Werder-Sieg gegen Union Berlin
Wieder reicht ein Treffer: Grüll-Traumtor lässt Werder Bremen bei Bonifaces Startelf-Premiere gegen Union jubeln
Sieg! Der SV Werder Bremen hat das Bundesliga-Spiel des 8. Spieltags zu Hause gegen den 1. FC Union Berlin mit 1:0 (0:0) gewonnen. Der Spielbericht der DeichStube.
Bremen – Es bleibt dabei: Gegen den 1. FC Union trifft Marco Grüll besonders gern. Bereits im Vorjahr hatte der Angreifer des SV Werder Bremen doppelt gegen die Hauptstädter getroffen, am Freitag legte er nun das nächste Tor nach – und was für eines. Durch einen echten Zauberschuss sicherte der österreichische Nationalspieler seinem Team einen ganz wichtigen Heimsieg. Und wie schon vor drei Wochen, als der FC St. Pauli knapp mit 1:0 bezwungen wurde, reichte auch dieses Mal ein einziger Treffer, um die drei Punkte an der Weser zu behalten.
Werder Bremen gegen 1. FC Union Berlin: Victor Boniface erstmals in der Startelf-Aufstellung
Bei der Aufstellung sorgte Horst Steffen für eine echte Überraschung, denn erstmals schickte er Victor Boniface von Beginn an in den Sturm. Auf der Bank des SV Werder Bremen fand sich stattdessen der zuletzt schwächelnde Cameron Puertas wieder, das offensive Mittelfeld bildeten somit Samuel Mbangula, Romano Schmid und Marco Grüll. Jens Stage und Senne Lynen waren direkt vor der Abwehrkette unterwegs, die wie schon in der Vorwoche aus Yukinari Sugawara, Amos Pieper, Karim Coulibaly und Marco Friedl bestand. Im Tor hoffte Mio Backhaus gegen Union Berlin auf eine ruhigere Partie als zuletzt gegen Heidenheim.
Der junge Keeper musste erstmals nach elf Minuten richtig eingreifen, als Oliver Burke, der ebenso wie der zweite Ex-Bremer Derrick Köhn zur Berliner Anfangsformation gehörte, aufs kurze Eck zielte. Die Gastgeber waren aber keinesfalls inaktiv. Im Mittelfeld wurde energisch zugepackt und nach Ballgewinnen schnell umgeschaltet. Victor Boniface tat dem Spiel des SV Werder Bremen als echter Neuner merklich gut, holte oft den Ball tief ab oder war in der Spitze eine wichtige Anspielstation. Der Nigerianer war es auch, der nach einer Viertelstunde den ersten guten Werder-Torschuss abgab, jedoch knapp das Ziel verfehlte.
Schon gelesen? „Gönne ihm, dass er die Sau rauslässt“ - Die Stimmen zum Sieg von Werder Bremen gegen Union Berlin!
Werder Bremen gegen Union Berlin: Traumtor von Marco Grüll bringt SVW in Führung
Wenig später wurde ein Sugawara-Abschluss noch zur Ecke abgefälscht (22.), dann bereitete Marco Grüll Union Berlins Keeper Frederik Rönnow mit einem Versuch aus großer Distanz Probleme (27.). Auch in der Folge setzte Werder Bremen immer wieder ordentliche Akzente, mitunter fehlte aber die letzte Genauigkeit in den Spielzügen. Immerhin: Die allerletzte Präzision ließ nach einem gefährlichen Ballverlust der Steffen-Elf auch der Köpenicker Ilyas Ansah bei seinem wuchtigen Abschluss vermissen (42.), kurz darauf köpfte zudem Danilho Doekhi nach einer Ecke knapp vorbei (45.+1).
Nach der torlosen ersten Hälfte begann die zweite ohne personelle Veränderungen. Und gleich mit einer guten Chance. Boniface setzte klasse Sugawara in Szene, nach dessen Hereingabe plötzlich Stage völlig freistehend schießen konnte – aber komplett verzog (47.). Danach wurde es eine recht zähe Angelegenheit, beiden Mannschaften gelang es kaum, spielerische Akzente setzen – auch weil beide Defensivabteilungen einen aufmerksamen Job machten. Und dann kam die 72. Minute: Marco Grüll hatte den Ball von Sugawara erhalten, legte sich diesen mit einer geschickten Körpertäuschung zurecht und schlenzte ihn anschließend traumhaft in den Winkel. Jubel im Weserstadion, das neue grüne Licht sorgte für ein flackerndes Farbenspiel – und das Traumtor zählte auch nach VAR-Überprüfung, obwohl sich der Österreicher des SV Werder Bremen ganz scharf an der Grenze zum Abseits befunden hatte.
Werder Bremen gewinnt gegen Union Berlin: Keke Topp eingewechselt - Niklas Stark gibt Comeback
Werder Bremen ging also mit einer Führung in die Schlussviertelstunde, Horst Steffen hatte bis zu diesem Zeitpunkt noch immer komplett auf Einwechslungen verzichtet. Erst nach 84 Minuten kamen frische Kräfte, Puertas ersetzte Mbangula, nach längerer Zeit durfte auch Keke Topp mal wieder ran. Der Gnarrenburger kam für Boniface, der nach einem einsatzfreudigen Auftritt stehende Ovationen vom Bremer Publikum erhielt. Auch Niklas Stark gab wenig später noch sein Comeback, zudem musste Sugawara verletzt vom Feld. Das nahm zwar alles Zeit von der Uhr, eine siebenminütige Nachspielzeit galt es trotzdem noch für die Hanseaten zu überstehen. Topp hätte dann bei einem Konter alles klar machen können, lupfte aber aus schwierigem Winkel ans Seitennetz (90.+4). Doch weil Union Berlin in der Schlussphase viel zu umständlich agierte, brachte Werder den so wichtigen Heimsieg tatsächlich über die Ziellinie. (mbü)
SV Werder Bremen: Backhaus – Sugawara (90. Malatini), Pieper, Coulibaly, Friedl – Lynen, Stage – Mbangula (84. Puertas), Schmid (90.+3 Njinmah), Grüll (90. Stark) – Boniface (84. Topp)
Werder Bremen gegen Union Berlin: Lest den Spielverlauf im Liveticker nach
Der SV Werder Bremen im Liveticker gegen den 1. FC Union Berlin: Alle Tore, News und Infos – alles zum 8. Bundesliga-Spieltag LIVE im Live-Ticker der DeichStube. Der Endstand ist 1:0 für Werder Bremen.
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22.29 Uhr: Der Ticker-Mann verabschiedet sich an dieser Stelle, die Kollegen übernehmen. Mehr vom Spiel in den kommenden Tagen in Print und Online. Wir lesen uns nächste Woche Samstag wieder, wenn Werder um 15.30 Uhr bei Mainz 05 antritt. Bis dahin!
22.28 Uhr: Die Fußballer von Werder Bremen gewinnen ihr Spiel gegen den FC Union Berlin verdient, aber knapp mit 1:0 (0:0). Das (Traum-)Tor des Tages hatte Marco Grüll in der Schlussphase erzielt, nachdem in der ersten Halbzeit beide Teams offensiv, aber ohne Durchschlagskraft. Auf Bremer Seite waren Victor Boniface (16.), Yukinari Sugawara (22.) und Grüll (27.) der Führung am nächsten, auf der Gegenseite waren Oliver Burke (15.), Joscha Kemlein (19.) und Danilho Doekhi (43.) dem Tor recht nahe. Die zweite Hälfte startete mit einer durch Jens Stage vergebenen Top-Chance (47.), ehe sich die Partie lange Zeit nicht wirklich als Leckerbissen präsentierte – bis Grüll von rechts in den Strafraum zog und den Ball mit links sehenswert im langen Eck unterbrachte. Es sollte die letzte nennenswerte Aktion des Spiels bleiben, in dem Werder hinten nichts mehr anbrennen ließ. Somit schiebt Bremen sich an den Eisernen in der Tabelle vorbei.
22.27 Uhr: Das Spiel ist aus! Werder gewinnt mit 1:0!
90.+8: Eine Abseitsposition bereinigt für Werder!
90.+7: Eine Hereingabe von links kommt bei Union nicht an. Noch ein langer Einwurf.
90.+7: Es läuft die letzte Minute.
90.+6: Doekhi köpft weit rechts vorbei. Ist das spannend!
90.+5: Skarke holt noch eine Ecke raus für Union.
90.+4: Und Njinmah wird direkt auf die Reise geschickt, hat ganz viel Platz, verzögert kurz und nimmt rechts im Strafraum Topp mit. Der Winkel ist spitz, Rönnow wirft sich ihm entgegen – und Topps Heber geht knapp rechts vorbei.
90.+3: Njinmah wird für Schmid eingewechselt.
90.+1: Mit Beginn der Nachspielzeit holt sich Topp wegen Foulspiels die Gelbe Karte. Der folgende Freistoß aus dem Halbfeld wird nicht gefährlich.
90.+1: Die angezeigte Nachspielzeit beträgt sieben (!) Minuten. Viel Zeit für Union ...
90. Min: Der starke Sugawara muss offenbar verletzt den Platz verlassen. Wir hoffen, dass es nicht so schlimm ist. Auch Grüll geht. Für die beiden sind nun Stark und Malatini im Spiel.
88. Min: Da ist ein Abschluss der Berliner. Skarke prüft Backhaus aus der Distanz. Der lässt prallen, aber hat keine Probleme.
87. Min: Union ist sichtlich um Offensive bemüht, hat hinten aufgelöst, spielt aber nach wie vor sehr ungenau und riskiert dadurch den entscheidenden Konter.
85. Min: Jetzt wechselt Horst Steffen: Boniface und Mbangula haben Feierabend, Puertas und Topp sollen dabei helfen, das Ergebnis zu sichern.
83. Min: Rothe kommt links im Strafraum aus spitzem Winkel zum Abschluss, aber trifft den Ball nicht richtig und produziert somit einen Einwurf.
80. Min: Kurios: Union hat damit alle fünf Wechsel ausgeschöpft – Horst Steffen hat bei Werder noch immer nicht gewechselt. Und das, obwohl der vermeintlich noch nicht austrainierte Boniface auf dem Platz steht. Der macht noch immer einen recht fitten Eindruck.
79. Min: In Folge eines früh verpufften Bremer Konters wechselt Union noch mal doppelt: Haberer und Jeong sind drin, Leite und Trimmel draußen.
77. Min: Stage angelt sich im Zweikampf direkt vor dem eigenen Strafraum einen Ball und hindert Ansah damit am Abschluss.
75. Min: Dieser Treffer fällt quasi aus dem Nichts. Wirklich viele gute Abschlüsse hatten beide Teams in dieser Hälfte bislang nicht.
Werder Bremen im Liveticker gegen Union Berlin: Marco Grüll bringt Werder traumhaft in Führung!
74. Min: Das Tor zählt! Es ist wirklich hauchzart – aber kein Abseits!
73. Min: Grüll bekommt rechts am Sechzehner den Ball von Sugawara. Es ist knapp, vielleicht Abseits. Aber was er macht, ist trotzdem klasse: Er zieht nach innen, Schmid hatte Querfeld rausgezogen. Und dann schlenzt Grüll den Ball mit links unter die Latte in den langen Winkel!
72. Min: TOOOOOR FÜR WERDER! Grüll erzielt das 1:0, und es ist ein Traumtor!!!
71. Min: Den Freistoß hebt Trimmel in die Arme von Backhaus.
70. Min: Grülls Fehlpass im Mittelfeld nimmt Burke auf. Der Österreicher will reparieren, foult den antretenden Schotten aber. Das gibt die Gelbe Karte.
67. Min: Den folgenden Freistoß bekommt am langen Pfosten Skarke. Sein Abschluss aufs lange Eck ist technisch anspruchsvoll, aber unterm Strich dann doch recht deutlich am Tor vorbei.
Werder Bremen im Liveticker gegen Union Berlin: Zähes Spiel, Union wird stärker
66. Min: Coulibaly rettet mit seinen langen Beinen bei einer potenziell gefährlichen Hereingabe von der rechten Seite. Danach produziert er gelbvorbelastet ein riskantes Foul gegen Burke.
65. Min: Die zweite Halbzeit ist weniger ereignisreich als die erste. Die Gäste stehen tief, lassen kaum Räume zu, nehmen aber auch wenig am Spiel teil. Werder fällt nicht viel ein.
62. Min: Den folgenden Freistoß übernimmt Boniface selbst, hämmert in humorlos in die Mauer. Den Abpraller fällt ihm wieder vor die Füße, erneut probiert er es – wieder in die Reste der Mauer.
62. Min: Boniface läuft sich vor dem Sechzehner fest und hat Glück, dass er einen Freistoß gepfiffen bekommt.
61. Min: Doppelwechsel bei Union: Für Köhn ist Feierabend, für ihn kommt Rothe. Auch Kemlein geht, Schäfer dafür drin.
60. Min: Eine ungefährliche Hereingabe aus dem linken Halbfeld könnte Stage aus dem Strafraum schlagen, produziert aber einen krummen Querschläger, der im Seitenaus landet.
57. Min: Die wird insofern gefährlich, als dass Burke auf rechts zum Konter ansetzt – und dann ist da tief in der eigenen Hälfte der mitgelaufene Burke. Wie zwei Kleinwagen stoßen die beiden bulligen Stürmer zusammen, Burke verliert den Ball, ein Foul soll es aber nicht gewesen sein. Szenenapplaus für den fleißigen Boniface!
57. Min: Boniface bekommt den Ball, köpft Leite an und bringt Werder damit die nächste Ecke ein.
56. Min: Schmid holt die nächste Bremer Ecke raus.
55. Min: Eine Burke-Hereingabe bekommt Werder zunächst bereinigt, den zweiten Ball fisch Backhaus aus der Luft.
52. Min: Boniface winkt in Erwartung einer Grüll-Flanke von rechts, aber Unions Abwehr steht sicher und köpft den Ball raus.
49. Min: Auf der Gegenseite setzt sich Friedl im Zweikampf stark gegen den hoch angespielten Burke durch.
47. Min: Werder startet stark in diesen Durchgang! Boniface dreht in der Mitte auf und bringt rechts den Ball auf Sugawara. Der flankt scharf vors Tor, wo Leite den Ball vor die Füße von Stage köpft. Der probiert es mit einem technischen anspruchsvollen Abschluss, haut den Ball aber quasi steil nach oben.
46. Min: Die Bremer spielen nun auf ihre Fankurve. Wechsel gab es bei keinem der beiden Teams.
Werder Bremen im Liveticker gegen Union Berlin: Die zweite Halbzeit im Weserstadion läuft!
46. Min: Die zweite Halbzeit läuft!
21.35 Uhr: Die Teams stehen wieder auf dem Feld.
21.20 Uhr: Nach verhaltener Anfangsphase hat Werder sich immer weiter ins Spiel gearbeitet und etwa ab der Hälfte der Spielzeit die Kontrolle übernommen und insbesondere über rechts ein paar richtig schicke Angriffe vorgetragen. Die ganz, ganz großen Torgelegenheiten blieben aber aus, auch wenn Boniface (16.), Sugawara (22.) und Grüll (27.) das 1:0 auf dem Fuß hatten. Auf der Gegenseite Burke (15.), Kemlein (19.) und Doekhi (43.) dem Tor recht nahe.
21.19 Uhr: Das war die letzte Aktion der ersten Hälfte! Beide Teams verabschieden sich torlos in die Kabine!
45.+2: Und der wird richtig gefährlich! Doekhi kommt am langen Pfosten an den Ball und köpft hauchzart links am Tor vorbei!
45.+1: Zu Beginn der zweiminütigen Nachspielzeit bekommt Union noch einen Eckball zugesprochen.
45. Min: Wieder eine starke Szene von Boniface, der einen langen Backhaus-Ball super annimmt und nach rechts auf Grüll weiterleitet. Der hat Platz, zieht nach innen, wird beim Abschluss aber abgeblockt.
43. Min: Aus dem Nichts läuft Ansah auf die beiden Bremer Innenverteidiger zu, hat drei Anspielstationen, entscheidet sich dann aus 17 Metern für den Abschluss. Der geht knapp rechts am Tor vorbei!
41. Min: Rönnow hat Nerven! Einen eigentlich ungefährlichen langen Ball von Coulibaly holt er sich, von Mbangula bedrängt, mit dem Fuß in den Strafraum und wirft sich im letzten Moment noch auf das Spielgerät.
39. Min: Eine fies zu verteidigende Sugawara-Flanke wischt Rönnow mit einer Hand ins Seitenaus.
38. Min: Werder drückt, von Union kam in den letzten zehn Minuten quasi gar nichts mehr.
36. Min: Werder ist hier mittlerweile voll drin im Spiel. Schmid treibt den Ball durchs Mittelfeld, hat mehrere Anspielstationen und entscheidet sich für den rechts durchstartenden Grüll. Der Ball ist nicht genau und gerät seinem Mitspieler etwas zu sehr in den Rücken. Der muss dadurch Tempo rausnehmen und produziert nur einen Abschluss, der ungefährlich ist und geklärt wird.
34. Min: Feine Bremer Kombination über Schmid, Sugawara und Stage über die rechte Seite. Die Hereingabe von Stage findet aber erneut nicht den potenziellen Abnehmer Boniface in der Mitte.
32. Min: Zunächst bekommt Stage den Ball mit einem feinen Hackentrick zu Grüll, der die Kugel anschließend verliert. Danach probiert es Ansah mit einem Hackentrick, der aber völlig misslingt.
29. Min: Union muss wechsel. Ilic verlässt das Feld verletzt, er sieht benommen aus. Dafür ist nun Skarke im Spiel.
Werder Bremen im Liveticker gegen Union Berlin: Yukinari Sugawara und Marco Grüll verpassen die Werder-Führung!
27. Min: Wuchtiger Abschluss aus rund 30 Metern von Grüll! Rönnow ist zwar da, hat den Ball aber erst im Nachfassen. Guter Versuch!
26. Min: Boniface und Schmid arbeiten sich rechts durch den Strafraum. Boniface bekommt kurz vor dem Fünfer den Ball, kann sich aber scharf gedeckt nicht durchsetzen.
25. Min: Völlig unbedrängt kann Trimmel von der rechten Seite scharf vors Tor flanken. Burke verfehlt, Backhaus ist da.
24. Min: Stage packt den nächsten Sahnepass aus und schickt damit Sugawara rechts auf die Reise. Der zieht in den Strafraum, sieht in der Mitte Boniface, aber seine Hereingabe kommt nicht an.
23. Min: Der folgende Eckball wird für Werder gefährlich, denn daraus entwickelt sich ein Konter, den Coulibaly mit einem taktischen Foul und auf Kosten einer Gelben Karte im Mittelfeld unterbindet.
22. Min: Sugawara kommt nach einem schön vorgetragenen Angriff durch die Mitte aus 18 Metern halbrechts zum Abschluss. Der wuchtige Schuss wird abgefälscht und streicht dadurch gefährlich knapp über den Pfosten!
20. Min: Die folgende Ecke segelt gefährlich durch den Strafraum, aber kein Berliner kommt dran.
19. Min: Coulibaly produziert hinten ohne große Bedrängnis einen katastrophalen Fehlpass und bringt Trimmel ins Spiel. Der zieht bis zur Grundlinie und flankt von rechts nach innen. Kemlein köpft knapp links am Tor vorbei, Schmid hatte gestört und den Ball wohl auch zuletzt berührt. Eckball!
16. Min: Werder bleibt aber in Ballbesitz. Boniface hat 25 Meter vor dem Tor sehr, sehr viel Platz und probiert es mit einem schönen Dropkick. Der Versuch verfehlt das Ziel knapp rechts. Das Weserstadion ist jetzt voll da!
15. Min: Querfeld bewahrt Union mit einer Wahnsinnsgrätsche vor großem Unheil, den nach einem Traumpass von Stage ist Boniface auf dem Weg, alleine aufs Tor zuzulaufen. Querfeld ist eine Millisekunde eher am Ball und bereinigt die Situation!
14. Min: Schlager hat ein Offensivfoul von Doekhi an Stage gesehen und pfeift die Situation nach der Hereingabe direkt ab.
13. Min: Der nächste Eckball für die Gäste.
12. Min: Der Eckball landet auf dem Kopf von Ilic, der wuchtig aber übers Tor köpft.
12. Min: Burke mit dem ersten richtig guten Abschluss des Spiels! Er zieht rechts in den Strafraum und bekommt den Ball in Bedrängnis und aus spitzem Winkel noch aufs kurze Eck gezogen. Backhaus ist da und klärt zur Ecke.
Werder Bremen im Liveticker gegen Union Berlin: Victor Boniface setzt erste Akzente
11. Min: Das Publikum weiß den Einsatz von Boniface zu schätzen, der viele Ballkontakte hat und das Spiel an sich reißt.
10. Min: Die Hereingabe von Schmid klärt Querfeld, aber Werder bleibt im Ballbesitz und bringt den Ball erneut zu Schmid. Dessen zweite Hereingabe nimmt Khedira raus.
10. Min: Nach einem langen Ball von Sugawara produziert Leite einen relativ einfachen und vermeidbaren Eckball für Werder.
8. Min: Erster Abschluss von Ilic, der zentral aus der zweiten Reihe flach draufhält. Backhaus muss nicht eingreifen, der Ball geht rechts vorbei.
7. Min: Der Freistoß von Grüll wird nicht gefährlich.
6. Min: Boniface macht das, was er am besten kann: Er schirmt den Ball stark ab gegen zwei Gegenspieler. Dann dreht er auf und hat Glück, dass der Ball, den er zu verlieren scheint, doch noch bei Stage landet. Der wird 20 Meter vor dem Tor gefoult.
5. Min: Mbangula und Boniface spielen auf der linken Seite schön zusammen, aber dann produziert Erstgenannter einen Stockfehler, der Ball geht ins Toraus.
3. Min: Eckball für Union von der linken Seite. Werder klärt problemlos.
2. Min: Pieper gewinnt stark einen Ball gegen Ansah.
1. Min: Der erste Ball von Mbangula nach rechts raus auf Sugawara gerät zu weit und fliegt ins Aus.
Werder Bremen im Liveticker gegen Union Berlin: Das Spiel im Weserstadion läuft!
1. Min: Daniel Schlager pfeift an, das Spiel läuft!
20.29 Uhr: Bevor es losgeht, erhebt sich das Weserstadion in andächtiger Stille für eine Schweigeminute für den heute verstorbenen Max Lorenz. Der hatte in den 60ern den Verein geprägt, die Meisterschaft gewonnen und 250-mal für Werder auf dem Platz gestanden. Dafür klatschen 40.000 Fans Applaus. Gänsehaut!
20.28 Uhr: Die Kapitäne Marco Friedl und Christopher Trimmel stehen zur Seitenwahl bereit bei Schiedsrichter Daniel Schlager.
20.27 Uhr: ... und da kommen sie!
20.25 Uhr: Die Bremer Ultras haben in der Ostkurve eine Choreografie vorbereitet und Folien in unterschiedlichen Grün-Tönen und weißer Farbe verteilt. In der Mitte entrollen sie in diesem Moment das übergroße Werder-„W“.
20.22 Uhr: „Lebenslang Grün-Weiß“ erschallt im ausverkauften und bereits voll besetzten Weserstadion.
20.16 Uhr: Weiterhin sagt Horst Steffen, dass die Mannschaft die Aufstellung des als eher lauffaul bekannten Stürmers mittrage: Das Feedback aus der Truppe sei, dass er aufs Feld gehöre. Wie bereits Amos Pieper lobt Steffen die vergangene Trainingswoche. Und: In diesem Spiel komme es auf Genauigkeit an, um Fehlpässe gegen die konterstarken Berliner zu vermeiden.
Werder Bremen im Liveticker gegen Union Berlin – Horst Steffen über Victor Boniface: „Jetzt ist es so weit!“
20.13 Uhr: Nun steht auch Werder-Trainer Horst Steffen den Kollegen von Sky Rede und Antwort. Der antwortet auf die Frage, was den Ausschlag für die Startelfaufstellung von Victor Boniface gegeben hat: „Dass er von Woche zu Woche einen besseren Eindruck gemacht hat.“ Steffen grinst verschmitzt und sagt: „Jetzt ist es so weit!“
20.04 Uhr: Für Victor Boniface ist es das bereits achte Aufeinandertreffen mit Union Berlin. Bei seinen drei Spielen mit Bayer Leverkusen blieb er torlos, in vier Europa-League-Spielen für Royal Union Saint Gilloise aus Belgien traf er zweimal. Darauf machte der Stürmer kürzlich in den sozialen Netzwerken aufmerksam. Ein gutes Omen für heute? Wir schauen mal.
19.59 Uhr: In der Tabelle steht Union mit zehn Punkten auf Platz 9 und damit drei Plätze und zwei Punkte vor dem SV Werder. Bedeutet: Mit einem Heimsieg würde Werder an den Gästen vorbeiziehen und sich zumindest über Nacht auf Platz 7 setzen.
19.53 Uhr: Neben dem Auswärts-Remis gewann Werder das letzte Heimspiel gegen die Eisernen. Beim 4:1 trafen Grüll (2), Weiser und Stage, für Union war Schäfer erfolgreich.
19.50 Uhr: Wir blicken auf die gemeinsame Historie beider Vereine. Die ist überschaubar – elf Pflichtspiele stehen zu Buche. Sechsmal gewann Union, viermal Werder – davon einmal im DFB-Pokal. Das bereits erwähnte 2:2 war das erste und einzige Unentschieden.
19.42 Uhr: Werder-Verteidiger Amos Pieper wird am Sky-Mikrofon nach der Trainingswoche gefragt und wer den kopfballstarken Danilho Doekhi und den schnellen Oliver Burke verteidigt. Pieper bezeichnet die Trainingswoche als „sehr, sehr gut“ und gibt grinsend an, Doekhi „im Block“ verteidigen zu wollen, schiebt dann aber noch nach: „Lasst euch überraschen!“ Bei seinem ehemaligen Teamkollegen Burke wisse man, was auf Werder zukommt. Respekt vor dessen Qualitäten? „Ein bisschen“, sagt er grinsend.
19.36 Uhr: Sechs Namen fehlen noch, die hauen wir jetzt auch noch fix raus: Schiedsrichter der heutigen Partie ist Daniel Schlager. An den Seitenlinien erfährt er Unterstützung durch Nikolai Kimmeyer und Tobias Fritsch. Jarno Wienefeld ist Vierter Offizieller. Der Video-Schiedsrichter heißt Timo Gerach, sein Assistent Franz Bokop.
19.31 Uhr: Das bedeutet auch, dass mit Angreifer Oliver Burke und Schienenspieler Derrick Köhn zwei Ex-Bremer für Union auflaufen werden. Beim letzten Aufeinandertreffen beider Teams, dem 2:2 an der Alten Försterei am 32. Spieltag der vergangenen Saison, kamen beide noch auf Bremer Seite zum Einsatz: Burke spielte von Anfang an, Köhn wurde spät eingewechselt.
19.28 Uhr: Die Startaufstellung der Gäste aus der Hauptstadt steht ebenfalls fest. Demnach hat Trainer Steffen Baumgart sich für folgendes Personal entschieden: Rönnow – Doekhi, Querfeld, Leite – Trimmel, Khedira, Kemlein, Köhn – Burke, Ilic, Ansah. Als Reserve hat Baumgart noch Raab (ET), Nsoki, Rothe, Skarke, Haberer, Schäfer, Jeong, Bogdanov und Ljubici in der Hinterhand.
19.22 Uhr: Im Vergleich zum jüngsten Pflichtspiel, dem 2:2 vergangenes Wochenende in Heidenheim, wechselt Horst Steffen auf zwei Positionen: Covic und Puertas rücken auf die Bank, für sie beginnen Lynen und Boniface. Letztgenannter kommt damit überraschend zu seinem ersten Startelfeinsatz für die Grün-Weißen.
Werder Bremen im Liveticker gegen Union Berlin: Die Werder-Aufstellung ist da!
19.17 Uhr: Moin aus der DeichStube – und wir beginnen an diesem 8. Spieltag der Fußball-Bundesliga und der Partie des gastegebenden SV Werder Bremen gegen Union Berlin direkt mit der Aufstellung von Werder-Coach Horst Steffen! Die lautet wie folgt: Backhaus – Sugawara, Pieper, Coulibaly, Friedl – Stage, Lynen – Grüll, Schmid, Mbangula – Boniface. Auf der Bank sitzen zunächst Hein (ET), Stark, Topp, Bittencourt, Njinmah, Puertas, Malatini, Covic und Alvero.
Der SV Werder Bremen im Liveticker gegen den 1. FC Union Berlin. Anpfiff im Weserstadion ist am heutigen Freitag um 20.30 Uhr, der Live-Ticker startet hier gegen 19.30 Uhr mit der Werder-Startelf-Aufstellung. Alle Tore, News und Infos gibt es dann hier LIVE im Liveticker der DeichStube.
Weiter mit dem Vorbericht:
Vor intensivem Spiel gegen Union Berlin: Werder Bremens Horst Steffen lobt Profis für „eine der besten Trainingswochen“
Bremen – Bei Superlativen besteht immer ein wenig die Gefahr, dass sie überhastet in die Welt hinausposaunt werden und sich irgendwann selbst überholen. Wenn Horst Steffen die vergangenen Tage Revue passieren lässt, kommt der Trainer des SV Werder Bremen dennoch zum unmissverständlichen Urteil: „Es war eine gute Trainingswoche, sehr engagiert. Es war eine der besten, seitdem ich hier bin.“ Das jüngste Remis beim 1. FC Heidenheim dürfte daran nicht ganz unschuldig gewesen sein, dort hatten die Hanseaten vor allem während der ersten Halbzeit viele Attribute vermissen lassen – Attribute, die der 56-Jährige nun wieder zu sehen bekam. Die „Genauigkeit in den Trainingsformen“ habe gestimmt, sagte der Coach, auch die dargebotene Intensität wusste demnach zu gefallen. Ganz brauchbare Voraussetzungen also, um am Freitag im Heimspiel gegen den 1. FC Union Berlin (20.30 Uhr/DeichStube-Live-Ticker) zu bestehen.
Werder Bremen gegen 1. FC Union Berlin im Liveticker: Klarer Optimierungsbedarf für das Team von Horst Steffen
Zuletzt war es nicht richtig ungemütlich am Weserstrand geworden, aber so richtig zufrieden war mit dem Punktgewinn auf der Ostalb eben auch niemand. Am deutlichsten hatte sich das bei Romano Schmid gezeigt, der sich und vor allem seine Abwehrkollegen im Nachgang mit deutlichen Worten in die Pflicht genommen hatte. Und die Äußerungen des Österreichers hatten durchaus Wellen geschlagen – was Horst Steffen etwas verwunderte. „Ich habe nicht ganz verstanden, dass es relativ viel Wind gemacht hat“, sagte der Coach des SV Werder Bremen. „Ich fand die Kritik klar – und bei Tatsachen, die klar sind, darf man auch mal etwas sagen. Er hat sich da nicht herausgenommen.“
Das Wörtchen Wiedergutmachung mag vielleicht etwas überzogen sein, aber einen unübersehbaren Optimierungsbedarf haben auch die Profis registriert. Auch deshalb sagte Innenverteidiger Amos Pieper im Vorfeld der jetzigen Partie auf der Internetseite des SV Werder Bremen: „In Heidenheim sind uns als Mannschaft leider viele Dinge nicht gelungen, uns erwartet gegen Union aber ein ähnliches Spiel. Sie ziehen ihren Union-Berlin-Style nochmal ein, zwei Jahre länger durch als Heidenheim und sind in ihrem System vielleicht noch gefestigter.“ Und der 27-Jährige schob mit Blick auf den jüngsten 3:1-Sieg der Berliner gegen das kriselnde Borussia Mönchengladbach hinterher: „Wir haben das Spiel am Freitagabend gesehen, was ein Vorgeschmack darauf war, was uns erwartet. Sie spielen viele lange Bälle in die Tiefe, sind sehr robust und bei Standards gefährlich. Wir müssen über 90 Minuten hellwach sein und die Intensität mitgehen.“
Werder Bremen im Live-Ticker gegen Union Berlin: Freimarkt-Stimmung und erstmals grünes Flutlicht
Auch sein Coach mahnte zu höchster Wachsamkeit. „Union Berlin agiert viel mit langen Bällen, um dann auf die zweiten Bälle zu gehen. Sie haben da eine ganz klare Spielidee“, sagte Steffen. „Standardsituation sind auch ein großes Thema. Es ist sicherlich eine Spielidee, die sich von anderen Teams unterscheidet, bei denen auch mal flach viele Kombinationen gespielt werden. Sowas kann Union aber auch, wenn sie die Bälle einsammeln. Sie sind sehr geradlinig, sehr zielstrebig und mit dem Blick nach vorne gerichtet unterwegs.“ Und wenn dann doch mal nach hinten geschaut werden muss, weil der Kontrahent den Ball gerade in die gegnerische Hälfte trägt, haben die Köpenicker meist auch eine unangenehme Lösung parat, hat der Cheftrainer von Werder Bremen beobachtet. „Union steht qualitativ nochmal über Heidenheim. Wir werden wenig Zeit haben, wenn wir den Ball gewonnen haben. Wir müssen sehr wachsam sein“, erklärte er und betonte: „In der Vorbereitung dürfte sehr klar geworden sein, dass uns Union einiges abverlangen wird. Ich erwarte, dass die Jungs Gas geben und voll da sind.“
Der Rahmen dafür ist geschaffen. Das Weserstadion ist ausverkauft, aufgrund des Freimarkts herrscht in der Stadt ohnehin eine besondere Stimmung. Und dann werden erstmals bei einem Pflichtspiel am Osterdeich auch noch die Flutlichtmasten grün leuchten und für eine veränderte Atmosphäre sorgen. „Am liebsten darf es wieder so eine Stimmung sein, wie es gegen Leverkusen der Fall war, als alle da waren und es laut wurde. Diese Verbindung und das Füreinander da sein, das wollen wir haben“, wünschte sich Horst Steffen. „Aber dafür müssen wir auf dem Platz auch etwas entfachen.“
Werder Bremen im Liveticker gegen 1. FC Union Berlin: Braucht es mehr System-Konstanz oder Flexibilität?
Nicht nur defensiv, sondern ebenfalls offensiv. Auch in dieser Disziplin ließen die Bremer im bisherigen Saisonverlauf manches noch vermissen, vielversprechende Spielsituationen wurden durch mangelnde Sprintfreude oder technische Unzulänglichkeiten nicht genutzt. Das Personal tauschte dabei – mitunter auch notgedrungen – häufig die Positionen, einige Profis blieben womöglich auch deshalb unter ihren Möglichkeiten. Zuletzt war Cameron Puertas etwa als zweiter Sechser völlig abgetaucht, auch Romano Schmid oder Marco Grüll wurden immer wieder mit veränderten Aufgaben betraut. Benötigt Werder Bremen also zuvorderst mehr Konstanz im System, ehe über Flexibilität nachgedacht werden darf? „Es ist sicherlich so, dass es für bestimmte Spieler gut wäre, wenn es eine feste Position gibt“, räumte auch Horst Steffen ein, sagte vor dem Spiel gegen Union Berlin jedoch ebenfalls: „Unsere Kreativität mit vielen Positionswechseln beinhaltet aber auch, dass sich der Gegner nicht so gut darauf einstellen kann. Das erhöht die Möglichkeiten, die ich habe, um den Gegner vor neue Aufgaben zu stellen.“ Am Ende dürften die Resultate darüber entscheiden, welcher Weg der richtige ist. „Wenn das Spiel ergebnistechnisch nicht so gut läuft, haben hinterher alle das Gefühl, dass es feste Positionen braucht – wenn das Ergebnis gut ist, sagen alle, wie gut es ist, dass wir da vorne so variabel sind“, meinte Steffen gelassen. „Es hat beides seine Vor- und Nachteile.“ (mbü)
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