Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies.
Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen
Werder-Besuch auf dem Freimarkt: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen
Der SV Werder Bremen hatte am Mittwoch seinen großen Freimarkt-Tag. So lief die grün-weiße Party im Hanse-Zelt.
Bremen – Egal, wohin man am Mittwoch blickte: Es war nicht zu übersehen, dass der SV Werder Bremen dem Bremer Freimarkt einen Besuch abstattete. Viele Fahrgeschäfte und Stände hatten sich mit Werder-Utensilien geschmückt, und nicht nur im traditionsreichen Hanse-Zelt, in dem sich zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Teile der Profimannschaft trafen, schlenderten unzählige Fans mit grün-weißen Fanartikeln umher. „Gefühlt läuft hier kein Mensch ohne Werder-Schal herum“, sagte Verteidiger Maximilian Wöber mit einem breiten Grinsen und fügte hinzu: „Man merkt, dass es für die gesamte Region etwas ganz Besonderes ist.“
Werder Bremen auf dem Freimarkt - Maximilian Wöber: „Man merkt, dass es für alle etwas ganz Besonderes ist“
Wöber war einer von drei aktuellen Profis, die sich vor Ort den Anhängern zeigten und neben einem kurzen Auftritt auf der Bühne fleißig Autogramme gaben. Neben ihm waren auch Isaac Schmidt und Olivier Deman dabei – keine zufällige Auswahl, sondern allesamt Spieler, die aktuell verletzungsbedingt nicht am Mannschaftstraining teilnehmen können. Bei Schmidt besteht allerdings noch eine kleine Hoffnung auf einen Kaderplatz im Heimspiel gegen Union Berlin (Freitag, 20.30 Uhr, DeichStube-Liveticker). Neben Teilen der Männer-Mannschaft waren auch Lina Hausicke, Juliane Wirtz und Michelle Ulbrich aus dem Frauenteam vor Ort und stellten sich auf der Bühne den Fragen von Moderator Arnd Zeigler. „Es ist die fünfte Jahreszeit in Bremen – da versuche ich schon, häufiger hier zu sein“, sagte Hausicke und verriet, dass die Mannschaft bereits am Montag gemeinsam im Bayernzelt war. „Es war ein sehr netter Abend“, berichtete die Kapitänin der Werder-Frauen mit einem breiten Lächeln.
Launiger grün-weißer Abend auf dem Freimarkt: Werder zu Gast im Hansezelt - Fotostrecke
Eine Premiere auf dem Bremer Freimarkt feierte unterdessen Cheftrainer Horst Steffen, der gemeinsam mit Zeigler und Lou Richter eine 45-minütige Folge des Formats „Up’n Swutsch“ aufnahm und darüber hinaus ein gefragter Mann für Fotos und Autogramme war. „Ich habe gehört, dass der Freimarkt schon 990 Jahre alt ist – insofern hat er eine große Tradition“, sagte Steffen. „Am Wochenende werde ich die Gelegenheit haben, mich etwas länger umzuschauen. Erst einmal steht das Spiel im Vordergrund.“ Allen Bremern war am Mittwoch anzumerken, dass sie die ausgelassene Partystimmung zunächst den anderen überließen – der Fokus gilt ganz der Partie am Freitagabend. Auf die Frage, ob die Spieler des SV Werder Bremen in der Freimarktszeit abends auch mal ein alkoholisches Getränk zu sich nehmen dürften, antwortete Steffen dennoch gelassen: „Ein Bier schadet den Wenigsten. Wenn es mehr wird, finde ich das zwei Tage vor einem Spiel allerdings merkwürdig – aber das kann jeder selbst entscheiden. Ich bin hier kein Aufpasser.“
Werder Bremen trotz Freimarkt-Feier mit vollem Fokus auf Union Berlin: „Müssen erstmal hart an uns arbeiten“
Groß etwas zu befürchten hat der Trainer nicht, wie Wöber klarstellte: „Im Moment müssen wir erst mal hart an uns arbeiten.“ Ganz ausgeschlossen ist ein gemeinsamer Mannschaftsbesuch auf dem Freimarkt aber nicht, wie der Österreicher schmunzelnd verriet: „Mit einem Sieg am Freitag könnten wir uns bestimmt ein paar Bonuspunkte für einen Freimarkt-Besuch am Wochenende erspielen.“ Passend dazu sagte Werders Leiter Profifußball Peter Niemeyer: „Die Jungs sind Profis genug und wissen, wann sie Anspannung und Entspannung brauchen. Da habe ich in jeden vollstes Vertrauen. Jeder einzelne wird aber auch den Moment haben, um die Tage den Freimarkt zu genießen.“ Es heißt schließlich nicht umsonst: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen – dieses Motto gilt dieser Tage auch beim SV Werder Bremen. (bvo)