordkulisse von 37.000 Fans im ausverkauften Weserstadion zum Heimsieg gegen den Erzrivalen. Kurios: Es waren die Saisontore vier und fünf für Mühlhaus, die alle ihre Treffer vom Punkt erzielte und gegen den HSV „aus Respekt“ auf einen Jubel verzichtete.
Auch abgesehen von ihren Treffern war Larissa Mühlhaus bei den Werder-Frauen erneut Dreh- und Angelpunkt, zeigte sich ballsicher und war nahezu überall zu finden. Zudem sorgten ihre Standards immer wieder für Gefahr. Mit nun fünf Toren sowie fünf Assists ist die 22-jährige Offensivspielerin die derzeit beste Scorerin der Google Pixel Bundesliga. In dieser Form scheint es nur eine Frage der Zeit sein, bis sie für die deutsche Frauen-Nationalmannschaft nominiert wird. Die DeichStube wählt die U23-Nationalspielerin deshalb zur „Werder-Spielerin des Spiels“. (mwi)
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Trotz deutlicher Niederlage: Keeperin Mariella El Sherif ist „Werder Bremens Spielerin des Spiels“ gegen FC Bayern
München – Aus allen Lagen feuerten die Spielerinnen des FC Bayern München den Ball am Samstag auf das Tor des SV Werder Bremen, gaben insgesamt 18 Schüsse ab. Vier Mal fand das Leder dabei auch den Weg ins Netz, doch dass es am Ende aus Bremer Sicht nur bei der 0:4 (0:2)-Niederlage blieb, lag vor allem an Keeperin Mariella El Sherif. Die 21-jährige Österreicherin verhinderte mit mehreren Paraden eine höhere Pleite, etwa gegen Momoko Tanikawa (2./40.), Klara Bühl (30.) oder Georgia Stanway (80.). Die DeichStube wählt die Torhüterin deshalb zur „Werder-Spielerin des Spiels“. (nag)
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Tor, Vorlage, Traumpass: Larissa Mühlhaus ist „Werder Bremens Spielerin des Spiels“ bei Niederlage gegen VfL Wolfsburg
Bremen – Keine Frage: Dass der VfL Wolfsburg das Frauen-Bundesliga-Spiel gegen den SV Werder Bremen am Mittwochabend mit 4:2 (1:0) gewonnen hat, ist verdient. Die „Wölfinnen“ waren über weite Strecken die bessere Mannschaft. Die Werder-Frauen gaben sich allerdings nicht auf, kämpften bis zum Schluss und durften in der Schlussphase sogar nochmal ganz kurz auf ein Comeback hoffen. Nicht unwesentlichen Anteil daran hatte Larissa Mühlhaus.
„Werder-Spielerin des Spiels“ bei Werder Bremen-Niederlage gegen VfL Wolfsburg: Larissa Mühlhaus mit Tor, Vorlage und Traumpass
Die Stürmerin versenkte zunächst in der 82. Minute eiskalt einen Elfmeter zum zwischenzeitlichen 1:2-Anschluss. Zwar schlug Wolfsburg danach wieder doppelt zu, doch Larissa Mühlhaus ließ sich den Spielwitz nicht nehmen und zeigte nochmal doppelt ihre Klasse: Gleich zweimal setzte sie Emöke Papai mit genialen Pässen in Szene – einmal schlicht herrlich anzusehen per Außenrist, beim zweiten Mal dann sogar mit erfolgreichem Ausgang: Die Ungarin besorgte in der Nachspielzeit noch den Treffer zum 2:4. Für einen Punkt sollte es nicht mehr reichen, Aktionen wie diese dürfen Werder Bremen aber zweifellos Hoffnung für die Zukunft machen. (han) Schon gelesen? So sehen Fans das Bundesliga-Nordderby der Werder-Frauen gegen HSV live im TV und Livestream!
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Paraden ebnen den Weg: Mariella El Sherif ist „Spielerin des Spiels“ beim Sieg der Werder-Frauen gegen TSG Hoffenheim
Mariella El Sherif zeigte am 3. Spieltag der Frauen-Bundesliga beim 2:1-Sieg des SV Werder Bremen gegen die TSG Hoffenheim eine ganz starke Leistung. Die DeichStube wählt sie daher zur „Spielerin des Spiels“.
Bremen – Wenn man den Siegtreffer in der 90. Minute erzielt, ist man eigentlich automatisch so etwas wie der Held oder die Heldin des Tages. Das ist bei Emöke Papai nicht anders. Die eingewechselte Stürmerin schoss die Frauen des SV Werder Bremen mit ihrem Lucky Punch zum 2:1-Sieg gegen die TSG Hoffenheim. Und doch sind dieser Treffer und dieser Erfolg nur möglich geworden, weil eine andere Spielerin zwischenzeitlich alle überragte: Torhüterin Mariella El Sherif.
„Spielerin des Spiels“ bei Werder Bremen-Sieg gegen TSG Hoffenheim: Mariella El Sherif zeigt starke Paraden
Nach gut einer Stunde Spielzeit hatte die TSG Hoffenheim zunächst durch Selina Cerci ausgeglichen und war drauf und dran, die Partie gegen Werder Bremen zu drehen. Doch Mariella El Sherif hatte etwas dagegen. Die 21-jährige österreichische Nationaltorhüterin hielt nicht nur mitunter spektakulär gegen Jill Janssens (68./77.), sondern auch aus kurzer Distanz gegen Ex-Bremerin Cerci (84.). Mit ihren Paraden, aber in der Schlussphase auch Ruhe und – trotz ihrer nur 1,70 Meter Körpergröße – Lufthoheit brachte sie die Werder-Frauen erst in die Position, am Ende das Spiel noch gewinnen zu können. Daher wählt die DeichStube sie zur „Spielerin des Spiels“. (han)
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Dreierpack! Medina Desic ist „Spielerin des Spiels“ beim Sieg der Werder-Frauen gegen 1. FC Nürnberg
Medina Desic überragt am 2. Spieltag der Frauen-Bundesliga mit einem Dreierpack beim 4:1-Sieg des SV Werder Bremen gegen den 1. FC Nürnberg. Die DeichStube wählt sie daher zur „Spielerin des Spiels“.
Bremen - In der ersten Hälfte traf sie bereits nach 50 Sekunden Spielzeit, nach Anpfiff des zweiten Durchgangs brauchte sie gerade mal 90 Sekunden, und schließlich machte sie nur Momente vor Schlusspfiff den Deckel drauf: Mit einem Dreierpack schoss Medina Desic ihren Ex-Club 1. FC Nürnberg ab und die Frauen des SV Werder Bremen damit auswärts zum ersten Sieg in der neuen Bundesliga-Saison. Keine Frage: Die Mittelstürmerin aus Montenegro, die erst im Sommer an den Osterdeich gewechselt war, zeigte beim 4:1-Sieg am Samstag eine außergewöhnliche Leistung.
„Spielerin des Spiels“ bei Werder Bremen-Sieg gegen 1. FC Nürnberg: Medina Desic überragt mit Dreierpack
„Bei ihr ist so richtig ein Knoten geplatzt, da freuen wir uns riesig drüber“, lobte Werder-Trainerin Friederike „Fritzy“ Kromp nach dem Spiel. Für Medina Desic sei es etwas Besonderes gewesen, an alter Wirkungsstätte gegen ihre Ex-Mitspielerinnen, die sie noch aus der Vorsaison kennt, aufzulaufen. „Das muss du erst mal so abliefern, wie sie das gemacht hat“, so Kromp, die der 31-Jährigen aber nicht nur wegen ihrer Tore eine starke Leistung attestierte: „Man hat gesehen, sie ist extrem wichtig für uns. Sie hat klassische Neunerqualitäten: Sie hat Abschlussqualitäten, sie hat viele Bälle festgemacht, viele Zweikämpfe gewonnen und war auch im Pressing sehr fleißig – und das über 90 Minuten.“ (han)
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Larissa Mühlhaus clever und eiskalt: Stürmerin ist Werder Bremens „Spielerin des Spiels“ gegen SC Freiburg
Beim 1:1-Unentschieden des SV Werder Bremen zum Frauen-Bundesliga-Start gegen den SC Freiburg rettete Larissa Mühlhaus den Grün-Weißen einen Punkt. Die DeichStube wählt sie daher zu Werders „Spielerin des Spiels“.
Bremen – Bereits am letzten Spieltag der Vorsaison war Larissa Mühlhaus gegen den SC Freiburg beste Spielerin beim SV Werder Bremen gewesen, damals glänzte sie trotz der 2:3-Niederlage mit einem Doppelpack. Und auch zum Auftakt der neuen Spielzeit trat die Stürmerin gegen den gleichen Gegner als Torschützin in Erscheinung: Als die Grün-Weißen in der Schlussphase einem Rückstand hinterherliefen und sich schwertaten, zwingende Chancen herauszuspielen, war die 22-Jährige zur Stelle.
„Spielerin des Spiels“ bei den Frauen des SV Werder Bremen gegen den SC Freiburg: Larissa Mühlhaus rettet SVW einen Punkt
Nach geschicktem Steckpass von Amira Arfaoui holte Larissa Mühlhaus einen Elfmeter heraus - auf eine Art, die im Fußball gerne als „clever“ betitelt wird. Im Zweikampf mit Freiburgs Ingibjörg Sigurdardottir gab es zwar kaum Kontakt, doch der reichte der Schiedsrichterin Annika Kost für einen Pfiff. Mühlhaus sagte Danke und verwandelte den fälligen Strafstoß selbst eiskalt ins linke untere Eck. Es war die Schlusspointe in einem Spiel, in dem sich die U21-Nationalspielerin fraglos aufrieb, oft in ihren Aktionen glücklos blieb - und am Ende doch den Unterschied machte, der den Werder-Frauen gegen den SC Freiburg ein 1:1-Unentschieden und damit einen Punkt zum Bundesliga-Auftakt rettete. (han)
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